Die Bibel

Gottes Botschaft an die Menschheit

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 29.01.2022

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Wir wählen selbst, ob wir zu Gott oder zur Welt gehören

Wir wissen, dass wir aus Gott sind, und dass die ganze Welt sich im Bösen befindet.

1. Johannes 5,19

Wir sind durch Jesus Christus neu,
bleiben dem einzig wahren Gott treu,
wandeln dadurch auf guten Wegen,
bekommen dadurch Gottes reichen Segen.
Die Welt ist böse, finster, schlecht:
Alles darin ist stets ungerecht.
Drum bleiben wir in Jesu Licht
und sehen Ihn bald von Angesicht!

Frage: Ist es uns bewusst, dass wir, die wir aus Gott sind, nichts mit der bösen Welt gemein haben?

Zum Nachdenken: Zu Gott zu gehören bedeutet, im Licht zu wandeln. Die Welt dagegen ist schlecht, böse und finster. Diebstahl, Betrug, Habgier und krumme Geschäfte gehören zur Tagesordnung. Das aber bringt Verderben mit sich. Lasst uns daher im Lichte Gottes wandeln: Das schenkt eine ewige und freudige Perspektive!

( Link-Tipp zum Thema: www.youtube.com/watch?v=loX7dTbrj4k )

Bisherige Andachten (Andachten-Archiv)

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Ewigkeit, in die Zeit leuchte hell herein!



Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die Zukünftige suchen wir.

Hebräer 13, 14


Von Anfang bis Ende November wird der Vergänglichkeit gedacht. Das fängt an mit Allerheiligen und Allerseelen, am 1. und 2. November, und endet mit dem Totensonntag, der diesmal der letzte Sonntag im Monats November ist. Aufgrund des Geschehens in der Natur, bietet sich der November als "Trauermonat" besonders an.

Aber wie stehen wir als Christen zu diesem "Trauermonat"? Man sagt, dass man sich mit zunehmendem Alter, gedanklich immer mehr mit der Vergangenheit befasse, also mehr und mehr in der Welt seiner - hoffentlich angenehmen - Erinnerungen lebe.

Aber ist, kann das auch die Haltung eines Christen sein? Ich denke nicht! Ich bin deshalb froh darüber, dass der letzte Sonntag des Kirchenjahres schon lange nicht mehr "Totensonntag", sondern "Ewigkeitssonntag" heißt, dem sich dann die Zeit des Advents, als die Zeit der Erwartung auf das Kommende, anschließt.

Am Ende des Kirchenjahres soll der Blick nicht in die Vergangenheit, sondern in die Zukunft gehen, in die Ewigkeit und in die unvorstellbare Fülle des ewigen Lebens, das alles weit in den Schatten stellt, was diese Welt - auch an wirklich Schönem und Erbaulichen - zu bieten hat.

Die Ewigkeit, das ewige Leben, das ist das Ziel christlicher Existenz, darauf gehen wir zu. Natürlich muss der Christ nicht vergessen, was gewesen ist. Er darf Erinnerungen wachhalten - aber eigentlich ist der Christ auf die Zukunft programmiert, stets bereit alles hinter sich zu lassen und bis zur letzten Stunde mit etwas Neuem anzufangen bzw. sich auf das ganz Neue und Unbekannte einzulassen.

Eigentlich ist das Sterben, ist der Tod, keine biologische Notwendigkeit. Das meinen wir nur, weil wir es nicht anders kennen. Alterung und Tod treten dadurch ein, dass jeder von uns eine "Lebensuhr" in sich hat, die darin besteht, dass die Zahl der Zellteilungen individuell festgelegt ist.

Unsere Körperzellen werden ständig erneuert, so dass wir alle sieben Jahre völlig "runderneuert" sind. Unbewusst richten wir uns danach, indem die Jahre 7, 14 und 21 im (Rechts)Leben eine besondere Bedeutung haben. Die Erneuerung der Zellen verlangsamt sich im Laufe des Lebens, was unter anderem zur Faltenbildung führt und hört schließlich ganz auf, und damit endet das Leben.

Dieses System lässt sich nicht überlisten. Niemand weiß auf welche Weise die Information über die Zahl der Zellteilungen gespeichert wird, die selbst beim Klonen erhalten bleibt, weshalb geklonte Tiere gleich mit einem bestimmten biologischen Alter geboren werden.

Naturgemäß sind biologische Abläufe mit Lustgefühlen verbunden. Dass dies beim Sterben und beim Tod anders ist und bei den Hinterbliebenen zu Leid und Trauer führt, ist ein Hinweis darauf, dass der Tod ein Fremdkörper in der Schöpfung ist.

Als Christen glauben wir, dass unser Sterben der Eingang in das Leben ist, weshalb wir wissen, dass unsere eigentliche Heimat im Himmel ist und wir uns hier nur auf der Durchreise befinden. Das hilft uns dann auch über den Trennungsschmerz beim Tod eines lieben Angehörigen hinweg, weil wir ihn in guten Händen wissen dürfen.




Brich herein, süßer Schein
selger Ewigkeit!
Leucht in unser armes Leben,
unsern Füßen Kraft zu geben,
unsrer Seele Freud.

Hier ist Müh morgens früh
und des Abends spät,
Angst, davon die Augen sprechen,
Not, davon die Herzen brechen;
kalter Wind oft weht.

Jesus Christ, du nur bist
unsrer Hoffnung Licht.
Stell uns vor und lass uns schauen
jene immer grünen Auen,
die dein Wort verspricht.

Ewigkeit, in die Zeit
leuchte hell herein,
dass uns werde klein das Kleine
und das Große groß erscheine,
selge Ewigkeit.


(Lied ' Brich herein, heller Schein ', Marie Schmalenbach (1835 - 1924) )




  Copyright und Autor: Jörgen Bauer
  Dieser Inhalt darf unter Einhaltung der Copyrightbestimmungen kopiert und weiterverwendet werden


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Lieber Jesus Christus, ich habe viele Fehler gemacht. Bitte vergib mir und nimm Dich meiner an und komm in mein Herz. Werde Du ab jetzt der Herr meines Lebens. Ich will an Dich glauben und Dir treu nachfolgen. Bitte heile mich und leite Du mich in allem. Lass mich durch Dich zu einem neuen Menschen werden und schenke mir Deinen tiefen göttlichen Frieden. Du hast den Tod besiegt und wenn ich an Dich glaube, sind mir alle Sünden vergeben. Dafür danke ich Dir von Herzen, Herr Jesus. Amen

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