Jesus Christus kam als Bote zu uns

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Bibel (Alte u. Neue Testament): Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 13.12.2017

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Ist uns die Bibel so lieb, dass wir Sehnsucht nach ihr und nach Gemeinschaft mit Gott haben?

Meine Seele verlangt und sehnt sich nach den Vorhöfen des Herrn; mein Leib und Seele freuen sich in dem lebendigen Gott.

Psalm 84,3

Mein Verlangen ist nach Dir!
Mein Gott, ich hoffe nur auf Dich!
Du bist meiner Seele Zier
und eine Festung, Herr, für mich.

Frage: Was löst das in uns aus, wenn wir verlangend nach Gott sind?

Vorschlag: Jesus hat uns mit seinem heiligen Blut reingewaschen von allen Sünden. Nachdem wir dem Herrn unsere Sünden bekannt und bereut haben, hat er diese in seiner Barmherzigkeit ausgelöscht und uns Vergebung geschenkt. Nun sind wir Gottes Kinder und es ist uns ein Bedürfnis, solch ein Leben zu führen, wie es Gott gefällt. Ein irdisches Kind sehnt sich auch nach der Geborgenheit seines Vaters.

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Der Mensch - Gottes wunderbare Schöpfung



Da machte Gott der Herr den Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen.

1. Mose 2, 7


Wenn man in einer intensiven ärztlichen Behandlung ist, befasst man sich auch mit der organischen Natur des Menschen, wobei festzustellen ist, dass der Mensch ein unfassbares Schöpfungswunder ist. Unfassbar wie die Organe zusammenwirken und wie überaus perfekt und letztlich unerklärlich alles reguliert, abgestimmt und gesteuert wird.

Aussagen wie diese, dass das alles durch Evolution "von selbst, rein zufällig und ohne zielgerichtete Absicht entstanden ist", können so nur als Zeichen bodenloser Dummheit und Ignoranz verstanden werden.

Das Wort Gottes bezeugt in knappen Worten, dass der Mensch, nachweislich, aus irdischem Material besteht und durch Gottes Odem lebendig wurde, also "belebte Materie" ist. Wäre es nicht zum Sündenfall gekommen, wäre der Mensch nicht vergänglich und sterblich geworden. Es gibt für das Sterben und Altern eigentlich keine biologische Notwendigkeit!

Das Material aus dem der Mensch besteht, ist deshalb nichts Minderwertiges, "nur Erde", wie das manchmal hingestellt wird. Die Materie, aus der Mensch, Erde und Kosmos bestehen, ist von wunderbarer Art mit ebenfalls unbegreiflichen und rätselhaften Eigenschaften.

Das Wort Gottes bezeugt uns, dass der Mensch als Gottes Ebenbild, Ansprechpartner Gottes ist und dass der Mensch somit das "Standbild Gottes", man kann auch sagen das "Image" Gottes, in der Schöpfung ist und so gesehen, der Beauftragte, Botschafter und Bevollmächtigter Gottes in der Schöpfung ist, also eine sehr hohe Berufung hat.

Daraus leitet sich die Menschenwürde ab, und es wird deutlich, warum ein Mord oder ein sonstiges Unrecht Gott selbst trifft und deshalb vor Gott so schwer wiegt. Das sollten wir im Umgang mit unseren Mitmenschen stets bedenken. Das gilt auch für die Killermentalität des Abtreibungsunwesens. 70.300 Kinder werden es in diesem Jahr bis zum Ende der 37. Woche sein.

Wie ist das nun mit der Seele des Menschen? Der Begriff "Seele" wird in der Bibel unterschiedlich gebraucht. Einmal kann damit etwas Immaterielles und einmal der gesamte lebendige Mensch aus Fleisch und Blut gemeint sein. Der innerste Wesenkern des Menschen wird als Herz bezeichnet.

Wie Geist, Seele und Körper miteinander zu einer Einheit vernetzt sind, bleibt uns ebenso ein Rätsel, wie das Leben selbst, über das nur Gott verfügt. Deshalb sollten wir in das Wort Gottes auch nichts hineininterpretieren, was dort nicht geschrieben steht.

Zum Beispiel steht nirgendwo etwas von einer "unsterblichen Seele" geschrieben, wie es dem heidnischen, griechisch-hellenistischen Denken entspricht. Unsterblich und Fürst des Lebens ist allein der trinitarische Gott. Am und im Menschen ist nichts, was unsterblich wäre.

Der christliche Glaube ist ein Auferstehungsglaube. Wir glauben nicht an ein Leben nach dem Tod, sondern an die Auferstehung und das ewige Leben. Das ist unser Glaubensbekenntnis.

Wir haben hier nur die Zusage, dass uns nichts von der Liebe Gottes trennen kann, die in Jesus Christus unserem Herrn ist, auch nicht der Tod. Die Liebe lässt die Geliebten nicht los und so gibt es indirekte Hinweise darauf, dass wir auch nach unserem Sterben Christi Nähe erfahren und in keine Bewusstlosigkeit abgleiten.

Das ist aber nicht der Kern des christlichen Glaubens in dessen Zentrum die Auferstehung von den Toten, die Neuschöpfung Gottes und das Überkleiden mit einer neuen Leiblichkeit steht.

Für den Glauben reicht die Gewissheit, dass wir immer in der Hand Gottes sind, der uns nicht vergisst. Alles andere können wir getrost Gott überlassen.

Leben wir, so leben wir dem Herrn; sterben wir, so sterben wir dem Herrn. Darum: wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn. Denn dazu ist Christus gestorben und wieder lebendig geworden, dass er über Tote und Lebende Herr sei.
(Römer 14, Verse 8 und 9


Jörgen Bauer




Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren,
meine geliebete Seele, das ist mein Begehren.
Kommet zuhauf, Psalter und Harfe, wacht auf,
lasset den Lobgesang hören.

Lobe den Herren, der alles so herrlich regieret,
der dich auf Adelers Fittichen sicher geführet,
der dich erhält, wie es dir selber gefällt.
Hast du nicht dieses verspüret?

Lobe den Herren, der künstlich und fein dich bereitet,
der dir Gesundheit verliehen, dich freundlich geleitet;
in wie viel Not hat nicht der gnädige Gott
über dir Flügel gebreitet!

Lobe den Herren, der deinen Stand sichtbar gesegnet,
der aus dem Himmel mit Strömen der Liebe geregnet;
denke daran, was der Allmächtige kann,
der dir mit Liebe begegnet.

Lobe den Herren, was in mir ist, lobe den Namen!
Alles, was Odem hat, lobe mit Abrahams Samen!
Er ist dein Licht, Seele, vergiss es ja nicht;
lobende schließe mit Amen!


(Lied ' Lobe den Herren, den mächtigen König ', Joachim Neander (1650) )




  Copyright und Autor: Jörgen Bauer
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