Jesus Christus kam als Bote zu uns

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Bibel (Alte u. Neue Testament): Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 13.12.2017

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Ist uns die Bibel so lieb, dass wir Sehnsucht nach ihr und nach Gemeinschaft mit Gott haben?

Meine Seele verlangt und sehnt sich nach den Vorhöfen des Herrn; mein Leib und Seele freuen sich in dem lebendigen Gott.

Psalm 84,3

Mein Verlangen ist nach Dir!
Mein Gott, ich hoffe nur auf Dich!
Du bist meiner Seele Zier
und eine Festung, Herr, für mich.

Frage: Was löst das in uns aus, wenn wir verlangend nach Gott sind?

Vorschlag: Jesus hat uns mit seinem heiligen Blut reingewaschen von allen Sünden. Nachdem wir dem Herrn unsere Sünden bekannt und bereut haben, hat er diese in seiner Barmherzigkeit ausgelöscht und uns Vergebung geschenkt. Nun sind wir Gottes Kinder und es ist uns ein Bedürfnis, solch ein Leben zu führen, wie es Gott gefällt. Ein irdisches Kind sehnt sich auch nach der Geborgenheit seines Vaters.

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Heil nur in Jesus Christus!



In keinem anderen ist das Heil, auch ist kein anderer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden.

Apg 24, 5


Bevor ich zu dem einzig rettenden Glauben an Jesus Christus, als meinem persönlichen Herrn und Heiland gekommen bin, habe ich mich auch mit den anderen Weltreligionen befasst, die zum Teil sehr kluge und nachdenkenswerte Aussagen machen, aber eben doch keinen tragenden Grund bieten, sondern den suchenden Menschen auf sich selbst zurückwerfen, der selbst sehen muss, wie er sich seine eigene Religion zurechtschustert und diese stets den Gegebenheiten anpasst.

In einem Buch über die Weltreligionen las ich die Geschichte von einem Fürsten, ich glaube es war ein indischer, der eine Anzahl von Blinden einen Elefanten betasten ließ, die ihm anschließend berichten mussten, wie ein Elefant aussieht.

Je nachdem welcher Körperteil betastet wurde, fielen die Schilderungen höchst unterschiedlich aus, worüber die Blinden, zum Ergötzen des Fürsten, in einen heftigen, handgreiflichen Streit gerieten.

So, und das soll diese Geschichte verdeutlichen, sei es auch mit den unterschiedlichen Religionen. Es gibt einen, für uns unsichtbaren Gott - für den in der Geschichte der Elefant steht - und je nachdem wo man hinlangt, ergeben sich verschiedene Gottesbilder und damit Religionen.

Daraus folgt der sattsam bekannte Aussage, wonach Gott viele Namen hat und es von daher egal ist, was man glaubt, Hauptsache man glaubt überhaupt an einen Gott.

Das habe ich auch lange so gesehen, bis ich dann erkannte, dass das unmöglich ist, weil man zu einem solchen, menschlicher Vorstellung entsprechenden und damit toten Gott, in keine lebendige Beziehung treten kann.

Diesen Gott gibt es nicht, auch wenn alle Religionen eine Ahnung davon haben, dass es einen Gott gibt, zu dem man eine Beziehung haben möchte. Aber so einfach, wie sich das manche vorstellen, geht das nicht.

Gott muss sich uns offenbaren. Und das tut er in Jesus Christus und in seinem Wort, der Bibel. Wenn wir uns darauf einlassen und zu einem lebendigen Glauben kommen, erfahren wir, dass die Religionen, im Ansatz manches richtig erkannt haben, aber deshalb trotzdem Sackgassen bleiben.

Was hier fehlt ist der entscheidende Durchbruch. Und so lassen sich lediglich ganz unterschiedliche und letztlich unvereinbare Heilswege beschreiben, die sich gar nie zu einem menschengemachten, bunten, vielseitigen von Toleranz und gegenseitigem "Annehmen" sprühenden Einheitsglauben, mixen lassen.

Solche religiösen Auffassungen, wonach das möglich ist, sind leider weit verbreitet und schlagen sich unter anderem in den sogenannten "Dialogen" nieder, mit denen man sich selbst täuscht.

Das Grundproblem ist die Schuldfrage, von der im Grunde alle Religionen wissen: Wie bekomme ich einen gnädigen Gott? Und hier liefert das Christentum die einzige überzeugende Antwort.


Jörgen Bauer




Ach mein Herr Jesu, wenn ich dich nicht hätte
und wenn dein Blut nicht für die Sünder redte,
wo sollt ich Ärmster unter den Elenden
mich sonst hinwenden?

Ich wüsste nicht, wo ich vor Jammer bliebe;
denn wo ist solch ein Herz wie deins voll Liebe?
Du, du bist meine Zuversicht alleine;
sonst weiß ich keine.

Hättst du dich nicht zuerst an mich gehangen,
ich wär von selbst dich wohl nicht suchen gangen;
du suchtest mich und nahmst mich mit Erbarmen
in deine Arme.

Nun dank ich dir vom Grunde meiner Seelen,
dass du nach deinem ewigen Erwählen
auch mich zu deiner Kreuzgemeine brachtest
und selig machtest.


(Lied ' Ach mein Herr Jesu, wenn ich dich nicht hätte ', Christian Gregor (1723 – 1801) )




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