Jesus Christus kam als Bote zu uns

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Bibel (Alte u. Neue Testament): Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 23.04.2017

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Erbarmen Gottes und Gnade machen uns zu Gotteskindern.

Sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie vor Gott haben sollen, und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist.

Römer 3,23+24

Bei dir gilt nichts denn Gnad und Gunst,
die Sünde zu vergeben;
es ist doch unser Tun umsonst,
auch in dem besten Leben.
Vor dir sich niemand rühmen kann,
des muss sich fürchten jedermann
und deiner Gnade leben.

Frage: So viele Menschen mühen sich qualvoll ab, um Gott zu gefallen. Aber all unser Mühen und Plagen ist umsonst. Unsere guten Werke können Gott nicht zufriedenstellen. Warum eigentlich nicht?

Vorschlagl: Unsere Sünden trennen uns von unserm Gott. Der Lohn der Sünde ist der Tod, die Verdammnis, die ewige Trennung von Gott. Es bedurfte eines unschuldigen Opfers für unsere Sünden um Gott zu versöhnen. Jesus Christus, der Sohn des lebendigen Gottes, trat für uns in den Riss und nahm unsere Sünden auf sich. Für uns wurde er geschlachtet am Kreuz auf Golgatha. Jeder Mensch, der an Jesus glaubt, mit der Sünde bricht, sein Ungehorsam bekennt und bereut und der sich völlig Christus ausliefert um ihm zu dienen, der erlebt die Freiheit der Kinder Gottes. Aus Gnade ist er selig geworden durch den Glauben.

Bisherige Andachten (Andachten-Archiv)

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Christusgläubige Juden - unverwünscht



Er (Jesus) aber antwortete und sprach: Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.

Paulus und Barnabas aber sprachen frei und offen: Euch muss das Wort Gottes zuerst gesagt werden, da ihr es aber von euch stoßt und haltet euch selbst nicht für würdig des ewigen Lebens, siehe so wenden wir uns zu den Heiden.

Matth. 15, 23 und Apg. 13, 46


Im göttlichen Heilsplan zur Rettung der Menschheit kommt dem Volk Israel eine besondere Rolle zu. Es ist dazu erwählt, die Menschheit zurück zu Gott zu führen.

Den Neuanfang mit der Menschheit hatte Gott mit Abraham gemacht, und in der weiteren Heilsgeschichte wurde in der biblischen Prophetie dann ständig auf den kommenden Messias hingewiesen, der dann in Jesus Christus Wirklichkeit wurde.

Wie wir wissen, haben die Juden - wenn von Juden die Rede ist, sind damit in erster Linie die Pharisäer und Schriftgelehrten gemeint - Jesus Christus als ihren Messias ganz entschieden abgelehnt, so sehr, dass sie am Ende dafür sorgten, dass ER gekreuzigt wurde. Was dann allerding zu unserem Heil diente.

Gläubige Juden lehnen Jesus Christus bis heute ab. Und ein gläubiger Jude steht einem Christen ebenso ablehnend gegenüber, wie ein überzeugter Muslim einem Christen. Es ist zwar nicht opportun so etwas zu sagen, aber auch in Israel gibt es eine Benachteiligung von Christen, ähnlich wie in islamischen Ländern.

Das Wunder ist aber auch hier, dass das Evangelium nicht aufzuhalten ist und sich immer wieder als die stärkere Kraft erweist.

Auch wenn das Volk Israel im Gesamten seinem Auftrag bislang nicht gerecht wurde, hat Gott trotzdem dafür gesorgt, dass seine Absicht, die ER mit dem Volk Israel und der Welt hat, verwirklicht wurde.

Wenn auch nicht das ganze Volk, so hat doch eine kleine Menge von Juden an Jesus als den Messias geglaubt und auf Jesu Missionsbefehl hin, die Frohe Botschaft in aller Welt verbreitet. Gott kann aus kleinen Anfängen etwas Großes werden lassen.

Etwas, was uns nicht nur die Bibel bezeugt, sondern was wir auch aus der weiteren Geschichte und den Erfahrungen wissen, die Menschen bis heute mit Gott machen, wenn sie IHM vertrauen.

Bis heute kommen auch immer wieder bislang gläubige Juden und "Jesusablehner" zum Glauben an Jesus Christus, weil sie in IHM den verheißenen Messias erkennen. Das ist immer wieder ein großes Wunder und ein beeindruckendes Geschehen.

Und so wie ein Muslim mit seiner Familie bricht wenn er zum Glauben an Jesus Christus kommt, ist es auch bei einem Juden, wenn er zum christlichen Glauben kommt.

Juden, die zum christlichen Glauben gekommen sind, werden als "messianische Juden" bezeichnet. Dies deshalb weil sie nach wie vor Juden bleiben und damit dem ursprünglichen Volk Gottes angehören.

Auch für Christen ist es ein Grund zur Freude, wenn Juden ihren Messias, erkennen, der ja ganz besonders zu ihnen gekommen ist.

Für Christen ist es eine Freude - nicht aber für die Kirche. Denn seit Jahren wird den messianischen Juden die Teilnahme an den Evangelischen Kirchentagen verweigert. Ein Grund ist, dass man den Dialog mit den Juden, die Jesus ablehnen, nicht belasten möchte.

Kurzum man möchte die Nachfahren der Pharisäer und Schriftgelehrten nicht vor den Kopf stoßen, so wie es Jesus zu seiner Zeit tat. Und es damit auch nicht den Aposteln und all denen gleichtun, die wegen ihrem Glauben verfolgt wurden.

Auch daran, dass sich die Spreu vom Weizen scheidet, hat sich seit Jesu Tagen nicht geändert.




Dass Jesus siegt, bleibt ewig ausgemacht,
sein wird die ganze Welt.
Denn alles ist nach seines Todes Nacht
in seine Hand gestellt.
Nachdem am Kreuz er ausgerungen,
hat er zum Thron sich aufgeschwungen.
Ja, Jesus siegt, ja, Jesus siegt!

Ja, Jesus siegt, obschon das Volk des Herrn
noch hart darniederliegt.
Wenn Satans Pfeil ihm auch von nah und fern
mit List entgegenfliegt,
löscht Jesu Arm die Feuerbrände;
das Feld behält der Herr am Ende.
Ja, Jesus siegt, ja, Jesus siegt!

Ja, Jesus siegt! Seufzt eine große Schar
noch unter Satans Joch,
die sehnend harrt auf das Erlösungsjahr,
das zögert immer noch,
so wird zuletzt aus allen Ketten
der Herr die Kreatur erretten.
Ja, Jesus siegt, ja, Jesus siegt!

Ja, Jesus siegt! Wir glauben es gewiss,
und glaubend kämpfen wir.
Wie du uns führst durch alle Finsternis,
wir folgen, Jesu, dir.
Denn alles muss vor dir sich beugen,
bis auch der letzte Feind wird schweigen.
Ja, Jesus siegt, ja, Jesus siegt!


(Lied ' Dass Jesus siegt, bleibt ewig ausgemacht ', Johann Christoph Blumhardt (1805 . 1880) )




  Copyright und Autor: Jörgen Bauer
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