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Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 30.04.2017

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Indem man Gott rühmt für seine wunderbaren Taten, müssen auch feindliche Mächte weichen.

Denn du hast meine Nieren bereitet und hast mich gebildet im Mutterleibe. Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.

Psalm 139,13+14

Ohne dich, Jesus, wäre ich verloren.
Du schufst mich, ehe ich auf der Welt geboren
du schenktest mir dazu das Leben
und hast mir alle meine Schuld vergeben.

Frage: Haben wir Gott schon einmal gedankt, dass er sich solche Mühe gegeben hat um uns wunderbar zu erschaffen und zu gestalten?

Vorschlag: So viele Menschen sind unzufrieden mit ihrem Aussehen. Sie finden sich zu klein, andere zu gross, vielen gefällt ihre Nase nicht, andere hätten lieber feingliedrigere Hände. Ueberlegen wir uns doch einmal, welch ein Kunstwerk der menschlliche Körper doch ist. Unsere fünf Sinne, das Gehirn, das Herz, alle Organe Nerven, Sehnen, Bänder, die Gelenke, das Skelett. Kein menschlicher Künstler könnte so etwas erschaffen.In den Augen Gottes sind wir wunderbar, was unsere Gestalt betrifft. Ehren wir doch unsern herrlichen Schöpfer mit einer ehrlichen Hinwendung zu Gott und einem gehorsamen Herzen!

Israel - Gottes auserwähltes Volk



Israel-Fahne


Alles fing mit einem Mann an, der mitten in einer von Abgötterei geprägten Zeit (rund 2000 vor Christus) lebte: Abraham.
Gott hatte schon mal wegen der Verderbtheit der Menschheit die Sintflut kommen lassen und mit einem auserwählten Mann und seiner Familie neu angefangen: Noah. Nun war es wieder so weit: Eine Art "Globalisierung" der Menschheit - einer Gesellschaft, die nicht mehr Gott zum Mittelpunkt hatte, sondern sich selbst und dabei die ganze Menschheit einschloss. Wahrzeichen für diese Überheblichkeit war der Turm zu Babel, der bis an den Himmel reichen und vermutlich damit symbolisch Gottes Bereich einnehmen sollte:

und sprachen: Wohlauf, lasst uns eine Stadt und einen Turm bauen, dessen Spitze bis an den Himmel reiche, damit wir uns einen Namen machen;

1 Mose 11,4a
Dieser Globalisierung machte Gott aber ein Ende: Er ließ die Menschen unterschiedliche Sprachen sprechen und schuf damit unterschiedliche Völker. Doch damit war das ungöttliche Leben nicht zu Ende. Doch der liebende Gott wollte die Menschen nicht in Unwissenheit und ohne Warnung in ihr Verderben rennen lassen. Nicht ohne Grund sagt Gottes Wort:

Wie sollen sie aber den anrufen, an den sie nicht glauben? Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? wie sollen sie aber hören ohne Prediger?

Römer 10,14
Nun sollte es ein priesterliches Volk geben. Priester sind "Brückenbauer" zwischen Gott und den Menschen - und dieses Volk sollte nun Vorbild und Mahnmal auf Gott hin für die ganze Menschheit sein:

Denn du bist ein heiliges Volk dem HERRN, deinem Gott, Dich hat der HERR, dein Gott erwählt zum Volk des Eigentums aus allen Völkern, die auf Erden sind.

5 Mose 7,6

Dies Volk habe ich mir zugerichtet; es soll meinen Ruhm erzählen.

Jesaja 43,21

Mahnen bedeutet aber auch immer sich unbeliebt zu machen, was die Geschichte bis in die heutige Zeit deutlich beweist.
Doch mit welchen Menschen sollte Gott solch ein Volk gründen? Wer war so Gott wohlgefällig, dass er dafür in Frage käme? Gottes Wahl fiel auf Abraham:

Und der HERR sprach zu Abram: Geh aus deinem Vaterland und von deiner Verwandtschaft und aus deines Vaters Hause in ein Land, das ich dir zeigen will. Und ich will dich zum großen Volk machen und will dich segnen und dir einen großen Namen machen, und du sollst ein Segen sein. Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden.

1 Mose 12,1-3

Doch warum erwählte Gott gerade Abraham?
Folgende Punkte werden u. A. in der Bibel erwähnt, die Gott sogar alle prüfte:

  1. Wäre Abraham bereit, seine Verwandtschaft und sämtliche Bequemlichkeiten der Sesshaftigkeit in Ur und später in Haran aufzugeben und in eine "ungewisse" Zukunft zu ziehen?
  2. Wäre Abraham auch bereit seinen einzigen Sohn, den er liebte und auf den er so viele Jahre gewartet hatte her zu geben - und sogar selbst dabei zur Tat zu schreiten? Stellte er Gott wirklich an erste Stelle und gehorchte Gott - auch wenn es ihm das Herz brach?
Doch Abraham war ein Mann, der Gott über alles liebte, ihm bedingungslos gehorchte, Gott ehrte und fest an Gottes Zusagen glaubte. Nicht umsonst wird Abraham als Glaubensvorbild durch all die Jahrtausende hin bis heute geehrt.

Durch den Glauben wurde "Abraham" gehorsam, als er berufen wurde, in ein Land zu ziehen, das er erben sollte; und er zog aus und wusste nicht, wo er hinkäme.
Durch den Glauben opferte "Abraham" den Isaak, als er versucht wurde, und gab den einzigen Sohn dahin, als er schon die Verheißung empfangen hatte.

Hebr. 11,8 + 17

Gott verhieß Abrahams Nachkommen, die von Isaak abstammen, ein Land:

Als nun Lot sich von Abram getrennt hatte, sprach der HERR zu Abram: Hebe deine Augen auf und sieh von der Stätte aus, wo du wohnst, nach Norden, nach Süden, nach Osten und nach Westen. Denn all das Land, das du siehst, will ich dir und deinen Nachkommen geben für alle Zeit und will deine Nachkommen machen wie den Staub auf Erden. Kann ein Mensch den Staub auf Erden zählen, der wird auch deine Nachkommen zählen. Darum mach dich auf und durchzieh das Land in die Länge und Breite, denn dir will ich's geben.

1. Mose 13,14-17

Aber Gott sprach zu ihm: Lass es dir nicht missfallen wegen des Knaben und der Magd. Alles, was Sara dir gesagt hat, dem gehorche; denn nur nach Isaak soll dein Geschlecht benannt werden.

1. Mose 21,12

Wir kennen wohl alle die weitere Geschichte des Volkes Israels: Aus einer Großfamilie wurde in Ägypten ein ganzes Volk und zog dann unter Moses, von Gottes Hilfe und Wundern begleitet, ins verheißene Land.
Doch dieses Volk, dass eine Vorbildfunktion haben sollte, versagte immer wieder. Es war ein auf und ab: Ging es ihnen gut, war es nur eine Frage der Zeit, wann sie wieder träge wurden und schließlich fremden Göttern dienten. Vor allem die Bücher "Richter" und "1 und 2 Könige" bzw. "1 und 2 Chronik" zeugen vielfach davon.
Waren sie in Not und Bedrängnis, bis hin zu einer Fremdherrschaft, besannen sie sich auf Gott, und Gott half ihnen.

Dieses hin und her mündete schlussendlich, am Anfang einer neuen Epoche - der Erwählung der Christen unter den Heiden - in der Zerstörung Jerusalems 70 nach Christus unter Titus und der Zerstreuung des jüdischen Volkes in alle Welt.
Flavius Josephus schilderte die furchtbaren Sünden und Greueltaten dieses als Priestervolk gedachten Volkes sehr anschaulich und fasst dies - der selbst ein Jude war - mit folgenden Worten erschütternd zusammen:
"Hast du (Jerusalem) dergleichen, unseligste der Städte, von den Römern erfahren müssen? Nein, sie kamen nur, um die Greuel deiner eigenen Kinder zu sühnen! Denn Gottes Stadt warst du nicht mehr und konntest es nicht bleiben, nachdem du das Grab deiner eigenen Bewohner geworden warst und den Tempel zum Beerdigungsplatz für die Opfer des Bürgerkrieges gemacht hattest. Vielleicht, dass du einmal wieder bessere Tage siehst, wenn du den Gott, der dich zerstörte, versöhnt hast!"

Doch das schier unglaubliche und nie in der Weltgeschichte da gewesene passierte: 1948 wurde Israel nach rund 2000 Jahren wieder gegründet und wuchs - trotz, oder gerade wegen der militärischen Angriffe der Feinde. Die biblische Verheißung erfüllte sich:

Ich will sie aus allen Völkern herausführen und aus allen Ländern sammeln und will sie in ihr Land bringen und will sie weiden auf den Bergen Israels, in den Tälern und an allen Plätzen des Landes.

Hesekiel 34,13


Ist Israel heute aber noch immer Gottes auserwähltes Volk mit einem Recht auf dieses Land, das Abraham verheißen worden war? Brach mit der Zerstörung Israels nicht zeitgleich die Epoche der Christenheit und somit Priesterschaft unter den Heiden an und beendete die Erwählung dieses Volkes? Denn die Bibel sagt über die Heidenchristen nun das, was ursprünglich Israel zuviel:

Ihr (Christen) aber seid das auserwählte Geschlecht, das königliche Priestertum, das heilige Volk, das Volk des Eigentums, daß ihr verkündigen sollt die Tugenden des, der euch berufen hat von der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht;

1. Petrus 2,9


Trotzdem bleibt es dabei: Israel ist und bleibt Gottes auserwähltes Volk, und Gott hat sogar noch vor, Geschichte mit diesem Volk zu schreiben. Im Vergleich mit dem Ölbaum wurden die Heiden in den Israel-Ölbaum eingepfropft - aber auch Israel sollte dies nach einer gewissen Zeit wieder zuteil werden.

die Israeliten sind, denen die Kindschaft gehört und die Herrlichkeit und die Bundesschlüsse und das Gesetz und der Gottesdienst und die Verheißungen,

Römer 9,4

Denn wenn du aus dem Ölbaum, der von Natur wild war, abgehauen und wider die Natur in den edlen Ölbaum eingepfropft worden bist, wie viel mehr werden die natürlichen Zweige wieder eingepfropft werden in ihren eigenen Ölbaum.

Römer 11,24

Selbst in der Ewigkeit werden die 12 Stämme Israels eine Rolle spielen und die Tore nach ihnen benannt werden:

Und er führte mich hin im Geist auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem herniederkommen aus dem Himmel von Gott, die hatte die Herrlichkeit Gottes; ihr Licht war gleich dem alleredelsten Stein, einem Jaspis, klar wie Kristall; sie hatte eine große und hohe Mauer und hatte zwölf Tore und auf den Toren zwölf Engel und Namen darauf geschrieben, nämlich die Namen der zwölf Stämme der Israeliten:

Off 21,10-12


Folgendes Gedicht soll deutlich machen, wie wir uns als Christen gegenüber Israel verhalten sollen:

Wer Israel segnet hier auf Erden,
wird auch letztlich selbst gesegnet werden!
Schon Abraham wurde dies verheißen,
und er konnte Gott schon dafür preisen.

Hast du dich schon zu Israel gestellt -
vor Gott, Menschen und vor der ganzen Welt?
Dann darf man auch freudig diesen Segen
mit folgenden Worten auf dich legen:

„Der Herr segne dich und behüte dich,
sein Angesicht leuchte dir gnädiglich.
Er möge dir seinen Frieden geben.
und sein Antlitz über dich erheben.“

Denken wir mal an die Heidin Rut,
sie war vorbildlich und zu Juden gut.
Ihr gutes Beispiel ist mit Weisheit voll,
und zeigt, daß man Israel segnen soll:

„Dein Volk ist mein Volk“, so sagte sie klar,
und „Dein Gott ist mein Gott“ – wie wunderbar!
Man sieht, dass solch Glauben ein Segen ist:
Sie wurde Stammmutter von Jesus Christ!

Sich gerne „Freund Israels“ zu nennen
und sich klar zu Israel bekennen,
dies lasst uns sagen und praktisch beweisen
und Gott, den Herrn über alles preisen!


Quelle: www.christliche-gedichte.de


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