Jesus Christus kam als Bote zu uns

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Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 25.09.2017

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Jesus kommt bald - seid bereit!

Darum seid auch ihr bereit! Denn der Sohn des Menschen kommt zu einer Stunde, da ihr es nicht meint.

Lukas 12,40

Des Menschen Sohn wird kommen,
des freuen wir uns all;
vereint mit allen Frommen
und mit der Sel´gen Zahl
sind wir darauf gerichtet,
dass bald der Heiland naht,
da sich´s auf Erden lichtet
in fühlbar großer Gnad.

Frage: Sind wir bereit für Jesu Kommen?

Tipp: Vorgestern, am 23.09.2017 waren viele Christen in gespannter Erwartung um Jesu evtl. Kommen aufgrund von Off. 12,1-2. Schauen wir uns mal Off. 12 an: Es geht um eine Frau im Endstadium der Schwangerschaft. Die Schreie lassen auf die Presswehen der Austreibungsphase kurz vor der Geburt schließen, weswegen auch dann ab Vers 3 Satan auf den Plan tritt um die Geburt ja nicht zu verpassen. Ab wann Satan zur Stelle ist wird nicht gesagt - vermutlich unverzüglich. Gestern war jedenfalls „Fasten Gedalja“ in Israel (Zom Gedalja wurde vom Antichrist-Vorgänger und „Sohn Davids“ Ismael ben Natanja heimtückisch umgebracht und Israel dadurch letztlich zerstört). Damit hätten wir die Situation, dass Überwinder wie auch Satan auf den Geburtszeitpunkt gespannt warten, ohne ihn zu kennen. Mit Off. 12,1-2 vorgestern „ist die Zeit (grundsätzlich) erfüllt“ für Jesu 2tes Kommen (vergleiche Gal. 4.4). Lasst uns also unbedingt bereit sein!

Trinität - Gibt es drei Götter?


Womit nicht nur Moslems sondern auch viele Christen ein Problem haben, ist die Einteilung in Gott-Vater, Gott-Sohn und Gott-Heiliger-Geist. Handelt es sich nun um drei Gottheiten?
Jesus sagte:

Jesus spricht zu ihm: So lange bin ich bei euch, und du kennst mich nicht, Philippus? Wer mich sieht, der sieht den Vater; wie sprichst du denn: Zeige uns den Vater?

Joh. 14,9

Ich und der Vater sind eins.

Joh. 10,30

Wie soll dies verstanden werden? Die alten Ägypter mit ihrer Vielgötterei sahen auch gewisse Verknüpfungen zwischen den Gottheiten. So fängt z.B. die Weltentstehungslehre von Heliopolis mit dem Geist "Ra" an, der sich seiner selbst bewusst wird und sein eigenes Bild "Amon" sieht, dann aber durch sein Wort viele weitere Gottheiten erschafft, die allerdings dann wiederum selbst alleine in verschiedenen Städten verehrt wurden. Die Bibel hingegen spricht von einer extrem engen Verbindung von z.B. Jesus und dem Vater im Himmel:

Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Der Sohn kann nichts von sich selber tun, sondern was er sieht den Vater tun; denn was dieser tut, das tut gleicherweise auch der Sohn.

Joh. 5,19

Betrachten wir aber mal die Schöpfungsgeschichte:

Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei

1. Mose 1,26a

Was ist mit dem "uns" gemeint? Engel? Dann hätte nicht Gott alleine Menschen geschaffen, was der Aussage Gottes im nächsten Vers widersprechen würde, dass Gott alleine den Menschen schuf:

Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.

1. Mose 1,27

Der Schlüssel zur Problematik "Ein Gott oder drei Götter?" liegt in den beiden bereits zitierten Versen (Luther-Übersetzung):

Und Gott sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das UNS GLEICH sei

1. Mose 1,26a

Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.

1. Mose 1,27

Der hebräischen Urtext wird auch wörtlich folgendermaßen übersetzt:

Dann sprach Gott: Machen wollen wir Menschen IN UNSEREM EBENBILD, NACH UNSEREM GLEICHNIS

1. Mose 1,26a:
Eine jüdische Übersetzung heißt so:

Und Gott sprach: Laßt uns Menschen (Adam) machen IN UNSERM BILD, NACH UNSRER GESTALT

1. Mose 1,26a

Hier liegt also eine gewisse Gleichung vor:

Bild / Gestalt Gottes = Bild / Gestalt Mensch

Nun müssen wir aber erstmal den Menschen betrachten, der nach Gottes Bild geschaffen wurde. Wie sieht das "Bild des Menschen" eigentlich aus?


Der Mensch

Der Bibel nach besteht der Mensch aus Geist, Körper und Seele.
Das der Mensch einen Körper hat, muss wohl nicht erwähnt werden, aber damit er lebt, denken kann und auch ein Gewissen hat usw. muss noch etwas dazu kommen. Im Schöpfungsbericht ist vom Odem die rede, in anderen Bibelstellen wird dieser aber zusammen mit dem "Geist" erwähnt:

Da machte Gott der HERR den Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen.

1. Mose 2,7

Aber der Geist ist es in den Menschen und der Odem des Allmächtigen, der sie verständig macht.

Hiob 32,8

Wenn er nur an sich dächte, seinen Geist und Odem an sich zöge,

Hiob 34,14

So spricht Gott, ... der dem Volk auf ihr den Odem gibt und den Geist denen, die auf ihr gehen

Jes 42,5

Denn ich will nicht immerdar hadern und nicht ewiglich zürnen; sonst würde ihr Geist vor mir verschmachten und der Lebensodem, den ich geschaffen habe.

Jes 57,16

Unser Geist hat also etwas mit unserem Leben zu tun. Das der Geist bestehen bleibt und den Körper beim Tod verlässt wird in folgender Bibelstelle deutlich:

Denn des Menschen Geist muss davon, und er (Körper) muss wieder zu Erde werden

Psalm 146,4

Nun gibt es noch viele Bibelstellen, die vom Geist des Menschen reden in Bezug auf die Kommunikation mit Gott bzw. der Geisteswelt:

Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.

Joh 4,24

Denn welcher Mensch weiß, was im Menschen ist, als allein der Geist des Menschen, der in ihm ist? So weiß auch niemand, was in Gott ist, als allein der Geist Gottes.

1. Kor. 2,11

Und davon reden wir auch nicht mit Worten, wie sie menschliche Weisheit lehren kann, sondern mit Worten, die der Geist lehrt, und deuten geistliche Dinge für geistliche Menschen.

1. Kor. 2,13

Es gibt aber auch viele Bibelstellen, die von der Seele des Menschen reden, hier allerdings oft in Verbindung mit "inneren Empfindungen" bzw. dem "Herzen":

Meine Seele komme nicht in ihren Rat, und mein Herz sei nicht in ihrer Versammlung; denn in ihrem Zorn haben sie Männer gemordet, und in ihrem Mutwillen haben sie Stiere gelähmt.

1. Mose 49,6

Wenn du aber dort den HERRN, deinen Gott, suchen wirst, so wirst du ihn finden, wenn du ihn von ganzem Herzen und von ganzer Seele suchen wirst.

5. Mose 4,29

Und du sollst den HERRN, deinen Gott, lieb haben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft.

5. Mose 6,5

Heute gebietet dir der HERR, dein Gott, dass du tust nach allen diesen Geboten und Rechten, dass du sie hältst und danach tust von ganzem Herzen und von ganzer Seele.

5. Mose 26,16

Jetzt aber zerfließt meine Seele in mir, und Tage des Elends haben mich ergriffen.

Hiob 30,16

Halten wir also fest: Wie bei Gott gibt es auch hier die gleiche Dreiteilung, nur spricht niemand im Alltag darüber, höchstens z.B. "Das ist ein seelenloser Mensch", wenn jemand anscheinend kein Gewissen hat.

Um es ganz kurz zusammen zu fassen stellt die Bibel den Menschen als Wesen nach Gottes Bild mit
  • Seele (Zentrum)
  • Geist (zur Kommunikation mit Gott / Geisteswelt)
  • Körper (um momentan auf der Erde zu leben)
dar.



Gott

Schauen wir uns aber mal die Aussage zu Jesus an:

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. ... Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn gemacht; aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum ... Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns ... die Gnade und Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden. Niemand hat Gott je gesehen; der Eingeborene, der Gott ist und in des Vaters Schoß ist, der hat ihn uns verkündigt.

Joh. 1,1-18

Hier haben wir die klare Aussage:

Gott = "das Wort" (Botschaftsübermittler/Medium) = Jesus Christus (Fleisch-/Menschwerdung Gottes)

Gott kam also in einem menschlichen Körper zu uns auf die Erde (Weihnachten), um uns selbst zu lehren, selbst den Gehorsam zu Gott vorzuleben, und uns schließlich eine Errettungsmöglichkeit durch seinen stellvertretenden Tod am Kreuz zu ermöglichen.
Hierbei müssen wir aber beachten, dass Gott überall ist und nicht wie wir nur an einem Ort! Wäre dies nicht so, dann hätten z.B. auch Gebete keinen Sinn, da er meist nicht anwesend wäre usw. Im Gegenteil heißt es über seine Globalität:

Und er ist vor allem, und es besteht alles in ihm.

Kolosser 1,17

Aber wie sieht es bezüglich dem Heiligen Geist aus?
Wir haben in Joh. 1,1-18 gelesen, dass Jesus Gott ist und auch die Welt erschaffen hat. Im Schöpfungsbericht wird aber vom Geist Gottes berichtet, und im Buch Hiob wird gar der Geist Gottes als der Schöpfer angegeben:

Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte auf dem Wasser.

1. Mose 1,2

Der Geist Gottes hat mich gemacht, und der Odem des Allmächtigen hat mir das Leben gegeben.

Hiob 33,4

Somit lässt sich auch sagen:

Gott = Jesus = Gottes Geist



Wir sehen, also, dass Gott-Vater, Gott-Sohn und Gott-Heiliger-Geist letztlich eins sind bzw. es nur EINEN Gott gibt. Gleichwohl gibt es unterschiedliche Funktionen, ähnlich dem Körper mit Händen, Füßen, Bauch, Mund usw.
So ist z.B. auch nur vom Geist Gottes die rede, der in Menschen wohnen kann:

Und der Pharao sprach zu seinen Großen: Wie könnten wir einen Mann finden, in dem der Geist Gottes ist wie in diesem?

1. Mose 41,38

Und der Geist Gottes kam auch über ihn und er ging einher in Verzückung

1. Samuel 19,23

Der Geist Gottes des HERRN ist auf mir, weil der HERR mich gesalbt hat.

Jesaja 61,1

Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder.

Römer 8,14

Halten wir also fest:

Wenngleich der Mensch in Größe, Allmacht, Heiligkeit usw. in keiner Weise mit Gott vergleichbar ist, so ist er aber doch nach Gottes Ebenbild mit Geist, Körper und Seele erschaffen. Und wie wir den Menschen als Einheit betrachten, so können wir auch Gott (Vater, Sohn, Heiliger Geist) als Einheit betrachten.



Trinität Gottes


"Viele Menschen haben Probleme mit der Trinität, dabei ist es doch eigentlich ganz einfach: Gott ist überall und umgibt uns von allen Seiten (Psalm 139,5) so wie das Wasser einen Fisch von allen Seiten umgibt. Genauso wie aber Wasser für den Fisch nicht direkt als solches "sichtbar/wahrnehmbar/anfassbar" ist, so auch Gott. So wie aber Wasser, welches zu einem Eisberg oder eine Eisscholle gefriert, für den Fisch sichtbar und anfassbar wird, so wurde der uns immer und überall umgebende Gott in Jesus Christus sichtbar und "anfassbar" - und blieb doch Gott. So wie aber ein Eisblock nur an einer Stelle ist - obwohl er zum umgebenden Wasser eigentlich gehört, so auch Jesus: Er wurde GANZ Mensch und war doch Teil der Gottheit bzw. eins mit dem Vater im Himmel (Joh. 10,30). Wer Jesus sieht, sieht daher zwangsläufig den allgegenwärtige Vater (Joh. 14,9). "


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