Jesus Christus kam als Bote zu uns

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Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 21.09.2019

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Gott zu dienen bedeutet, Seine Gebote zu halten.

Nehmt euch nur sehr in Acht, dass ihr das Gebot und das Gesetz tut, das euch Mose, der Knecht des HERRN, geboten hat: dass ihr den HERRN, euren Gott, liebt und auf allen seinen Wegen wandelt und seine Gebote befolgt und ihm anhängt und ihm dient von ganzem Herzen und von ganzer Seele!

Josua 22,5

Jesus, wir wollen Dich lieben
und Dir unser Herz geben,
dazu Deine Gebote tun
und fest in Deinem Worte ruhn!

Frage: Bist Du bereit, Gottes Gebote zu halten oder ist Dir der Wille Gottes egal?

Tipp: Es besteht kein Zweifel daran, dass wir aus Gnade gerettet sind, wenn wir uns unter das Blut Jesu stellen (vgl. Epheser 2,8-9). Doch Jesus sagt eindeutig: `Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist.` (Matthäus 7,21).

Bibelarbeit mit Arbeitsblättern über das Johannesevangelium

Inhalt

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Arbeitsblatt ohne Antwort

Arbeitsblatt OHNE Antworten

(als PDF)
Arbeitsblatt mit Antwort für den Bibelkreisleiter

Arbeitsblatt MIT Antworten

(als PDF)

 

34. Jesu Einzug in Jerusalem


Jesu Einzug in Jerusalem
Hintergrundinformationen

gingen hinaus ihm entgegen (V. 13): Das Volk veranstaltete eine Einholung des Herrschers, wie es im Altertum üblich war
Palmenzweige (V. 13): Den Wipfel einer Palme krönten 40-60 dunkelgrüne, bis zu 3m lange Palmenzweige. Mit den Blättern deckte man Dächer und flocht Matten, Körbe und Zäune. Auf römischen Münzen war die Palme als Symbol für Judäa abgebildet gewesen.
Es ist auch ein Siegeszeichen, das in Off. 7,9 die Erlösten aus allen Völkern vor dem Thron Gottes stehend in den Händen halten werden.
Hosianna (V. 13): griech. "hoschia na" bedeutet "rette, bitte!", ist also ein Bitt-Gebet (siehe hierzu Psalm 118,25-26)
Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn (V. 13): Die Menschenmenge zitierte hier Psalm 118,26a, das auch beim anstehenden Passafest gelesen wurde. Da das Passahfest an die Befreiung aus der ägyptischen Sklaverei erinnert, war es bei der aktuellen römischen Herrschaft von ziemlich politischer Brisanz.
Fürchte dich nicht ... reitet auf einem Eselsfüllen (V. 15): Besonders orientalische Herrscher waren für ihre Habgier, Grausamkeit und Willkür bekannt (siehe auch 1. Könige 12,12-15). Der letzte grausame Herrscher war Herodes der Große. Jesus hingegen war nicht zum "fürchten", sondern zeigte schon durch die Wahl eines Esels seine ganz andere, demütige und sanftmütige Gesinnung.

Text:    Joh. 12,12-19

Fragen & Gesprächsimpulse


Warum riefen die Menschen 'Hosianna' und was meinten sie damit? (V. 13)

>> Antwort: Die Menschen erkannten Jesus als den Messias an und ehrten ihn, indem sie riefen 'Bitte erlöse uns!'. Sie meinten aber mit Erlösung die Befreiung von den Römern (Palmenzweige waren ein Symbol für IHR Land).
Nach Lukas 19,38-40 waren diese Rufe des Volkes offenbar auch nach Gottes Plan.

Warum ritt Jesus nicht auf einem Pferd sondern auf einem Esel? (V. 14-15)

>> Antwort: Einmal wegen der Erfüllung der Voraussage (Sach. 9,9), aber auch als Zeichen der Demut (niedriger Esel statt Pferd - fast Augenhöhe mit dem Volk) sowie des Leidensganges zum Kreuz (siehe Phil. 2,5-8). Bei seinem zweiten Kommen wird er hingegen auf einem Pferd reiten, wie es sich für einen König ziemt (Off. 19,11-13)

Aus welchem Grund ging das Volk Jesus entgegen? (V. 17-18)

>> Antwort: Weil sie von Jesu Wundertat gehört hatten. Viele Menschen wollten nun Jesus am liebsten als mächtigen Befreier von den Römern hätten (siehe Vers 13: 'König von Israel' - obwohl Herodes der aktuell amtierende König war), sicherlich war aber auch Neugierde, Prüfung und der Wunsch selbst bei Wundern dabei zu sein usw. auch bei vielen Menschen ein Grund.

Was hatten die Pharisäer zu diesem Zeitpunkt 'nicht ausrichten' können? (V. 19)

>> Antwort: Sie wollten gerade das was nun geschah verhindern, nämlich Jesu Einfluss auf das Volk und daß das Volk an Jesus glaubte. Sie befürchteten, daß die Römer ihnen die Macht nehmen würden (Joh. 11,48). Bisher hatten sie nur verboten Jesus als Christus zu bekennen (Joh. 9,22).


 

Die persönliche Frage:

Habe ich auch Jesus Christus in mein Leben als "König" und Herrscher willkommen geheißen und aufgenommen? Wenn ja, wie zeigt sich das?


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