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Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder zur Buße.
Lukas 5,32
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Ach Gott, laß meiner Seelen
den Trost doch niemals fehlen,
daß du die Schuld vergibst!
Wenn ich mich betend beuge,
so sei dein Geist mein Zeuge,
daß du dein Kind in Christus liebst.
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Frage:
Bin ich armer Sünder in Jesu Augen wertvoll?
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Zum Nachdenken: Jesus hat sich mit den Ausgegrenzten, mit den Sündern zusammengesetzt und ihnen eine Perspektive gegeben. Er beruft die Kleinen und Geringen in seine Nachfolge. Er sagt klar und deutlich, dass Er nicht für die Gerechten gekommen ist. Für mich elenden Sünder bin ich in Jesus unendlich wertvoll. Er sieht meine Hilflosigkeit und hilft mir auf. Demütig ergreife ich im Glauben seine Verheißungen. Demütig beuge ich mich vor Ihm. Und demütig bekenne ich meine Schuld und erfahre Vergebung durch seine Gnade und Barmherzigkeit. Die Selbstgerechten aber gehen verloren, sie zeigen keine Reue, sie vertrauen sich selbst und kommen in ihrer selbst gemachten Gerechtigkeit um, sie werden nicht in die Ewigkeit Gottes gelangen. |
| Bedeutung christlicher und biblischer Begriffe | (Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des christliche Begriffserklärungen-Menüs geblättert werden) |
Menora - der siebenarmige Leuchter
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Mit "Menora" (oder auch "Menorah", Mehrzahl: "Menorot", hebr.: "Leuchter, Lampe") wird der siebenarmige Leuchter bezeichnet, den das Volk Israel bei seiner Wüstenwanderung unter Mose entsprechend Gottes Anweisung (incl. Vorlagen-Bild) anfertigte:
Du sollst auch einen Leuchter von feinem, getriebenem Golde machen; daran soll der Schaft mit Röhren, Schalen, Knäufen und Blumen sein. Sechs Röhren sollen aus dem Leuchter zu den Seiten ausgehen, aus jeglicher Seite drei Röhren. Eine jegliche Röhre soll drei offene Schalen mit Knäufen und Blumen haben; so soll es sein bei den sechs Röhren aus dem Leuchter. Aber der Schaft am Leuchter soll vier offene Schalen mit Knäufen und Blumen haben und je einen Knauf unter zwei von den Sechs Röhren, welche aus dem Leuchter gehen. Beide, die Knäufe und Röhren, sollen aus ihm gehen, alles getriebenes, lauteres Gold. Und sollst sieben Lampen machen obenauf, daß sie nach vornehin leuchten, und Lichtschneuzen und Löschnäpfe von feinem Golde. Aus einem Zentner feinen Goldes sollst du das machen mit allem diesem Gerät. Und siehe zu, daß du es machst nach dem Bilde, das du auf dem Berge gesehen hast. 2. Mose 25,31-40 (Luther 1912) |
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Auf der Menora wurden auf jedem der sieben Arme jeweils eine Öllampe angebracht, die mit Olivenöl gefüllt wurde:
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Gebiete den Israeliten, dass sie zu dir bringen das allerreinste Öl aus zerstoßenen Oliven für den Leuchter, dass man ständig Lampen aufsetzen könne.
2. Mose 27,20
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Aufgestellt wurde die Menora zunächst in der so genannten Stiftshütte (dem Heiligtum, dass das Volk Israel bei der Wüstenwanderung mit sich führte und bei Lagerungen aufgebaut wurde). Dort sollte sie vor dem Vorhang stehen, dem Tisch gegenüber auf der Südseite (nach Ägypten hin, wovon sie ausgezogen waren):
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Den Tisch aber setze außen vor den Vorhang und den Leuchter dem Tisch gegenüber an die Südseite in der Wohnung, dass der Tisch nach Norden zu steht.
2. Mose 26,35
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König Salomo baute den ersten Tempel und ließ dafür zehn Menorot herstellen:
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Er machte auch zehn goldene Leuchter, wie sie sein sollten, und stellte sie in die Tempelhalle, fünf zur Rechten und fünf zur Linken,
2. Chr. 4,7
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Die Funktion eines Leuchters ist es, Lampen erhöht zu platzieren, damit sie im Haus Licht verbreiten, wie es auch Jesus verdeutlichte:
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Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es allen, die im Hause sind.
Matth. 5,15
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Das Volk Israel sollte ein Priestervolk sein, dass Gottes Licht in die Welt hinaus scheinen lässt:
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Und ihr sollt mir ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk sein. Das sind die Worte, die du den Israeliten sagen sollst.
2. Mose 19,6
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Symbolisch sollte die Menora diese Lichtfunktion verdeutlichen.
Die Zeit Israels endete 70 n. Christus, als Titus Jerusalem incl. dem Tempel belagerte und zerstörte, und ging seitdem auf die neutestamentarische Gemeinde über:
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Das Geheimnis der sieben Sterne, die du gesehen hast in meiner rechten Hand, und der sieben goldenen Leuchter ist dies: Die sieben Sterne sind Engel der sieben Gemeinden, und die sieben Leuchter sind sieben Gemeinden.
Offb. 1,20
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So denke nun daran, wovon du abgefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke! Wenn aber nicht, werde ich über dich kommen und deinen Leuchter wegstoßen von seiner Stätte - wenn du nicht Buße tust.
Offb. 2,5
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Bis heute ist die Menora ein wichtiges Symbol und wurde auch bei der Staatsgründung Israels in das Staatswappen aufgenommen. Eine kunstvolle, große Nachbildung steht auch am Platz vor der Knesset, dem Parlamentsgebäude Israels, in Jerusalem:
Neben der Menora mit ihren sieben Armen gibt es im Judentum auch noch den neunarmigen Chanukka-Leuchter
der seinen Ursprung im Sieg der Makkabäer 164 v. Chr. über den syrischen König Antiochus IV hat.
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