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Denn ich habe euch vor allem überliefert, was ich auch empfangen habe: dass Christus für unsere Sünden gestorben ist nach den Schriften.
1. Korinther 15, 3
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Und uns machte er zu des Himmels Erben,
dafür musste Jesus auf Golgatha sterben.
Dort wurde sein Leib gebrochen.
Dort wurde seine Seite durchstochen.
Dort floss für uns sein kostbares Blut.
Darauf unsere Sündenreinigung beruht.
Dort hat er den endgültigen Sieg über den Feind gemacht.
Dort hat Jesus ausgerufen: Es ist vollbracht.
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Frage:
Sind auch meine zukünftigen Sünden bereits jetzt vergeben?
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Zum Nachdenken: Jesus Christus ist am Kreuz für die Sünden aller Menschen gestorben. Auch ich nehme diese Tatsache im Glauben an. Vielfach wird behauptet, dass auch die zukünftigen Sünden automatisch schon vergeben sind und ich mir darüber keine Gedanken machen muss. Diese Auffassung kann in die Irre führen und es kann zu einem fatalen Missverständnis kommen. Es tut mir aufrichtig Leid, wenn ich auch weiterhin noch sündige. Aber nur wenn ich auch meine zukünftigen Sünden bereue und Jesus bekenne, ist ER treu und gerecht, dass ER meine Sünden vergibt ( 1. Johannes 1.9) Wahre Christen bekennen ihre Sünden, andere leugnen sie.
Es ist das Kennzeichen eines wahren Christen, dass er aus der Vergebung lebt und immer wieder - solange er in dieser Welt lebt - Christi Blut und Gerechtigkeit in Anspruch nimmt. |
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Menora - der siebenarmige Leuchter
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Mit "Menora" (oder auch "Menorah", Mehrzahl: "Menorot", hebr.: "Leuchter, Lampe") wird der siebenarmige Leuchter bezeichnet, den das Volk Israel bei seiner Wüstenwanderung unter Mose entsprechend Gottes Anweisung (incl. Vorlagen-Bild) anfertigte:
Du sollst auch einen Leuchter von feinem, getriebenem Golde machen; daran soll der Schaft mit Röhren, Schalen, Knäufen und Blumen sein. Sechs Röhren sollen aus dem Leuchter zu den Seiten ausgehen, aus jeglicher Seite drei Röhren. Eine jegliche Röhre soll drei offene Schalen mit Knäufen und Blumen haben; so soll es sein bei den sechs Röhren aus dem Leuchter. Aber der Schaft am Leuchter soll vier offene Schalen mit Knäufen und Blumen haben und je einen Knauf unter zwei von den Sechs Röhren, welche aus dem Leuchter gehen. Beide, die Knäufe und Röhren, sollen aus ihm gehen, alles getriebenes, lauteres Gold. Und sollst sieben Lampen machen obenauf, daß sie nach vornehin leuchten, und Lichtschneuzen und Löschnäpfe von feinem Golde. Aus einem Zentner feinen Goldes sollst du das machen mit allem diesem Gerät. Und siehe zu, daß du es machst nach dem Bilde, das du auf dem Berge gesehen hast. 2. Mose 25,31-40 (Luther 1912) |
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Auf der Menora wurden auf jedem der sieben Arme jeweils eine Öllampe angebracht, die mit Olivenöl gefüllt wurde:
Gebiete den Israeliten, dass sie zu dir bringen das allerreinste Öl aus zerstoßenen Oliven für den Leuchter, dass man ständig Lampen aufsetzen könne.
2. Mose 27,20
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Aufgestellt wurde die Menora zunächst in der so genannten Stiftshütte (dem Heiligtum, dass das Volk Israel bei der Wüstenwanderung mit sich führte und bei Lagerungen aufgebaut wurde). Dort sollte sie vor dem Vorhang stehen, dem Tisch gegenüber auf der Südseite (nach Ägypten hin, wovon sie ausgezogen waren):
Den Tisch aber setze außen vor den Vorhang und den Leuchter dem Tisch gegenüber an die Südseite in der Wohnung, dass der Tisch nach Norden zu steht.
2. Mose 26,35
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König Salomo baute den ersten Tempel und ließ dafür zehn Menorot herstellen:
Er machte auch zehn goldene Leuchter, wie sie sein sollten, und stellte sie in die Tempelhalle, fünf zur Rechten und fünf zur Linken,
2. Chr. 4,7
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Die Funktion eines Leuchters ist es, Lampen erhöht zu platzieren, damit sie im Haus Licht verbreiten, wie es auch Jesus verdeutlichte:
Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es allen, die im Hause sind.
Matth. 5,15
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Das Volk Israel sollte ein Priestervolk sein, dass Gottes Licht in die Welt hinaus scheinen lässt:
Und ihr sollt mir ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk sein. Das sind die Worte, die du den Israeliten sagen sollst.
2. Mose 19,6
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Symbolisch sollte die Menora diese Lichtfunktion verdeutlichen.
Die Zeit Israels endete 70 n. Christus, als Titus Jerusalem incl. dem Tempel belagerte und zerstörte, und ging seitdem auf die neutestamentarische Gemeinde über:
Das Geheimnis der sieben Sterne, die du gesehen hast in meiner rechten Hand, und der sieben goldenen Leuchter ist dies: Die sieben Sterne sind Engel der sieben Gemeinden, und die sieben Leuchter sind sieben Gemeinden.
Offb. 1,20
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So denke nun daran, wovon du abgefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke! Wenn aber nicht, werde ich über dich kommen und deinen Leuchter wegstoßen von seiner Stätte - wenn du nicht Buße tust.
Offb. 2,5
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Bis heute ist die Menora ein wichtiges Symbol und wurde auch bei der Staatsgründung Israels in das Staatswappen aufgenommen. Eine kunstvolle, große Nachbildung steht auch am Platz vor der Knesset, dem Parlamentsgebäude Israels, in Jerusalem:
Neben der Menora mit ihren sieben Armen gibt es im Judentum auch noch den neunarmigen Chanukka-Leuchter
der seinen Ursprung im Sieg der Makkabäer 164 v. Chr. über den syrischen König Antiochus IV hat.
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