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Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 21.07.2017

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Wohl uns, wenn wir  der Sünde vollumfänglich absagen und uns nach der Gemeinschaft mit Jesus, unserm Herrn, aussstrecken.

Darum auch wir: Weil wir eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, lasst uns ablegen alles, was uns beschwert, und die Sünde, die uns ständig umstrickt, und lasst uns laufen in Geduld in dem Kampf, der uns bestimmt ist.

Hebräer 12,1

Die nichtigen Götzen halten dich fest,
wenn du dich nicht nur auf Jesus einlässt.
Vertraue auf ihn, er kann dich befrein,
du wirst es ein Leben lang niemals bereun.

Frage: Wie legt man Sünde ab, die uns belastet?

Vorschlag: Suchen Sie die Stille. Gehen Sie ins Gebet. Bekennen Sie Jesus alle Dinge, die ihn betrüben, die unvereinbar mit dem Wort Gottes sind. Weihen Sie sich ganz neu dem Herrn und seinem Dienst. Danken Sie ihm, dass er Sie mit seinem heiligen Blut rein macht von aller Sünde. Dann glauben Sie weiterhin an Christus, Ihren Herrn.

Ein Wort an Christen zur aktuellen Situation in Europa



Die aktuelle Zeit mit den Krisen, deren Auswirkungen erst noch vor uns liegen, lassen Weltmenschen wie Christen skeptisch bis ängstlich in die Zukunft schauen.

Fundierte Fakten und Bewertungen wurden hierzu schon veröffentlicht (z.B. 'Neue Weltordnung?' oder 'Asylitis - wird das uns schaffen?' von Jörgen Bauer, 'Wie gehen wir als Christen mit der Zuwanderungs-problematik um?' von Jakob Tscharntke und 'Die letzte Diktatur?' von Markus Blietz), weswegen ich nicht nochmals auf die Themen eingehen möchte.

Aber auf etwas anderes möchte ich hinweisen: Gott ist es, der hier letztlich handelt!
Eine Bibelstelle von vielen möchte ich hierzu anführen:

So spricht Gott der HERR: ICH will mein Netz über dich auswerfen DURCH eine Menge Völker; DIE sollen dich in MEINEM Garn heraufholen; und ICH will dich an Land ziehen

Hesekiel 32,3-4a

Deutlich erkennbar wird hier, dass es Gott ist, welcher viele Völker über ein Land als Gericht kommen lässt. Ob dies kriegerisch oder durch Einfall (wie in Europa aktuell) geschehen soll, wird nicht gesagt. Aber wir sehen, dass Gott der Handelnde ist. So stellt die Bibel die rhetorische Frage

Ist etwa ein Unglück in der Stadt, das der HERR nicht tut?

Amos 3,6

Auch wenn es unseren Wünschen und möglicherweise zeitgeistlichen Vorstellungen vom „lieben Gott“ widersprechen mag: Gott ist heilig und auch wenn er Sünde ausreifen lässt und Raum zur Umkehr schenkt und scheinbar (zunächst) nichts macht, so folgt doch immer irgendwann Gottes Gericht!

In einer Zeit in welcher sogar in Gottes Haus selbst in vielfältiger Weise dem neomarxistischen Zeitgeist gehuldigt und widerbiblisches praktiziert und verkündigt wird, wird Klagelider 2,14 wieder aktuell:

Deine Propheten haben dir trügerische und törichte Gesichte verkündet und dir deine Schuld nicht offenbart, wodurch sie dein Geschick abgewandt hätten, sondern sie haben dich Worte hören lassen, die Trug waren und dich verführten.

Klagelider 2,14
Wie lange wird Gott wohl noch dabei zuschauen?!?

Und wie sieht es mit uns ganz persönlich aus? Sollten wir uns nicht auch selbst prüfen, in wieweit wir uns der geistlichen Lauheit der heutigen Zeit angepasst haben?
Auch wenn der „Buß- und Bettag“ fast überall abgeschafft wurde: Tut es nicht auch bei uns persönlich Not Buße zu tun und sich ganz neu auf Jesus Christus und Sein Wort auszurichten? Kann uns Gott überhaupt so wie wir aktuell leben segnen?

Halten wir uns also vor Augen: Egal was auch in der nächsten Zeit passieren mag, es wird letztlich von Gott selbst ausgehen!

Zum einen wissen wir aus der Bibel von vorausgesagten Gerichtshandlungen Gottes zur letzten Zeit, zum anderen wissen wir, dass Gott Sünden eines Volks strafen wird (über den geistlichen Tiefstand Europas brauche ich wohl nichts zu sagen).

Aber wir wissen auch, dass Gott einen Unterschied bei seinen Schlägen machen kann, wie wir es bei den Plagen in Ägypten nachlesen können:

Aber der HERR wird einen Unterschied machen zwischen dem Vieh der Israeliten und dem der Ägypter, dass nichts sterbe von allem, was die Israeliten haben.

2. Mose 9,4

Dass Gott letztlich alles steuert, lässt aber auch die Bedeutung des Gebetes in ganz neuem Licht erscheinen: Es geht letztlich nicht um die Bitte, dass Gott (uns helfend) aktiv werden soll, sondern umgekehrt seine geplante Gerichts-Aktivität NICHT ausführt! Ein Beispiel ist Mose, welcher Gottes geplante Gerichts-Aktivität angesichts des Goldenen Kalbes aufhielt (2. Mose 32).

Das Beispiel von Mose führt uns aber zugleich in eine weitere Sichtweise: Der Fürbitte! Schon damals suchte Gott Menschen die „in den Riss treten“ (sündenbedingter Riss zwischen Menschen und Gott):

Ich suchte unter ihnen, ob jemand eine Mauer ziehen und in die Bresche vor mir treten würde für das Land, damit ich´s nicht vernichten müsste; aber ich fand keinen.

Hesekiel 22,30

Wie furchtbar: Gott SUCHTE Menschen um sein gerechtes Strafgericht abzuwenden – aber er fand keine! Im Gegenteil verurteilt Gott:

Sie sind nicht in die Bresche getreten und haben sich nicht zur Mauer gemacht um das Haus Israel, damit es fest steht im Kampf am Tage des HERRN.

Hesekiel 13,5

Kommen wir noch mal kurz auf Mose zurück. Von ihm lesen wir:

Und er (Gott) gedachte, sie (Israel) zu vertilgen, wäre nicht Mose gewesen, sein Auserwählter; der trat vor ihm in die Bresche, seinen Grimm abzuwenden, dass er sie nicht verderbe.

Psalm 106,23

Und wie sieht es heute aus? Findet Gott Menschen die in die Bresche treten? Wo sind die „Moses“ der heutigen Zeit?!?

Wer am Arbeitsplatz einen guten Kontakt mit dem Chef hat, hat damit auch gewisse Einflussmöglichkeiten! Welche Einflussmöglichkeit haben wir aber als Gotteskinder beim König aller Könige und Herrn aller Herren, welcher ja alles lenkt und die Strafgerichte verhängt!?! Ich wage zu behaupten, dass uns diese Möglichkeit, welche aber auch gleichzeitig gegenüber den Mitmenschen bei genauer Betrachtung eine Verpflichtung ist („Du hättest ja…“, also schon fast „unterlassene Hilfeleistung“) gar nicht voll bewusst ist!

Natürlich müssen wir auf Missstände hinweisen, verbunden mit einem Bußaufruf, wie es alle Propheten / Boten Gottes der Bibel taten.
Auch sollen wir „der Stadt Bestes suchen“ (Jeremia 29,7) und z.B. bei Wahlen der Partei die am ehesten „der Stadt Bestes sucht“ die Stimme geben (was heute schwer ist, da die etablierten Parteien mehr oder weniger neomarxistisch ausgerichtet sind und Alternativen gesucht werden müssen).
Aber unsere Einflussnahme beim Lenker aller Dinge sollten wir vor allem nutzen!

So wie ich es sehe sind wir heute als Gotteskinder vor allem hierbei gefordert: Fürbitte, selbst treu sein, aber auch Moslems die den wahren Gott suchen, helfen und Chancen nutzen.


  Copyright und Autor: Rainer Jetzschmann
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