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Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 22.01.2017

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Der Lohn ded Sünde ist Tod und ewige Trennung von Gott. Nur Hinwendung zu Gott kann uns retten.

Der Sünde Sold ist der Tod; die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserm Herrn.

Römer 6,23

Mein` guten Werk, die galten nicht,
es war mit ihn` verdorben;
der frei Will hasste Gotts Gericht,
er war zum Gut`n erstorben;
die Angst mich zu verzeifeln trieb,
dass nichts denn Sterben bei mir blieb,
zur Höllen musst ich sinken.

Frage: Diese alte deutsche Sprache von Luther ist etwas schwerfällig für uns. Aber seine Aussage zu seinem seelischen Zustand ist sehr treffend. Was können wir daraus lesen?

Vorschag: Es ist eine List Satans, die Menschen manchmal in ihr Innerstes blicken zu lassen, wo nur Unrat, Sünde und Schrecken und Hilfslosigkeit zu finden ist. Was kann dem verzweifelten Menschen jetzt noch helfen? Satan ist ein Vater der Lüge, der verführt die Menschen zum Sündigen, aber Auswege aus der Not und Gebundenheit der Sünde kann und will er nicht anbieten. Lesen Sie morgen weiter, was Luther aufgrund der Heiligen Schrift erkannte!

Endzeit

Inhalt

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(Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des ausgewählten Menüpunktes geblättert werden)

Endzeit? Kommt schon bald der Antichrist?

Leben wir jetzt in der "Endzeit"?
Nun gibt es Christen, deren Lieblingsthema genau diese Fragestellung ist. Schon zu allen Zeiten wurde in der Christenheit darüber debattiert. Doch das die technischen Gegebenheiten und Möglichkeiten für Informationsfluss und Überwachung (siehe auch Kommt der Überwachungsstaat) nie da gewesene Ausmaße in der Weltgeschichte innerhalb sehr kurzer Zeit angenommen haben, wird wohl für jeden ersichtlich sein.

Doch schon Luther warnte: "Sollte morgen die Welt untergehen, so pflanzte ich heute noch ein Apfelbäumchen". Was wollte Martin Luther wohl damit sagen?
Jesus Christus wies zwar auch auf eine "Endzeit" hin, aber war der Schwerpunkt seiner Botschaft nicht eine andere?
Hier soll nicht gegen das "Endzeit-Gerede" geschossen werden, jedoch besteht die Gefahr, daß wir unseren AUFTRAG darüber vernachläßigen. Wenn schon, dann sollte das Thema "Endzeit" uns eher zu mehr Aktivität ermutigen!

Jesus Christus selbst sprach davon, die Zeit auszunutzen:

Ich muß die Werke dessen wirken, der mich gesandt hat, so lange es Tag ist. Es kommt die Nacht, da niemand wirken kann!

Joh. 9,4

Jesu letzte Worte waren auch nicht: Es wird ja alles so schlimm, sondern im Gegenteil ein Aufruf zur Aktivität, verknüpft mit seiner Hilfe!

Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und lehret alle Völker und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.

Matth. 28,18-20

Von Resignation ist in Jesu Worten auch nichts zu finden. Im Gegenteil: Um so schlimmer es wird, um so näher seit ihr Eurer Erlösung!

Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, so sehet auf und erhebet eure Häupter, darum daß sich eure Erlösung naht.

Lukas 21,28

Persönliche Frage: Nutzt Du die Zeit und die Möglichkeiten aus, um Jesu Aufruf der Evangelisation sowie des Liebe ausübens zu erfüllen?

Das wir dazu vielleicht nicht mehr lange Zeit haben werden, erkennt man nicht nur in den technischen Möglichkeiten, sondern auch der aktuellen Lage die für die Zukunft keine Besserung sondern Verschlechterungen befürchten läßt. So sehen wir neben wirtschaflichen und politischen Problemen auch eine Richtung der Religionen hin zu einer Einheitsreligion, die ein Markenzeichen des Antichristen werden wird. Jesu Absolutheitsanspruch steht dem entgegen:

Jesus Christus spricht: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.

Joh. 14,6

Wohl jeder hat die letzte Papstwahl noch vor Augen. Hier soll nun nicht gegen Lehren der Katholischen Kirche gesprochen werden (die in vielen Punkten nicht der biblischen Lehre entspricht, was aber leider auch immer weniger bei der evangelischen Kirche der Fall ist und viele Christen veranlaßt sich kleinen bekennenden Gemeinden anzuschließen). Es soll hier nur auf einen "Propheten" hingewiesen werden, der bemerkenswertes voraus sagte (ob er ein Prophet im biblischen Sinne ist, sei dahingestellt und möge vom Leser selbst beurteilt werden):

Die Liste aller Päpste

Im Jahre 1138 hatte ein irischer Priester namens Malachi eine Vision. Nach dieser Vision sollten nach dem damals amtierenden Papst Innozenz II noch 103 Päpste kommen. Gemäß dieser Vision brachte man im Vatikan 266 Medaillons an, worin das Bild des jeweiligen Papstes eingesetzt werden soll. Für jeden Papst wurde etwas charakteristisches vorausgesagt bzw. für ihn gab es ein Symbol. Papst Benedikt XVI ist im vorletzten Rahmen zu finden. Sein Symbol ist der Olivenbaum "Gloria olivae". Sein Ende wird kein schönes sein. Er soll verfolgt und ev. sogar getötet werden!
Nach ihm soll nur noch EIN Papst kommen, der im Gegensatz zu seinen Vorgängern gegen Israel sein wird und sich wieder die Tiara-Krone mit dem Vicarivs Filii Dei (Zahlenwert soll '666' sein ) aufsetzen und alle Religionen zu der verheißenen apokalyptischen Ökumene aller Weltreligionen führen wird.

Bemerkenswert ist auch, daß Malachi von einem Baum spricht. Jesus sprach auch von einem Baum als Zeichen der Endzeit:

Und er sagte ihnen ein Gleichnis: Sehet an den Feigenbaum und alle Bäume: Wenn sie jetzt ausschlagen und ihr sehet's, so wißt ihr selber, daß jetzt der Sommer nahe ist. So auch ihr: Wenn Ihr dies alles sehet angehen, so wisset, daß das Reich Gottes nahe ist.

Lukas 21,29-31

Israel ist bekanntlich das auserwählte Volk. 1948 wurde Israel wieder eine unabhängige, eigene Nation. Das hier von weiteren Bäumen die Rede ist, die auch "ausschlagen", könnte sich auf die vielen Kolonien beziehen, die wieder selbständig wurden.

Ob an der Vision von Malachi sowie den Deutungen etwas dran ist, mag jeder mit Vorsicht selbst beurteilen. Eines ist aber sicher: Jesus warnte eindringlich vor der Lauheit, Trägheit und Lieblosigkeit in der letzten Zeit, gemischt mit "Verführung":

Und es werden sich viele falsche Propheten erheben und werden viele verführen. Und weil der Unglaube überhand nehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten. Wer aber beharrt bis ans Ende, DER wird selig!

Matth. 24,11-13

Anschließend spricht Jesus davon, daß die Menschen im eigenen Trott leben werden, und nicht (mehr) nach Gottes Willen fragen noch überhaupt sich auf die Begegnung mit dem lebendigen Gott vorbereiten werden.

Denn wie sie waren in den Tagen vor der Sintflut - sie aßen, sie tranken, sie heirateten und ließen sich heiraten bis an den Tag, da Noah in die Arche hineinging; und sie achteten's nicht, bis die Sintflut kam und nahm sie alle dahin, - so wird auch sein das Kommen des Menschensohnes.

Matth. 24,38-39

Das auch die meisten Christen lau und ungehorsam sein werden, sagt Jesus auch klar und ruft zur Wachsamkeit auf

Darum wachet, denn ihr wisst nicht, welchen Tag euer Herr kommen wird! ...
Darum seid auch ihr bereit! .... Wer ist nun der treue und kluge Knecht ... selig ist der Knecht, wenn sein Herr kommt und findet ihn solches TUN

Matth. 24,42-46

Im Anschluß bringt Jesus das Gleichnis von den klugen und törichten Jungfrauen, die kein Öl mehr haben (Zeichen für den Heiligen Geist d.h. Kontakt mit Gott / geistliches Leben und Gehorsam).
Er setzt aber noch eines drauf: Jesus spricht von anvertrauten Pfunden (Gaben) d.h. erinnert daran, daß wir für Jesus Christus wirken sollen (evangelisieren usw.)

Darum gilt: Egal wie lange wir noch in Freiheit Jesus Christus dienen können, laßt uns mit aller Kraft die Zeit ausnutzen und für Jesus Christus leben, wirken und wachsam sein!


Laßt uns aber Gutes tun und nicht müde werden

Galater 6,9

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