Jesus Christus kam als Bote zu uns

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Gottes Botschaft

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Bibel (Alte u. Neue Testament): Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 13.12.2017

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Ist uns die Bibel so lieb, dass wir Sehnsucht nach ihr und nach Gemeinschaft mit Gott haben?

Meine Seele verlangt und sehnt sich nach den Vorhöfen des Herrn; mein Leib und Seele freuen sich in dem lebendigen Gott.

Psalm 84,3

Mein Verlangen ist nach Dir!
Mein Gott, ich hoffe nur auf Dich!
Du bist meiner Seele Zier
und eine Festung, Herr, für mich.

Frage: Was löst das in uns aus, wenn wir verlangend nach Gott sind?

Vorschlag: Jesus hat uns mit seinem heiligen Blut reingewaschen von allen Sünden. Nachdem wir dem Herrn unsere Sünden bekannt und bereut haben, hat er diese in seiner Barmherzigkeit ausgelöscht und uns Vergebung geschenkt. Nun sind wir Gottes Kinder und es ist uns ein Bedürfnis, solch ein Leben zu führen, wie es Gott gefällt. Ein irdisches Kind sehnt sich auch nach der Geborgenheit seines Vaters.

Endzeit

Inhalt

1

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3

4

5

6

7

8

9

10

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Die Zeit des Endes und die ausstehenden 3 biblischen Festtag

Text:    3. Mose 23

Fragen & Gesprächsimpulse


Was hat der Entrückungstermin mit einer Geburt sowie Rosh Hashana (Neujahr) zu tun?

>> Antwort: Nachdem sich die ersten 3 der insgesamt 7 Festtage erfüllt hatten (Passah mit Jesu Tod, Fest der ungesäuerten Brote mit dem Begräbnis von Jesu Leib, Erstlingsgabe mit Jesu Auferstehung als „Erstling“) stand als 4tes die Erfüllung des Pfingstfestes an. Dazu sollten die Jünger in Jerusalem bleiben und auf den Heiligen Geist warten (Apg. 1,4). Nach einem bis heute praktizierten jüdischen Brauch war damit auch die Dauer von 50 Tagen bzw. Erfüllung an Pfingsten vorausgesagt, weswegen auch alle Jünger (sicher erwartungsvoll) anwesend waren (Apg. 2,1)! Wichtig ist zu beachten, dass Jesus ihnen „befahl“(!) in Jerusalem zu warten. Jerusalem wird auch als Frau/Braut bezeichnet (Jer. 7,34; Off. 21,2), welche natürlich auch entsprechend „Kinder gebären“ kann – und um eine geistliche „Kinder-Zeugung“ ging es bei Pfingsten schließlich.
So wie Jesus Christus vom Heiligen Geist gezeugt wurde (Matth. 1,20) welcher „über“ Maria kam (Lukas 1,35), so wurde auch die Überwindergemeinde an Pfingsten durch den Heiligen Geist gezeugt (Apg. 2,1-4) welcher in Flammenform „über“ die Gläubigen kam (Apg. 2,3). Seitdem wächst die Überwindergemeinde im Mutterleib des geistlichen Jerusalems bzw. Reiches Gottes (Lukas 10,9). Die Geburt in den Himmel hinein zu Jesu Thron – dann allerdings als Brautgemeinde - steht aber noch aus.
Jesu erstes Kommen war anhand der Jahrwochen im Buch Daniel berechenbar (Daniel 9,24-27). Der Geburtstermin der Überwindergemeinde ist – wie bei jeder Geburt - nicht berechenbar, sondern nur durch Zeichen (Wehen) zu erkennen. Aus dem Grund sagte Jesus Zeichen voraus und keine Zahlen. Auch sagte er deswegen, dass keiner (die berechenbare) Zeit und Stunde kennt, sprach aber ausführlich über „Zeichen“ die dies ankündigen (Matth. 24,3). Wie bei einer Geburt ist der exakte Augenblick auch nicht vorhersagbar. Manche Geburten dauern länger, manche kürzer, aber ab einem gewissen Punkt muss man im Krankenhaus bzw. einem vorbereiteten Ort für die Geburt sein, damit diese bestmöglich vonstatten gehen kann. Schon rechtszeitig packen Mütter daher ihre Taschen fürs Krankenhaus und sorgen für eine passende Fahrgelegenheit. Genauso sollten Gotteskinder auch für die Entrückung vorbereitet sein, brennende Herzen für Jesus haben (Matth. 25) und ihre Erlösung mit erhobenem Haupt betend erwarten (Lukas 21,28).
Nebenbei: Bei der Zeugung eines Kindes hört die „blutige Monatsregel“ der Frau auf und eine Schwangerschaft von ca. 280 Tagen beginnt (280 * 7 Jahre wäre übrigens ziemlich genau die Zeit von Pfingsten/Gemeinde-Zeugung bis zum Jahr 2017). Ähnlich hörte auch das blutige Opfer im Tempel (Zentrum der „Frau“ Jerusalem) ab dem Jahr von Jesu Tod sowie Pfingsten auf. Zwar wurde das Opfer noch 40 Jahre bis zur Tempelzerstörung fälschlich praktiziert, da Jesus von den Juden nicht als Messias anerkannt wurde, aber die jüdische Überlieferung (Talmud) teilt folgendes mit: Gott gab stets am Versöhnungstag, wenn der Hohepriester einmal im Jahr das Allerheiligste betrat und Sühnung erwirkte (Hebr. 9,6-7), ein Zeichen: Ein roter Faden am Tor des äußeren Tempelhofes verfärbte sich weiß (siehe Jesaja 1,18). Ab 40 Jahre vor der Tempelzerstörung hörte dieses Zeichen auf – Gott nahm die blutigen Opfer nicht mehr an, worüber die Juden entsetzt waren und es bis heute nicht verstehen!
Die Entrückung wird mit Posaunenschall (1. Kor. 15,52) eingeleitet werden. Damit ist klargestellt, dass die Entrückung am 5ten Fest, dem Posaunenfest Rosh Hashana (Neujahr) stattfinden wird. Wie aber eine Geburt nicht genau terminiert werden kann, so ist auch das Neujahr nicht exakt voraussagbar, da dieser am Neumond stattfindet, wobei 2 Tage in Frage kommen und der Himmel entsprechend beobachtet werden muss. Deswegen wurde ab ca. dem 14ten Jahrhundert ein 2ter Tag eingeführt. Wir haben es somit mit 2 Neujahrstagen zu tun und wissen somit „weder Zeit noch Stunde“ an welchem die Entrückung stattfinden wird. Dieses Jahr sind dies der 21. und 22.9.2017, wobei das Zeichen aus Off. 12 am 23.09.2017 zu sehen sein wird. Ob die Entrückung an einem dieser 3 Tage stattfinden wird, weiß Gott allein, wir sollten aber unbedingt bereit sein!
Beachtenswert ist auch, dass die Entrückung mit einer Geburt – und nicht dem Sterben verglichen wird. Wasser wurde immer schon als Trennung zum Totenreich gesehen. So finden wir auch eine Parallele im Fluss Jordan, da man bis heute vom „über den Jordan gehen“ spricht, wenn es ums Sterben geht. Israel und Josua gingen aber trockenen Fußes ins verheißene Land, was ein Bild auf die Entrückung, ohne sterben zu müssen, ist (genauso war es auch bei Elia vor seiner Entrückung; 2. Könige 2,8)! Hier findet sich aber noch ein weiterer Aspekt: Ein Teil des Volkes Israels (2 und ½ Stamm) blieb zurück und zog nicht mit – so wie ein Teil der Jungfrauen (die „Törichten“; Matth. 25) zurück bleiben werden.
Auch 40 Jahre zuvor zog Israel trockenen Fußes durchs Wasser im Schilfmeer. Analog zu Off. 12, wo Satan die Überwindergemeinde töten will, wurde Israel vom Feind bedroht. Dieser wurde aber gestoppt, Israel wurde dem Feind quasi übernatürlich (mit ihrem Leib ohne zu sterben) zum anderen Ufer „entrückt“ und anschließend „ergoss“ sich buchstäblich das Gericht Gottes über den Feind (2. Mose 14) – wie es auch kurz nach der Entrückung geschehen wird.
Ein ähnliches Bild haben wir bei David, welcher vor Absalom floh. Auch er musste erst „bevor es lichter morgen wurde“ mit seinem ganzen Volk den Jordan überquert haben (2. Samuel 17,22), da der Feind ihn vernichten wollte, welcher am gleichen Tage als es hell war dann kam. Genauso muss die Entrückung sehr schnell beim Posaunenschall erfolgen, da Satan unmittelbar danach mit Macht kommen wird! An Rosh Hashana ertönt der Posaunenschall beim ersten Lichtstrahl und die Entrückung wird auch bis zum „lichten morgen“ abgeschlossen sein.
Erwähnenswert ist aber auch, dass Rosch Haschana auch als Jom HaDin („Tag des Gerichts des Ewigen“) bezeichnet wird, weil Gott das Gericht über die Menschheit durch Posaunenschall ankündigt. Nach jüdischer Überlieferung gibt Gott ab Rosch Haschana für 10 Tage bis zum großen Versöhnungstag noch Zeit zur Buße! In den 10 Tagen entscheidet sich wer zu welcher Gruppe gehört:
1. Zaddikim: Die vollkommen Gerechten. Sie werden sofort ins Buch des Lebens eingeschrieben
2. Rascha’im: die vollkommen Bösen. sie werden vom Buch des Lebens ausgeschlossen und erhalten das Siegel des Todes
3. Benonim : die Mittelmäßigen. Ihnen wird innerhalb von 10 Tagen (bis zum Versöhnungstag) eine letzte Chance zur Buße und Umkehr gegeben.
Dies ist auch ein Hinweis darauf, dass die Gnadenzeit nicht ewig währt und es ein „zu spät“ gibt. Da Matth. 25 keine Frist zum Öl-Kauf mehr lässt wäre denkbar, dass die Entrückung beim Posaunenschall erfolgt und es dann keine Zeit zur Buße mehr gibt (daher der dringliche Aufruf JETZT alles in Ordnung zu bringen!). Die 10 Tage könnten dann dazu dienen, dass Israel (vielleicht angesichts der Entrückung mit Jesus auf den Wolken) ihren Messias Jesus Christus nun endlich erkennen und anerkennen. Dies wird noch dadurch untermauert, weil die Gnadenzeit von 70x7 Jubeljahren am 21.09.2017 enden müsste. Neben Israel hätten wahrscheinlich laue, törichte Christen (welche nicht entrückt wurden) noch mal 10 Tage Zeit zur Buße, jedoch müssten sie dann durch die Trübsal durch und werden vielfach oder gar komplett als Märtyrer enden.
Beachtenswert ist aber auch die rabbinische Tradition, nach welcher Rosch Hashana der Tag ist, an dem Gott den Menschen erschaffen hat. Auch sollen die Stammväter in diesem Monat geboren worden sein, da mit ihnen eine neue Ära begann. Zudem wurde Josef an dem Tag aus dem Gefängnis entlassen und er kam und blieb am Thron des Pharaos. Ebenso soll an diesem Tag die Sklaverei in Ägypten beendet worden sein bzw. die Erlösung aus der Knechtschaft erfolgt sein. Des Weiteren wird an diesem Tag die Menschheit von Gott wie von einem Schafhirten gezählt und begutachtet. Wie unschwer zu sehen ist, passen alle diese Geschehnisse sehr genau zur Entrückung! So wie Josef innerhalb eines Tages „von ganz unten nach ganz oben“ gebracht wurde, wird es auch bei der Entrückung geschehen! Lasst uns alles daran setzen dabei zu sein!
Persönliche Frage: Wäre ich JETZT für die Entrückung bereit?

Welche Bedeutung hat das Schofar-Blasen an Rosch Haschana in Bezug auf das Ende der Zeit?

>> Antwort: Am Rosch Haschana, dem jüdischen Neujahr, erfolgt das Schofarblasen (Blasen des Widderhorns) zum Morgengebet, welches eine besondere Bedeutung hat. Dabei herrscht die Farbe Weiß in der Synagoge vor wobei Vorbeter als auch Schofarbläser ihr weißes Sterbekleid tragen. Nachfolgende 10 Ausführungen sind an die 10 Punkte des Rabbiners Sa’adja Gaon (882-942) angelehnt und endzeitlich erweitert worden:
(1) An diesem Tag vollendete Gott die Schöpfung und trat die Herrschaft darüber an. Herrschaftsantritte von Königen werden mit Posaunenschall verkündet. Die Juden setzen mit dem Schofar-Blasen den Schöpfer als König ein. Somit könnte dies auch der Tag sein, an welchem Jesus die Herrschaft aufrichten wird und seine Brautgemeinde zu sich holt (beides viel laut Hohelied 3,11 bei König Salomo, dem Sohn Davids nach dem Fleisch, zusammen).
(2) Es ist der erste der 10 Bußtage. Der Schofar-Schall ist ein Mahnruf zur Buße und Umkehr. Nur bis zum großen Versöhnungstag, Yom Kippur, am Ende der 10 Tage, gilt die Gnadenfrist! Die Gnadenzeit wird auch einmal zu Ende gehen – möglicherweise mit Yom Kippur. So wäre denkbar, dass nach der Entrückung den zurückgebliebenen törichten Jungfrauen und lauen Christen nur 10 Tage zur Buße bleiben.
(3) Der Schofar-Schall soll die Offenbarung am Sinai in Erinnerung bringen, bei welchem der Schofar-Schall immer lauter wurde (2. Mose 19,19). Es ist somit ein Warnzeichen Gottes Gebote zu halten. So wie damals Gott mit der Gesetzgebung den Heilsplan mit Israel begann, so könnte es auch der Tag sein, an welchen die nächste Epoche (z.B. das 1000-jährige Reich) beginnen wird.
(4) Die Botschaft der Propheten wird mit dem Schofar-Blasen verglichen (Hesekiel 33,4-5) und verdeutlicht den Ernst der Botschaft: Wer sich nicht warnen lässt kommt um! Dies passt somit auf Rosch Haschana und der befristeten 10-Tages-Zeit zur Buße.
(5) Der Schofar-Schall erinnert an die Zerstörung des ersten Tempels. Es ist ein Aufruf Gott um Wiederaufbau des Tempels zu bitten. Da dieser im Buch Hesekiel beschriebene dritte Tempel im 1000-jährigen Reich wieder aufgebaut werden wird, könnte auch hier ein Zusammenhang bestehen.
(6) Das Widder-Horn erinnert die Juden an das stellvertretende Opfer bei welchem ein Widder anstatt Isaaks geopfert wird. Da Jesus das stellvertretende Opfer für alle Gotteskinder wurde, gibt es somit auch einen Bezug zu Jesus Christus und seiner Erlösungstat. Dies passt auch wiederum zu der Gnadenfrist von 10 Tagen die Gott uns schenkt.
(7) Der Schofarton soll Ehrfurcht und Zittern bzw. demütige Gottesfurcht bewirken (Amos 3,6). Dies ist auch die rechte innere Ausrichtung, wenn Jesus Christus seine Herrschaft als König aller Könige und Herr aller Herren antreten wird.
(8) Der Schofarton erinnert an den Tag des Gerichts (Zefanja 2,14-16) – was für das Ende der Zeit vorausgesagt ist.
(9) Der Schofarton erinnert an das Sammeln der Zerstreuten. Dies ist zum großen Teil schon geschehen, ggf. wird es aber noch einen letzten Aufruf am Juden geben nach Israel zurück zu kehren.
(10) Der Schofarschall erinnert an die Auferstehung der Toten. Dies wird nach 1. Thess 4,16 zusammen mit der Entrückung beim Schall der Posaune / Schofarhorn erfolgen!
Persönliche Frage: Erwarte ich sehnsuchtvoll den Posaunenschall zur Entrückung?

Welche Bedeutung hat das Versöhnungsfest Yom Kippur?

>> Antwort: Yom Kippur ist das 6te der 7 in 3. Mose 23 beschriebenen Feste. An diesem Versöhnungstag soll eine heilige Versammlung stattfinden in welcher sich das Volk vor Gott demütigen und Sühnung mittels Feueropfer erwirken soll.
Interessant sind in dem Zusammenhang auch die die rituellen Ornate jüdischer Männer. Zu diesen gehören Tallit-Gebetsmantel, Tefillin-Gebetsriemen und die Kippa-Kopfbedeckung. „Kippa“ ist hebräisch (im Deutschen wurde daraus die „Kappe“) und wird mit Kappara (=“Versöhnung“) in Verbindung gebracht. Mit dem tragen einer Kippa hat man somit quasi eine „Versöhnung über sich“. Das erinnert wiederum an den Sühnedeckel oben auf der Bundeslade (1. Mose 25,22), welcher mit Blut eines Jungstiers und anschließend mit dem Blut des Bocks des Sündopfers besprengt wurde (3. Mose 16,14-15). Über dem Sühnedeckel erschien Gott in einer Wolke zwischen den Cherubim (2. Mose 37,7 und 3. Mose 16,2). So wie die Bundeslade die 10 Gebote enthält, sollen wir auch Gottes Gebote lieben und im Herzen tragen. Und so wie der Sühnedeckel zum heiligen Gott hin uns vom Zorn Gottes bewahrt (siehe Passah und Todesengel in Ägypten), so kann auch die Kippa als Sühnedeckel verstanden werden. Nicht ohne Grund hatte somit Gott den jährlichen Versöhnungstag eingesetzt um Sühnung vor Gott zu erwirken (3. Mose 23,27-28)!
Aktuell steht noch die Erfüllung dieses Festes aus, denn an diesem Festtag wird Israel wieder angenommen d.h. die „Zeit der Heiden“ ist endgültig beendet (Lukas 21,24) und die Heilsplan-Linie geht mit Israel weiter. Israel wird dann Jesus als Messias anerkennen (Sach. 12,10; 2. Kor. 3,13-16) und mit ihm 1000 Jahre regieren.
Als Christen wissen wir, dass Jesus Christus von Herzen reuigen Sündern mit Seinem Blut eine ewige Sühnung erwirkte (Hebräer 9,12). Israel (mit Ausnahme einiger Judenchristen) haben diese Sühnung noch nicht ergriffen, daher wird dieses Fest offenbar für Israel von größter Bedeutung sein, was auch ein Hinweis sein könnte, dass die Überwinder bei Erfüllung dieses Festes gar nicht mehr auf Erden sein werden sondern entrückt wurden.
Persönliche Frage: Habe ich vollkommene Sühnung durch Jesu Blut erlangt und darf mich daher auf die Herrlichkeit bei Gott freuen?

Welche biblischen Feste sind im 1000-jährigen Reich noch von Bedeutung?

>> Antwort: Das Laubhüttenfest ist das einzige Fest im 1000-jährigen Reich bei welchem die Erfüllung noch aussteht: Der Auszug von der alten Welt hin zur neuen Erde und dem neuen Jerusalem! Weil dies noch aussteht werden sogar Völker bestraft, welche nicht zum Laubhüttenfest nach Jerusalem pilgern werden um Gott anzubeten und somit zeigen, dass sie dieses Ziel (und damit auch Gott selbst) verachten (Sach. 14,16-19)!
Zuvor erfüllt haben werden sich dann die Entrückung (Posaunenfest / Rosh Hashana) wie auch die Wiederannahme Israels für das 1000-jährige Reich (Versöhnungsfest / Yom Kippur).
Persönliche Frage: Bin ich fasziniert von Gottes Heilsweg?

Welche Bedeutung hat das Laubhüttenfest Sukkot?

>> Antwort: Die Beschreibungen findet man nur im AT was anzeigt, dass es offenbar (nur oder vorrangig) Israel betreffen wird.
Beim in 3. Mose 23,33-44 beschriebenen Laubhüttenfest fällt zunächst auf, dass dieses Fest „dem HERRN“ gefeiert werden soll. Neben Opferanweisungen heißt es weiter „ihr sollt euch sieben Tage lang freuen vor dem HERRN, eurem Gott“ und „Sieben Tage lang sollt ihr in Laubhütten wohnen … damit eure Nachkommen wissen, dass ich die Kinder Israels in Laubhütten wohnen ließ, als ich sie aus dem Land Ägypten herausführte“.
Zusammenfassend kann man sagen, es geht um die erfreuliche und hoffnungsvolle Wanderschaft hin zur von Gott verheißenen zukünftigen Heimat. Die irdische Hütte ist vergänglich wie eine Laubhütte. Wir sollen uns also nicht zu sehr auf irdische Reichtümer und Schönheiten konzentrieren sondern auf Gott schauen und der zukünftigen Heimat zugewandt sein bzw. diese zum Ziel haben (Matth. 6,19-20).
So wie aktuell Rosch Haschana und Yom Kippur wartet auch dieses Fest noch auf seine Erfüllung (Neues Jerusalem).
Persönliche Frage: Erwarte ich mit größter Vorfreude die Erfüllung des Laubhüttenfestes mit dem Einzug ins neue Jerusalem?

Welche Parallele mit der Zeit des Endes finden wir bei Saul und David (1. Samuel 13)

>> Antwort: Die Bibel ist voller Parallelen, man muss sie nur aufmerksam lesen. So auch hier.
In 1. Samuel 13,1 heißt es: „Saul war … Jahre alt“, wobei die meisten Bibelübersetzungen das Alter auslassen, denn im Urtext steht „1 Jahr“. Es gibt Rabbis welche es geistlich sehen: Saul war geistlich 1 Jahr alt als er König wurde. Dabei denkt man an daran, dass 1-jährige Lämmer als Opfer gebracht werden sollten (z.B. 3. Mose 23,12) weil man mit 1 Jahr noch „rein“ und sündlos ist. So war Saul bei seiner Einsetzung als König rein und sündlos. Er sollte über Israel herrschen, so wie Adam über die Welt herrschen sollte. Aber beide sündigten, und machten alles zunichte. Nun musste der Messias bzw. Sohn Davids als 2ter Adam bzw. 2ter König kommen, welcher sündlos ist. Der Vorschatten Jesu, David, wurde als König erwählt, musste aber (wie Jesus incl. Brautgemeinde aktuell immer noch) zunächst Ablehnung und Anfeindungen erleben, und es dauerte lange bis die Krönung vollzogen wurde.
Nach Saul kam dann erst der Kämpfer David, danach Salomo als der „König des Friedens“. Genauso wird auch Jesus erst als David erscheinen und Strafgerichte halten müssen, und dann wird er 1000 Jahre lang der „König des Friedens“ bzw. Friedefürst sein.
Doch bevor Jesus als Kriegskönig und dann als Friedenskönig kommt muss noch was passieren: In 1. Samuel 19 wird berichtet wie Michal ihren Mann David rettete und David floh. In Kapitel 20 geht es um ein Festessen am Neumond bei Saul, zu welchem David kommen sollte. Er vereinbarte aber mit Jonathan, dass dieser die Lage erkunden sollte während er sich bis zum 3ten Tag verbergen würde. Dann sollte Jonathan Pfeile als Zeichen auf dem Feld schießen. Sollte Gefahr drohen und David fliehen müssen, sollte er dem Laufburschen zurufen, dass die Pfeile hinwärts d.h. weit entfernt liegen.
Am 21.09.2017 ist das Posaunenfest welches ebenfalls am Neumond stattfindet. Es ist ebenfalls der 3te Tag, der bekannte 23.09.2017, mit ebenfalls einem Zeichen: Ein Neugeborenes muss fliehen bzw. wegen der akuten Gefahr „weit entfernt“ in den Himmel entrückt wird. Auch David musste, wie die Frau in Off 12, anschließend in die Wüste fliehen. Aber die Parallele geht noch weiter: Rosch Haschana ist das einzige biblische bzw. jüdische Fest, welches auf den ersten Tag („Rosch Chodesch“ d.h. Kopf/Erster des Monats) fällt bzw. an einem Neumond stattfindet! In 1.Samuel 20,26 lesen wir, dass man zur Teilnahme des Festmahls „rein“ sein muss. Saul nahm an, dass David was „widerfahren“ währe. Damit kann es sich nur um eine rituelle Reinheit und somit Rosch Haschana als einzigen in Frage kommenden Tag handeln! Wir haben es also in beiden Fällen mit demselben Posaunenfesttag zu tun!
Die notwendige Reinheit zu Rosch Haschana sollte auch als Hinweis verstanden werden bei Jesu Kommen, geheiligt und rein erfunden zu werden und bereit um Jesus entgegenzueilen! Sündenschmutz auf der Kleidung geht gar nicht! Hierzu lesen wir weiter in 1. Samuel 21 vom Brot welches von David hinweg genommen wurde. Das Brot symbolisiert im Abendmahl Jesu Leib, welcher für uns gebrochen wurde. Dies deutet darauf hin, dass an Rosch Haschana folgendes passieren könnte:
1: Jesus ist das Haupt, die Gläubigen sind seine Glieder bzw. sein Leib. Zum Teil wird dieser (Erstlinge / Überwinder), wie das Brot, weggenommen bzw. entrückt werden.
2: Auch Jesus wird - wie das Schaubrot aus dem Haus Gottes weggenommen wurde – nicht mehr in der Gemeinde und somit auf der Erde zu finden sein (aktuell wandelt er nach Off. 1,20 und 2,1 noch unter bibeltreuen Gemeinden). Die Finsternis während der „Großen Trübsal“ wird also extrem finster werden (Joh. 9,4)!
Dazu passt auch, dass der Priester, welcher das Brot an David hinweg gab, kurz danach mitsamt seinen Angehörigen vom Feind (Saul – man kann darin auch die abgefallene Kirche sehen, da Saul auch von Gott abfiel) - getötet wurde. In jedem Fall wird eine Zeitlang Finsternis herrschen wo Satan weitgehend das Feld überlassen wird. Darum heißt es auch in Off. 13,7 – also unmittelbar nach dem Zeichen des Messias in Off 12 (welches am 23.09.2017 zu sehen sein wird): „Und es wurde ihm gegeben, Krieg zu führen mit den Heiligen und sie zu überwinden; und es wurde ihm Vollmacht gegeben über jeden Volksstamm und jede Sprache und jede Nation.“ (Dies erinnert an Hiob: Gott gab Hiob „in Satans Hand“, allerdings war Hiobs Leben für ihn tabu; Hiob 2,6).
Anschließend floh David kurzzeitig nach Gath = „Weinkelter“. David war dort in Lebensgefahr, stellte sich wahnsinnig und floh. Nach Off. 19.15 wird Jesus die Weinkelter im Zorn d.h. „wie ein Wahnsinniger“ (entgegen der Meinung vom „lieben Gott“) treten. So wie aber David aus der Lebensgefahr entkam, so werden auch die Überwinder dem Zorngericht Gottes bzw. der Weinkelter Gottes durch „Flucht“ (Off. 12,5) bzw. Entrückung entgehen! Psalm 56 handelt von der Not in Gat und Psalm 34 von der Erlösung Davids aus der Gefahr in Gat. In Psalm 34 wird der dortige König Achisch mit Abimelech („mein Vater ist König“) benannt. Da Jesus der König der Weinkelter (Gat) ist, passt auch der Name: Jesu Vater ist König, denn Jesus ordnet sich dem himmlischen Vater unter: „denn ich tue allezeit, was ihm gefällt.“ (Joh. 8,29)
Persönliche Frage: Habe ich auch ähnlich wie Saul einen guten Anfang gehabt – bin aber dann vom rechten Weg abgekommen? Oder gleiche ich eher David, welcher ein Mann nach dem Herzen Gottes war (Apg. 13,22)?

Welche Parallele mit der Zeit des Endes finden wir bei Elia

>> Antwort: Nachfolgend werden einige Parallelen aufgezeigt:
(1) Wegen der Gottlosigkeit der Herrschenden Ahab (Abgefallener aus Gottes Volk) und Isebel (schlimme heidnische Abgötterei) ließ Gott ein Gericht ergehen, so dass es 3 ½ Jahre nicht regnete (1. Könige 17,1; Jak. 5,17). Solange wird auch der Antichrist herrschen (Off. 13,5) während Gott Gerichte schickt.
(2) Elia ging in dieser Zeit in die Wüste und 100 Propheten Gottes wurden auch in Höhlen verborgen (1. Könige 18,4+13). Nach Off. 12,6+14 wird das Reich Gottes oder Israel (je nach Deutung) auch für diese Dauer in die Wüste gehen. Die Überwinder werden sogar ganz entrückt werden.
(3) Elia ließ Feuer vom Himmel fallen, was nur Gott konnte, nicht aber die Baals- bzw. „Feuergott“-Priester (1. Könige 18)! Der Antichrist wird dieses göttliche Zeichen aber auch tun können (Off. 13,13)! Wir sehen also, wie sehr sich Gott zurückziehen wird und wie viel freie Hand Satan in dieser Zeit haben wird!
(4) 7000 Gotteskinder hatten ihre Knie nicht vor Baal gebeugt (1. Könige 19,18). Umgekehrt werden 7000 Menschen beim Erdbeben beim Zeitpunkt der Entrückung umkommen (Off. 11,13). Die Zahlensymbolik von 7 ist „göttliche Vollkommenheit“ und von 1000 „viele“. So wie viele wahre Gotteskinder treu blieben, so wird in der Endzeit die umgekehrt abgefallene Kirche vernichtet werden!
(5) Elia musste nach den 3 ½ Jahren sein Amt an seinen Nachfolger Elisa abgeben. So wird auch nach den 3 ½ Jahren der Trübsalszeit ein Herrschaftswechsel stattfinden und Jesus die Herrschaft innehaben.
(6) Am Ende der Strafperiode von 3 ½ Jahren, als es wieder zu Regnen anfing, lief Elia 40 Tage (Zahlenbedeutung 40 = Sühnezeit) zum Gottesberg Horeb, dort wo einst die Gesetze gegeben wurden. Genauso muss die Menschheit am Ende der Strafperiode wieder zurück zu den Geboten Gottes, dessen Einhaltung die Überwinder im 1000-jährigen Reich mit eisernem Stab überwachen werden (Off. 2,26-27).
(7) Ähnlich wie am Ende der 40 Tage Elia vor der Höhle sah, wie zuerst Felsen zerbrachen, dann Erdbeben, dann Feuer und dann Gott kam, so wird Jesus auch nach apokalyptischen Ereignissen auf dem Ölberg stehen und der Ölberg wird sich in der Mitte spalten (Sach. 14,4)
(8) Elia wurde entrückt (2. Könige 2,11) wie die Überwinder vor der Trübsalszeit (Off. 12)
Persönliche Frage: Lebe ich auch so im Glaubensgehorsam wie Elia es tat?


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