Jesus Christus kam als Bote zu uns

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Bibel (Alte u. Neue Testament): Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 13.12.2017

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Ist uns die Bibel so lieb, dass wir Sehnsucht nach ihr und nach Gemeinschaft mit Gott haben?

Meine Seele verlangt und sehnt sich nach den Vorhöfen des Herrn; mein Leib und Seele freuen sich in dem lebendigen Gott.

Psalm 84,3

Mein Verlangen ist nach Dir!
Mein Gott, ich hoffe nur auf Dich!
Du bist meiner Seele Zier
und eine Festung, Herr, für mich.

Frage: Was löst das in uns aus, wenn wir verlangend nach Gott sind?

Vorschlag: Jesus hat uns mit seinem heiligen Blut reingewaschen von allen Sünden. Nachdem wir dem Herrn unsere Sünden bekannt und bereut haben, hat er diese in seiner Barmherzigkeit ausgelöscht und uns Vergebung geschenkt. Nun sind wir Gottes Kinder und es ist uns ein Bedürfnis, solch ein Leben zu führen, wie es Gott gefällt. Ein irdisches Kind sehnt sich auch nach der Geborgenheit seines Vaters.

Endzeit

Inhalt

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Die Hochzeit des Lammes

Text:    Off. 19,6-10

Fragen & Gesprächsimpulse


Welcher Etappen bedarf es bis es am Ende bei der Hochzeit zum Ehebund kommt?

>> Antwort: Nichts in der Bibel ist „zufällig“. So geschah auch Jesu erstes Wunder zu Beginn seines Wirkens ausgerechnet auf einer Hochzeit, wobei er symbolträchtig Wasser zu Wein verwandelte und die Hochzeit quasi „rettete“: Zum einen spricht die Bibel von „Lebenswasser“, vor allem ist aber Wein nötig für die Hochzeit, da mit dem „Wein aus einem Kelch trinken“ die Ehe besiegelt wurde. So wie die Ehe eine neue Epoche im Leben zweier Menschen darstellt, so wird die Hochzeit auch die neue Epoche des 1000-jährigen Reiches einleiten! Sollten die Zeichen um den 23.09.2017 sich auch zeitgleich erfüllen (Rosch Haschana beginnt am Mittwochabend am 20.09.2017), würde damit auch das 1000-jährige Reich mit Entrückung und Hochzeit des Lammes beginnen. Jesus wird mit der Hochzeit auch die Herrschaft übertragen bekommen (Off. 19,6-7; Hohelied 3,11). Bevor Jesus selbst aber mit seiner Brautgemeinde auf Erden auftreten wird, wird er zunächst seine Engel mit den Zorngerichten schicken (Off. 16,1).
Schauen wir uns aber zunächst mal die Hochzeitsbräuche zu Jesu Zeit vor 2000 Jahren an. Damals verlief die Hochzeit in drei Etappen:
1. Die Eltern von Braut und Bräutigam unterzeichneten einen Vertrag und die Familie des Bräutigams zahlte eine Mitgift / Brautpreis an die Eltern der Braut. Damit begann die Verlobungszeit.
2. Der Bräutigam zog gegen Mitternacht mit seinen männlichen Freunden mit Fackeln durch die Straßen zum Haus der Braut. Braut und Brautjungfern wussten um den ungefähren Zeitpunkt und waren vorbereitet um bei Eintreffen des Bräutigams raus zu kommen und sich dem Fackelzug anzuschließen (Matth. 25,1-13), welcher im Haus des Bräutigams endete.
3. Nun fand die eigentliche Hochzeit statt, welche mehrere Tage dauern konnte (Joh. 2,1-2). Kommen wir nun zu den geistlichen Parallelen:
Phase 1 geschieht mit der Bekehrung (wir unterzeichnen den Vertrag) und Wiedergeburt (Gott unterzeichnet den Vertrag). Die Mitgift bezahlt Jesus Christus mit seinem erlösenden Blut an „seinen und unseren Vater“ (Joh. 20,17)!
Phase 2 wird mit der Entrückung geschehen, für welche wir angesichts der Zeichen vorbereitet sein müssen! Jesus Christus wird dann seine Brautgemeinde abholen.
Phase 3 bildet die Hochzeit des Lammes mit seiner Brautgemeinde. Diese findet während der Drangsal auf Erden statt und endet mit Jesu Kommen in Macht und Herrlichkeit auf Erden (Sacharja 14,4; Lukas 21,27).
Nun wissen wir aber, dass es noch ein Preisgericht geben wird. Hier könnte ein Bild der heutigen jüdischen Hochzeitspraxis etwas weiterhelfen: Hochzeitsgäste bringen Schecks mit, welche sie am Eingangsbereichs des Hochzeitsaals in einen extra aufgestellten Tresor werfen. Gottes Wort vergleicht die Überwinder-Gemeinde mit der Braut (Off. 19,7), mit Jungfern (Matth. 25,-13), Knechten (Lukas 12,36) aber auch Gästen (Matth. 22,1-14). Insofern könnte der Vergleich zumindest in Bezug auf das Gäste-Bild passen. Nach Off. 14,13 werden die im Glaubensgehorsam getätigten Werke den Gotteskindern nachfolgen, welche als Geschenke an Jesus Christus (und letztlich die gesamte Brautgemeinde) gedeutet werden könnten.

Wie wird der Hochzeitstag des Lammes ablaufen?

>> Antwort: Über den Ablauf der Hochzeit verrät uns die Bibel nur soviel: Es wird ein üppiges Festmahl geben (Matthäus 22,4) und der Höhepunkt wird im gemeinsamen Trinken von Brautgemeinde und Bräutigam (Jesus) aus einem Kelch bestehen (Matth. 26,29). Da dem Abendmahl hier auf Erden in unseren Gottesdiensten ein Art „Verlobungs-Status mit Jesus“ zukommt, müssen wir dieses auch entsprechend würdevoll begehen (1. Kor. 11,27)!
So wie wir viele Parallelen zwischen jüdischen Bräuchen und göttlichen Abläufen sehen können, so könnte uns auch hier ein Blick auf diese Bräuche weiterhelfen. Schauen wir uns daher mal genauer den Ablauf der jüdischen Hochzeit an:
1. Der Bräutigam wird von verheirateten Männern zur Braut geführt, welche auf einem Art Thron sitzt. Die Parallele: Jesus sagte voraus, dass er uns eine Stätte bereiten wird und uns dann zu sich holt (Joh. 14,3). Jesus kommt nun mit seinen Engeln auf Wolken um seine Brautgemeinde abzuholen.
2. Der Bräutigam verschleiert das Gesicht der Braut. Die Parallele: Die Brautgemeinde wird verwandelt (1. Kor. 15,52). Jesu Kommen wird immer mit „in“, „auf“ oder „mit“ den Wolken beschrieben (Matth. 24,30 + 26,54; Markus 13,26 + 14,62; Off. 1,7). Nach 1. Thess. 4,17 wird die Brautgemeinde „in Wolken“ entrückt werden d.h. wie eine verschleierte Braut wird sie mit Wolken „verschleiert“ (bzw. kann nur alles „im Wolkennebel“ sehen).
3. Der Bräutigam wird von seinen Begleitern unter einen Baldachin (Überdachung aus Stoff, welches das Heim symbolisiert) geführt. Die Parallele: Jesu kehrt ins „Himmelszelt“ zurück um dort Hochzeit zu halten (das neue Jerusalem, welches das eigentliche Heim sein wird, wird es erst nach dem 1000-jährigen Reich geben).
4. Die Braut wird von zwei Frauen zum Baldachin begleitet/geführt. Die Parallele: Engel sammeln Gotteskinder und folgen mit ihnen Jesus in den Himmel (Matth. 24,31)
5. Die Braut umrundet 7x den Bräutigam. Die Parallele: Im Himmel wird die Brautgemeinde vermutlich voller Freude Jesus 7x umrunden und von allen Seiten betrachten. Die erinnert zum einen an die Jericho-Einnahme, welche dafür 7x umkreist wurde (Josua 6,4). Interessanter Weise wurde Elia am Tag seiner Entrückung ebenfalls von Gott erst nach Jericho gesandt, bevor er „durch den Jordan“ gehen musste (nachdem er dies mit dem „Mantel der Gerechtigkeit“ teilte; Jesaja 61,10), um dann entrückt zu werden (2. Könige 2). Zum anderen erinnert dies an die Aufforderung Zion voll Freude zu umkreisen um davon schwärmend künftigen Generation zu berichten (Psalm 48,13)

Wie bereitet sich eine Braut auf den (himmlischen) Hochzeitstag vor?

>> Antwort: Schauen wir uns zunächst mal die jüdischen Bräuche hierzu bei den Brautleuten an:
1. Mindestens ab dem Morgen ihres Hochzeitstages fasten sie. Die Parallele: Wir müssen auch die Sünde fasten und allem irdischem Absagen – und nicht wie Lots Frau wehmütig zur Welt zurück blicken (1. Mose 19,26; Lukas 17,32).
2. Sie nehmen ein rituelles Reinigungsbad in der Mikwe. Die Parallele: Bußgebete und sich in Jesu Blut noch mal gründlich reinigen lassen.
3. Sie dürfen sich mind. 24 h (bei strengen Gläubigen gar 1 Woche) nicht sehen. Die Parallele: Möglicherweise wird es (wie bei der Ruhe vor dem Sturm) unmittelbar vor Jesu Kommen gerade besonders geistlich finster und für die Brautgemeinde die Sehnsucht nach Jesus besonders groß sein. Ob hier auch Off 11 mit den 2 für 3,5 Tage getöteten Zeugen Jesu, welche dann auferstehen und entrückt werden, eine Rolle spielen, ist ungewiss. Interessant ist aber, dass am 20.09.2017 morgens (10:02 deutscher Zeit) Neumond (0,0 Tage alt) ist und exakt 3,5 Tage später am Sabbat-Abend das Zeichen des Messias erscheint!
4. Der Bräutigam trifft sich vorher mit den männlichen Hochzeitsgästen zum Gebet. Die Parallele: Jesus spricht mit dem Vater im Himmel und erhält die Erlaubnis nun seine Brautgemeinde zu holen. Entsprechend macht er die Engel bereit zur Aussendung.
5. Der Bräutigam unterschreibt den Ehevertrag vor 2 Zeugen und dem Rabbiner: Die Parallele: Möglicherweise kann es sich auf das Buch beziehen, welches nur das Lamm öffnen kann (Off. 5). In jedem Fall haben wir bereits in der Bibel Verheißungen die dem im Ehevertrag bezüglich der Fürsorgepflicht ähneln wie z.B. „sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen“ (Joh. 10,28)
Schauen wir nun auf sonstige biblische Anhaltspunkte bezüglich „Hochzeitsvorbereitungen“:
* Reinigung und Hingabe: Nach Matth. 25 hörten die Jungfrauen ein „lautes Schreien“, woraufhin sie ihre Lampen fertig machten bzw. sie reinigten und mit Öl aus ihrem Krug auffüllten. Die unmittelbar vor der Entrückung zu erkennenden Zeichen müssen wir also ernst nehmen und uns noch einmal gründlich reinigen lassen um dann unbefleckt entrückt werden zu können.
* Jesus entgegeneilen: Joel 2,16 ruft die Braut auf, ihr Gemacht zu verlassen und Matth. 25,1+6 die Jungfrauen, aus dem Haus hinaus zu gehen und Jesus entgegen zu eilen. Auch 1. Thess 4,17 spricht davon, dass wir dem Herrn entgegen entrückt werden. Wir müssen also innerlich Jesus entgegeneilen – was dann aktiv übernatürlich geschehen wird. Hier sei an die letzten Verse der Bibel erinnert: „Amen, ja, komm, Herr Jesus!“ (Off. 22,20)
* Schleier der Jungfräulichkeit tragen: Hohelied 4,12 spricht von „verschlossenem Garten“ und „versiegeltem Born“ und Jeremia 2,32 von einer Jungfrau in ihrem Schmuck sowie einer Braut mit einem Schleier. Wir müssen also darauf bedacht sein geistlich jungfräulich und rein zu sein und dürfen uns nicht mit Abgötterei und weltlichen Sünden abgeben.
* Kleid des Heils tragen: Nach Jesaja 61,10 müssen wir Kleider des Heils und einen Mantel der Gerechtigkeit von Gott angezogen bekommen haben. Heil und Gerechtigkeit kann uns nur Jesus Christus geben, welcher das Lösegeld zahlte (1. Petrus 2,24). Entsprechend müssen wir Jesus suchen und Ihn um Vergebung, Reinigung und Heiligung gebeten haben.
* Schmuck der Demut tragen: Ester ist ein großes Vorbild für alle Frauen. Demütig begehrte sie nichts als was des Königs Kämmerer sagte (Ester 2,15). Diesen Schmuck der Demut sollte ein jedes Gotteskind tragen! Dies können wir auch auf das Kleid beziehen: Kein eigenes Kleid kann dem Kleid der Gerechtigkeit entsprechen, welches nur Jesus Christus uns darreicht. Dies sollten wir im Glauben demütig nehmen und keinen „eigenen“ Schmuck (eigene, fleischliche Werke). Hier gilt auch „Nur Jesu Blut und Gerechtigkeit, dass ist mein Schmuck und Ehrenkleid!“


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