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Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 20.11.2017

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Gott treu sein bringt Segen

Da hob Lot seine Augen auf und sah die ganze Jordanaue; denn sie war überall bewässert, wie der Garten des HERRN, wie das Land Ägypten, bis nach Zoar hinab, bevor der HERR Sodom und Gomorra zerstörte. Darum erwählte sich Lot die ganze Jordanaue und zog gegen Osten. So trennte sich ein Bruder von dem anderen.

1 Mose 13,10-11

Lasst uns himmelwärts stets streben,
ganz für Jesus Christus leben,
weltliche Wege stets meiden,
und uns von der Sünde scheiden!

Frage: Geht es uns um Gottes Segen – oder weltliche Annehmlichkeiten bis hin zu Sünden?

Tipp: Bei Abram und Lot kam es zu einer verhängnisvollen „Scheidung“: Abram entschied sich für das karge, wasserarme, aber dafür geistliche/göttliche Kanaan – Lot hingegen für die weltlichen Annehmlichkeiten im von Sünden verseuchten Sodom (siehe heutige Welt!!). Wie tragisch! Abram erhielt Gottes Segen (nebenbei: sogar Moslems verehren Abraham bis heute) – Lot hingegen kam erst in Gefangenschaft und später verlor er alles – und seine eigenen Töchter begingen Blutschande. Lass uns dies eine Warnung sein und unbedingt himmelwärts orientiert leben, ein Überwinderleben führen und dem Lamme folgen wohin es geht!!!

Erlebnisberichte, Glaubenserfahrungen und Zeugnisse

Inhalt

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(Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Erlebnisberichte-Menüs geblättert werden)



Jetzt bin ich ein freier Mensch



So euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr recht frei.

Joh. 8,36 (Luther 1912)


Ich heiße Alexander und bin 38 Jahre alt. Ich wurde in Kasachstan geboren und bin in der Stadt Taldy-Kurgan aufgewachsen. Ich will davon erzählen, wie Gott mich begnadigt hat und was er mit mir gemacht hat. Ich habe die Hoffnung, dass du dich auch bekehrst und die Errettung bekommst, nachdem du mein Zeugnis gelesen hast, oder wenn du schwach geworden bist, dich im Glauben und in der Kraft erneuerst.
Ich bin als zweiter Sohn in einer Familie geboren, in der keiner an Gott glaubte, wir waren drei Brüder. Meine Eltern waren gewöhnliche Leute, Kommunisten, Arbeiter; sie bemühten sich, ehrlich und dem Gewissen nach zu leben, klauten nicht, betranken sich nicht. Man kann sagen, sie lebten wie eine durchschnittliche Familie.
Meine Kindheit verlief so wie bei vielen anderen Kindern; ich kann nicht sagen, dass sie schlecht war. Aber es kam die Zeit, dass ich Teenager wurde und meine Freunde sah, die auf der Straße aufwuchsen, sich rumtrieben, rauchten und tranken, hatten Mädchen, und natürlich lockte mich das alles und ich wollte ihnen ähnlich werden und dieses Leben auch genießen.
Ich kann mich nicht daran erinnern, wie ich anfing zu rauchen, aber da muss ich so um die zehn Jahre alt gewesen sein. Meine Eltern schimpften mit mir, bestraften mich, aber nichts half, ich träumte davon schnell älter zu werden und offen rauchen zu können.
Ab etwa 15 Jahren begann ich Alkohol zu trinken, mit 16 Jahren rauchte ich zum ersten Mal einen Joint, und mit 18 Jahren spritzte ich mir zum ersten Mal Opium. (Oder besser gesagt, jemand anders spritzte es mir.) Und natürlich waren es „gute“ Freunde, die sagten, ich soll mich nicht fürchten, es einfach probieren, es würde nichts Schlimmes passieren. Ich glaubte ihnen.
So war es auch. Es geschah nichts Schlimmes, es gefiel mir sogar, weil die Droge ein Gefühl der Euphorie verursachte. Ab dem Zeitpunkt wurde ich drogensüchtig, ohne mich selbst dafür zu halten, trank aber bei jeder sich bietenden Gelegenheit Alkohol oder rauchte Marihuana oder spritzte mir Opium.
Als ich etwa 12 Jahre alt war, geschah in unserer Familie eine Tragödie, mein jüngster Bruder starb. Als ich dann 17 Jahre alt war, wurde mein älterer Bruder in einem Zinksarg aus dem Militär nach Hause gebracht. Danach fing ich an, sehr viel zu trinken. Da ich als einziger Sohn in der Familie geblieben war, war ich für meine Eltern der einzige Trost und die einzige Hoffnung. Aber zu ihrem Leidwesen wurde ich auch zu einer Tragödie mit meinem sündigen Leben.
Als ich 22 war, im Jahr 1996, zogen wir nach Deutschland. Hier setzte sich alles fort, ich trank, rauchte Joints, verlor meinen Führerschein und wollte auch nicht arbeiten. Nach zwei Jahren in Deutschland probierte ich zum ersten Mal Heroin. Ich dachte, alles unter Kontrolle behalten zu können. Als ich zum Dealer kam, um meine Dosis zu kaufen, hörte ich die Worte: „Bald wirst du jeden Tag zu mir kommen.“ Aber ich war selbstsicher und lachte und sagte ihm, dass er sich irre. Etwa nach einem Jahr ging ich jeden Tag zu ihm.
In der Familie erfuhren die Eltern natürlich bald alles, es gab viele Gespräche, Streit, Geschrei und Tränen. Ich überschritt viele Grenzen und tat schwere Gesetzesverstöße. Die Eltern liebten mich trotzdem und versuchten mir zu helfen, wo sie nur konnten, schickten mich zur Therapie, bezahlten viel Geld für Hypnose, aber es half nichts, niemand konnte mir helfen.
Aufgrund dieses sündigen Lebens kam ich schließlich ins Gefängnis. Für ein Verbrechen saß ich fast vier Jahre.
Noch in Kasachstan erzählte man mir von Gott und Jesus Christus. Ich glaubte im Herzen, aber mich an ihn wenden und mein bisheriges Leben aufgeben, wollte ich nicht. In Deutschland erzählte man mir auch von Gott und Jesus Christus und mit der Zeit begann ich die ganze Schwere meiner Schuld zu verstehen. Ich dachte, dass meine Sünden zu schwer seien, und ich konnte mich nicht an diesen Herrn wenden.
Hier in Deutschland begannen meine Eltern, nach vielen Versuchen, mir zu helfen, Gott zu suchen, nicht für sich, sondern für mich, weil sie gehört hatten, wie Gott durch Christus Menschen vor dem Verderben errettet. Etwa 5-6 Jahre dauerte es, bis wir mit der ganzen Familie in die Gemeinde kamen und uns bekehrten und begannen, dem Herrn Jesus nachzufolgen. Auf diesem Weg machte Gott meinen Eltern klar, dass nicht nur ich Errettung von meinen Sünden nötig hatte, sondern auch sie selbst, weil in der Bibel geschrieben steht, dass alle gesündigt und die Herrlichkeit Gottes verloren haben. Am 05. Februar 2006 bekehrten wir uns und baten um Hilfe. Der Herr erhörte, vergab uns und veränderte unser Leben, er nahm von uns Kummer und Leid und füllte unsere Herzen mit Freude und neuem Leben in ihm.
Jetzt bin ich ein freier Mensch, von der Knechtschaft der Sünde, von Zigaretten, Alkohol, Drogen und vielem anderen. Jetzt diene ich Gott damit, dass ich von seiner Gnade und Barmherzigkeit erzähle, die er uns in Jesus Christus geschenkt hat. Ich lerne es, allen Menschen Gutes zu tun. Ehre sei Gott! Liebe Seele, Väter und Mütter, ich möchte euch gerne sagen: Wenn ihr euch in Schwierigkeiten befindet, in Abhängigkeiten oder eure Kinder abhängig sind, habt Glauben an den Herrn Jesus Christus als unseren Herrn, und nach eurem Glauben werdet ihr empfangen, so spricht der Herr. „Glaube an den Herrn Jesus, so wirst du und dein Haus selig!“ (Apostelgeschichte 16,31) Möge Gott euch segnen!

(Alexander Trippel, Koblenz)
Der Beitrag wurde mit freundlicher Genehmigung der Zeitschrift "Evangelium hinter Stacheldraht" entnommen.


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