Die Bibel

Gottes Botschaft an die Menschheit

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 31.07.2021

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auch für andere aufschreiben was Gott uns sagt und zeigt

Der Herr sprach: Schreib auf, was du geschaut hast deutlich auf eine Tafel, dass es lesen kann, wer vorüber läuft.

Habakuk 2,2

Viele Menschen schreiben ihre Erlebnisse auf,
um sich Wichtiges zu merken im Lebenslauf.
So auch beim Propheten Habakuk, der Weisung erhält
von Gott, damit keines Seiner Ankündigungen fehlt.
Wie gehst Du damit um, Erlebnisse mit Gott `aufzuschreiben`,
damit gute Erfahrungen in Deinem Herzen bleiben?
Darüber hinaus auch ein Beispiel für Schaukastenarbeit,
um ein beredtes Zeugnis zu sein für die Menschheit.

Frage: Was ist für Dich lohnend, um es aufzuschreiben?
Was hast Du damit vor?

Nachgedacht: Gerade die evangelistische Schaukastenarbeit plakatiert Gottes Botschaft an die Menschen - hoffentlich
deutlich und eindrücklich! Vor allem, schreibe Gottes Wort in Deinem Herzen an, damit es Dein Handeln beherrschen kann.

Jesus, der verheißene Messias

Inhalt

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(Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Messias-Menüs geblättert werden)

Jesus, der verheißene Messias
Alttestamentliche Prophetien auf Jesus hin und deren Erfüllung im Neuen Testament (Matthäusevangelium)

1. Einleitung


Das Jesus Christus Gottes Sohn ist, und somit der verheißene Messias, zeigte sich nicht nur darin, dass Gott selbst dies (im Beisein von Zeugen) sagte

Da er noch also redete, siehe, da überschattete sie eine lichte Wolke. Und siehe, eine Stimme aus der Wolke sprach: Dies ist mein lieber Sohn, an welchem ich Wohlgefallen habe, den sollt ihr hören!

Matth. 17,5-6 (Luther 1912)
sondern wer die Evangelien und das Neue Testament liest, findet ständig(!) Erfüllungen und Bezüge zum Alten Testament, die dies bestätigen. Wer z.B. das Matthäusevangelium aufmerksam liest, wird kaum einen größeren Abschnitt lesen können, ohne immer wieder eine Vorhersagenerfüllung der Propheten auf Jesus hin zu entdecken! Das Neue Testament ist also untrennbar mit dem Alten Testament verzahnt und ist letztlich nur eine Fortführung mit dem, was auch bereits vorausgesagt wurde: Ein neuer Bund Gottes mit den Menschen, wobei auch dieser bewusst seinen Anfang mit Israel und Juda machen sollte (wie es auch mit den Jüngern geschah)!

Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund schließen,

Jeremia 31,31
Jesus setzte diesen neuen Bund in seiner bekannten Abendmahlsrede ein:

Desgleichen nahm er auch den Kelch nach dem Mahl und sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut; das tut, sooft ihr daraus trinkt, zu meinem Gedächtnis.

1. Kor. 11,25
Dieser neue Bund war die Erfüllung des Alten Bundes, in dem noch das Blut von Opferlämmern zur Vergebung der Sünden fließen musste - nun aber Gott in Jesus Christus selbst dieses Blut einmalig als "Lamm Gottes" vergoss:

Und darum ist er auch der Mittler des neuen Bundes, damit durch seinen Tod, der geschehen ist zur Erlösung von den Übertretungen unter dem ersten Bund, die Berufenen das verheißene ewige Erbe empfangen.

Hebr. 9,15

Am nächsten Tag sieht Johannes, dass Jesus zu ihm kommt, und spricht: Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt!

Joh. 1,29
Nicht ohne Grund hörte diese Praxis im Tempel kurze Zeit nach Jesu Opertod auf - bis heute! Gott ging sogar noch einen Schritt weiter: Bei Jesu Tod zerriss der Vorhang - die Trennung zwischen dem Allerheiligsten und dem Vorraum: das Erlösungswerk war nun ein für alle mal vollbracht und der Weg zu Gott möglich!

Aber Jesus schrie laut und verschied. Und der Vorhang im Tempel zerriss in zwei Stücke von oben an bis unten aus.

Markus 15,37-38

Über kaum eine Person der Geschichte vor rund 2000 Jahren findet man so detaillierte Angaben wie über Jesus Christus. So schrieb z.B. der jüdische Geschichtsschreiber Flavius Josephus (37-97 n. Chr.):
"Um diese Zeit lebte Jesus, ein weiser Mensch, wenn man ihn überhaupt einen Menschen nennen darf. Er war nämlich der Vollbringer ganz unglaublicher Taten und der Lehrer aller Menschen, die mit Freuden die Wahrheit aufnahmen. So zog er viele Juden und auch viele Heiden an sich. Er war der Christus. Und obgleich ihn Pilatus auf Betreiben der Vornehmsten unseres Volkes zum Kreuzestod verurteilte, wurden doch seine früheren Anhänger ihm nicht untreu. Denn er erschien ihnen am dritten Tag wieder lebend, wie gottgesandte Propheten dies und tausend andere wunderbare Dinge von ihm vorherverkündigt hatten. Und noch bis auf den heutigen Tag besteht das Volk der Christen, die sich nach ihm nennen, fort." (Flavius Josephus, "Jüdische Altertümer", 18 Buch, Kapitel 3)

Es ist auch nicht nur das neue Testament, das ausführlich über Jesus Christus berichtet, sondern vor allem auch das Alte Testament, dass an zahlreichen Stellen die Ereignisse im Leben Jesu voraussagte. In Jesus Christus erfüllten sich dann all die Verheißungen auf den Messias hin.
Sehr interessant ist auch, dass gerade die Jesaja-Rolle gefunden und im Israel-Museum in Jerusalem im "Schrein des Buches" an prominenter Stelle ausgestellt wurde - die Schrift, die am meisten und eindrücklichsten vom Messias Jesus Christus sprach (und mit deren Textpassagen wie z.B. Jesaja 53 die Juden die Jesus ablehnen daher bis heute - logischer Weise - Probleme haben).
Wir können somit das Neue Testament lesen, um zu erfahren, was es mit der Person Jesus Christus auf sich hat, aber ein noch deutlicheres Bild erhalten wir von Jesus, wenn wir dann auch das Alte Testament lesen. Nicht ohne Grund sagte Jesus:

Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis es alles geschieht.

Matth. 5,17-18
Somit ist es wichtig auch das Alte Testament zu lesen und die darin enthaltenen markanten Verheißungen über den Messias, die sich in Jesus viele Jahrhunderte später erfüllten.
So war es Gottes Plan, obwohl er doch der Schöpfer von Natur und Menschen war, selbst Fleisch zu werden und dabei den allerniedrigsten Weg zu gehen. Kein Mensch kann Gott vorwerfen, nichts von seiner Situation zu kennen und mitfühlen zu können und zudem Versuchungen bestehen zu können, denn Jesus war tatsächlich der "Allerverachtetste" und auch sehr stark versucht worden.

Das Problem ist, dass Menschen (wie z.B. der größte Teil der "besonders Frommen" zur Zeit Jesu) ihre eigenen Vorstellungen über "Gottes Heilsplan" über das Wort Gottes stellen, anstatt alleine Gottes Wort gelten zu lassen. Doch Gottes Weisheit ist und bleibt höher als alle menschliche Vernunft. Nicht nur hierbei hat das bereits erwähnte Jesaja-Buch uns einiges zu sagen:

sondern so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.

Jesaja 55,9

Schauen wir uns Jesu "Start" auf Erden an, so geht dies bereits gegen jede menschliche Gewohnheit, die "hohe Herren" nur in Palästen etc. kennt. Die wahre, tiefe Liebe Gottes zu uns Menschen, verbunden mit Seiner göttlichen Weisheit, führte zu einem ganz anderen Vorgehen: Gott, der absolut gerecht ist, wurde nicht halb Mensch, sondern total Mensch - und das auf der untersten Ebene, um uns wirklich "gleich" zu werden. Daher sah der Start so aus:

  1. Geburt in einem Stall neben Kuhdung, Vieh und entsprechend Fliegen und einem unangenehmen Geruch. Niedriger geht es nicht. (Das viele Gemälde des Mittelalters Jesus zwar im Stall, aber mit Samtkissen und königlichem Geschmeide darstellen, zeigt, das diese wahre Menschwerdung nicht verstanden oder/und akzeptiert wurde)
  2. Verfolgung durch Herodes, so dass seine Eltern mit ihm eine Zeitlang ins Asyl nach Ägypten fliehen mussten. Schlimmer geht ein "Start" nicht. Aber Jesus musste dadurch das gleiche Schicksal erdulden wie das Volk Israel, welches eine zeitlang nach Babylon musste (Jeremia 31,15-16 und Matth. 2,16-17).
  3. Nach heutigen Erkenntnissen war sein irdischer Vater ein (armer) Wanderarbeiter. Auch hier geht es beruflich und somit auch gesellschaftlich kaum niedriger.
  4. Jesus ließ sich auch Taufen, obwohl er eigentlich selbst umgekehrt taufen müsste (Matth. 3,13-17). Jesus sprach aber von "Gerechtigkeit" die erfüllt werden müsste. Auch hier Selbsterniedrigung!
All dies gehörte aber zu der markanten prophetischen Voraussage über den Messias, welche die "Frommen" damals eigentlich aus dem erwähnten Jesaja-Buch hätten wissen müssen:

Er war der Allerverachtetste und Unwerteste, voller Schmerzen und Krankheit. Er war so verachtet, dass man das Angesicht vor ihm verbarg; darum haben wir ihn für nichts geachtet.

Jesaja 53,3
Vor allem hatte man offenbar nicht begriffen, wie Sühnung erfolgen sollte, obwohl Sündopfer und Passahlamm gängige Praxis war und die Bibel über den Auftrag des Messias voraussagte:

Und er wird Israel erlösen aus allen seinen Sünden.

Psalm 130,8
Dies wurde auch schon Josef, dem Verlobten der Maria, von einem Engel vor der Geburt Jesu verkündigt:

Und sie wird einen Sohn gebären, dem sollst du den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden.

Matth. 1,21


Es gibt über 3000 Prophetien im alten Testament, die bereits eingetroffen sind. Hier kann daher nur eine minimale Anzahl an Verheißungen aufgegriffen werden und somit das Thema nur "angerührt" werden.
Nachfolgend finden Sie Verheißungen aus dem Alten Testament, die sich durch und in Jesus Christus erfüllten, wobei (angesichts der Vielzahl, um es überschaubar zu halten) fast ausschließlich nur das Matthäusevangelium dazu herangezogen wurde.


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