Die Bibel

Gottes Botschaft an die Menschheit

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 25.10.2026

TLZ-Smartphone-AppSmartphone-App   Tagesleitzettel (Bibellese / Kurzandacht) per Newsletterabonnement täglich erhaltenEMail-Abo.   Tagesleitzettel druckenDruck

Ist uns Besitz oder Jesus wichtiger?

Joses aber, der von den Aposteln den Beinamen Barnabas erhalten hatte (das heißt übersetzt: »Sohn des Trostes«), ein Levit, aus Zypern gebürtig, besaß einen Acker und verkaufte ihn, brachte das Geld und legte es den Aposteln zu Füßen. 

Apostelgeschichte 4,36-37

Lasst uns mit Eifer Gottes Reich bauen
und dabei stets ganz auf Gott vertrauen,
so wie es bei Joses zu sehen ist,
welcher ein Vorbild ist für jeden Christ!

Frage: Gleichst Du Joses - und zwar nicht nur darin, dass Dir Gottes Reich wichtiger ist als eigener Besitz?

Zum Nacheifern: Das Ersterwähnte ist: er verstand Geschwister zu trösten und war offenbar so voller Liebe zu Gott und den Geschwistern, dass die Apostel als Gemeindeleiter ihm den Namen Barnabas gaben!
Joses bedeutet `Gott wird hinzufügen` und passend gab er als Levit, welche normalerweise keine Äcker besaßen, seinen Acker für Gottes Reich und vertraute auf Gottes Versorgung!
Als Saulus nach Jerusalem kam und sich alle Jünger vor ihm fürchteten, war es Barnabas, welcher Saulus aufnahm und zu den Aposteln (Apg. 9,26-27) und später nach Antiochia brachte (Apg. 11,25-26) und Saulus dann auch bei der ersten Missionsreise begleitete (Apg. 13-14). Als Paulus Markus, welcher ihn bei einer Reise im Stich ließ, nicht mehr mitnehmen wollte, war es wiederum Barnabas, welcher Markus zu sich nahm und eine weitere Chance gab (Apg. 15,37-40)!
Lasst uns auf Glaubensvorbilder wie Barnabas schauen und in gleicher Hingabe Jesus dienen!

( Link-Tipp zum Thema: www.youtube.com/watch?v=AR7brAZA8Wk )

Aberglaube und Reiki

Man glaubt wieder! Es ist mittlerweile schick, religiös zu sein. Doch ist es nicht mehr wichtig, was man glaubt - daß man glaubt, daß man dabei ist, wenn übersinnliche Phänomene ablaufen, das zählt. Wie in einem Supermarkt nehmen viele heutzutage mit, was sie gerade "anmacht": Ein bißchen ostasiatische Religionen (Hinduismus und Buddhismus - seit einigen Jahren besonders der tibetische Tantra-Buddhismus des Dalai Lama), ein bißchen animistische Rituale, christliches Vokabular und esoterische Praktiken. Der Aberglaube hat Hochkonjunktur.

Aberglaube - woher kommt eigentlich dieses Wort?

Das Wort Glaube kommt aus dem Althochdeutschen: globen, angeloben. Unser Wort Verlobung kommt daher. Man verspricht sich Treue. Glaube ist (so versteht es das Neue Testament) eine auf einer Vertrauensbasis gegründete personale Lebens- und Liebesgemeinschaft mit Jesus. Das Wort Aberglaube kommt auch aus dem Althochdeutschen und hieß ursprünglich "Afterglaube" und bedeutet "Gegen-Glaube". Wenn Jesus sagt (Joh. 14, 6): "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater, als nur durch mich", dann ist alles, was sich diesem Anspruch Jesu entgegenstellt, ein Gegen-Glaube. Da vertraut man allem und jedem, nur eben nicht dem in der Bibel bezeugten gekreuzigten und auferstandenen Jesus.

Reiki

Groß in Mode gekommen ist in den letzten Jahren eine "Heilungsmethode", genannt Reiki (sprich: ree ki). Reiki ist ein System der Heilung durch Handauflegen mittels einer dabei weitergeleiteten "universalen, kosmischen Lebensenergie" (so könnte man "Reiki" übersetzen), sog. "Heilströme". Menschen, die Reiki-Behandlungen in Anspruch nehmen, beschreiben ihr Erleben meist so, daß ihnen während des Handauflegens "wohltuende, warme Ströme durch den Körper fließen". Reiki soll Ganzheit, Heilung, Harmonie, Wohlbefinden und höheres Bewußtsein schenken. Es schütze vor organischen und psychischen Krankheiten und wirke auch durch "Fernbehandlung", und habe sogar Bedeutung für die Veterinärmedizin: Hündchen spricht auf Reiki-Methoden an, wenn Herrchen darauf angesprochen hat. Schließlich führe Reiki nach dem Tod in "positive neue Daseinsformen". Durch "Einweihungen", das sind rituelle Anwendungen von Symbolen und Mantren (magische Formeln), überträgt ein Reiki-Meister die Fähigkeit zur Weiterleitung der "Heilströme" auf seine Schüler. (Ein Mantra z.B. bedeutet übersetzt: "Der Buddha in mir grüßt den Buddha in dir.")

Woher kommt Reiki?

Der japanische kath. Mönch Mikao Usui (1865 - 1929) suchte Ende des 19. Jhs. nach der Kraft, mit der Jesus heilen konnte. Nach langer erfolgloser Suche entdeckte er in einem buddhistischen Kloster in Kyoto in uralten Sanskrit-Schriften (altindische Schriften) einige Formeln und Symbole. Usui war überzeugt, die Antwort auf seine Frage gefunden zu haben. Er zog sich für 21 Tage auf einen "heiligen Berg" zurück, um zu fasten und die gefundenen Mantren und Symbole zu meditieren. Der Überlieferung nach erlebte er am letzten Tag eine ekstatische Vision: Er sah in einem strahlenden Licht "Millionen von kleinen Bläschen in allen Farben des Regenbogens". In diesem Licht sah er auch die von ihm meditierten Sanskritformeln. Als er aufstand, fühlte er sich voll Energie und Kraft. Noch am selben Tag vollzog er - der Überlieferung zufolge - auf dem Heimweg nach Kyoto drei Heilungswunder durch Handauflegen. Usui begann einen neuen Lebensabschnitt und reiste umher, um Reiki zu lehren und die "universalen Kräfte" auf andere zu übertragen. Ende der 30er Jahre des letzten Jahrhunderts kam Reiki durch eine Schülerin seines Nachfolgers in den Westen. Seit den 80er Jahren verbreitet sich diese "Heilungsmethode" mit rasanter Geschwindigkeit über die ganze Welt, und allein in Deutschland dürften mittlerweile einige hunderttausend (vielleicht sogar eine Million) Menschen mit Reiki in Berührung gekommen sein.

Wie ist Reiki geistlich zu beurteilen?

Reiki ist für einen Christen abzulehnen, weil es eindeutig eine esoterische Ausrichtung hat. Es kann zu gefährlichen Abhängigkeiten und okkulten Bindungen führen (von meiner Seelsorgearbeit her kann ich das bestätigen). Wer mit "universalen, kosmischen Energien" hantiert oder sich solchen "Kräften" öffnet und aussetzt, hat den personalen Gott, der sich durch den historischen Jesus offenbarte, verlassen und sich auf andere Mächte eingelassen.

Ist Befreiung aus solchen Bindungen möglich?

Ja. Wer sich auf okkulte Dinge eingelassen hat, möge (in Gegenwart eines gläubigen Christen) seine Schuld im Gebet Jesus bekennen, der ja gerade dazu gekommen ist, "die Werke des Teufels zu zerstören" (1. Joh. 3,8). Der Ruf Jesu am Kreuz "Es ist vollbracht!" (Joh. 19,30) bedeutet, daß er den Sieg errungen hat - den Sieg über Satan, Sünde und Tod. Jesus hat diesen Mächten ihre letzte Macht genommen. Im gläubigen Blick auf seinen Sieg am Kreuz (und am Ostermorgen) schenkt Jesus Befreiung aus Gefangenschaften und Bewahrung vor Bindungen.

Autor: Thomas Cornel (www.thomas-cornel.de)



Suchen Sie seelsorgerliche Hilfe? Unter Seelsorge / christliche Lebenshilfe finden Sie Kontaktadressen
Bei Fragen zur Bibel und zu christlichen Themen können Sie uns gerne unter kontaktieren


Ähnliche / verwandte Artikel auf www.gottesbotschaft.de:
Okkultismus Esoterik Aberglaube usw. (Themenbereich: Esoterik)
Esoterik – eine teuflische Verführung (Themenbereich: Esoterik)
Links zu Videos zum Thema "Irrlehren, Esoterik, Aberglaube und Verführung" (Themenbereich: Aberglaube)
Horoskope, Aberglaube usw. (Themenbereich: Aberglaube)
Unglaube - und der eigentliche Grund (Themenbereich: Aberglaube)
Talisman und Amulette aus biblischer Sicht (Themenbereich: Aberglaube)
Prüft die Geister!! (Themenbereich: Aberglaube)
Aberglaube Evolutionstheorie (Themenbereich: Aberglaube)
Infos, große Linklisten etc. auf www.bibelglaube.de zu weiteren Artikeln, Gedichten, Liedern usw.:
Themenbereich Irrlehren



Friede mit Gott finden

„Lasst euch versöhnen mit Gott!“ (Bibel, 2. Kor. 5,20)"

Dieses kurze Gebet kann Deine Seele retten, wenn Du es aufrichtig meinst:

Lieber Jesus Christus, ich habe viele Fehler gemacht. Bitte vergib mir und nimm Dich meiner an und komm in mein Herz. Werde Du ab jetzt der Herr meines Lebens. Ich will an Dich glauben und Dir treu nachfolgen. Bitte heile mich und leite Du mich in allem. Lass mich durch Dich zu einem neuen Menschen werden und schenke mir Deinen tiefen göttlichen Frieden. Du hast den Tod besiegt und wenn ich an Dich glaube, sind mir alle Sünden vergeben. Dafür danke ich Dir von Herzen, Herr Jesus. Amen

Weitere Infos zu "Christ werden"

Vortrag-Tipp: Eile, rette deine Seele!

Kurzbotschaft "Lass dich versöhnen mit Gott!"

Jahreslosung 2026

Jahreslosung 2026

Gedicht zur
Jahreslosung 2026

Fragen - Antworten

Kommt der Dritte Tempel in Jerusalem?

Israel-Iran-Krieg: Was sagt die Bibel zum weiteren Ablauf?

Wie nah sind wir der Entrückung?

Was ist die "Feigenbaum-generation" und die "Wiedergeburt Jerusalems"?

Wer ist die Frau in Offenbarung 12?

Warum bei 7 heilsgeschichtlichen Festen nur drei Wallfahrtanweisungen?

Wie geht Gottes Heilsplan weiter?

Welche endzeitlichen Zeichen gibt es mittlerweile?

Wohin mit meiner Schuld?

Wird Israel auseinanderbrechen?

Wann war Jesu Kreuzigung?

Gibt die Bibel Hinweise auf den zeitlichen Beginn der Trübsalszeit?

Was war der "Stern von Bethlehem"?

Was bedeutet das Fisch-Symbol auf manchen Autos?

Mit welchem Kurzgebet ist ewiges Leben im Himmel erlangbar?

Was bedeutet „in Jesus Namen" bitten?

Gottesbotschaft

Bibel & Glauben

Christliche Gedichte und Lieder
Christliche Gedichte & Lieder
Christliche Themen
Christliche Lyrik
Christliche Kinderwebsite mit Kindergedichten und Spielen
Christliche Kinderwebsite
Tagesleitzettel, die tägliche Bibellese
tägliche Bibellese
Web-Verzeichnis zum biblisch-christlichen Glauben
Christliches Web-Verzeichnis