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Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 20.11.2019

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Vor Gott wird jeder Einzelne für sich selbst zur Rechenschaft gezogen!

Die Väter sollen nicht für die Kinder noch die Kinder für die Väter sterben, sondern ein jeder soll für seine Sünde sterben.

5. Mose 24,16

Es zählt nicht der Väter Schuld
noch unsrer Kinder Ungeduld.
Mag auch groß sein der Verdruss,
man sich selbst verantworten muss!

Frage: Ist uns bewusst, dass Gott absolut gerecht ist und keine Ausrede gelten lässt, wenn wir uns einst vor Seinem Richterstuhl für unser Leben verantworten müssen (sofern wir nicht wahren Frieden mit Gott bereits hier auf Erden gemacht haben)?

Guter Rat: Jeder ist selbst verantwortlich für das, was er tut oder lässt. Das bedeutet, dass ein Kind, sobald es erwachsen geworden ist, sein Versagen nicht einfach auf die Eltern schieben darf, sondern für sich selbst gerade zu stehen hat. Umgekehrt darf man Kinder nicht für die Fehler und die Schuld ihrer Eltern verurteilen. Jeder muss vor Gott für sich selbst gerade stehen. Das bedeutet: Jeder muss sich selbst für Jesus als ganz persönlichen Retter entscheiden. Ich kann mich nur selbst für oder gegen Jesus entscheiden.

Wessobrunner Gebet



Originaltext:

„Dat gafregin ih mit firahim firi uuizzo meista
Dat ero ni uuas noh ufhimil
noh paum noh pereg ni uuas
ni [...] nohheinig noh sunna ni scein
noh mano ni liuhta noh der mareo seo

Do dar niuuiht ni uuas enteo ni uuenteo
enti do uuas der eino almahtico cot manno miltisto
enti da uuarun auh manake mit inan
coot lihhe geista enti cot heilac [...]

Cot almahtico, du himil enti erda gauuorahtos
enti du mannun so manac coot forgapi
forgip mi in dina ganada rehta galaupa
enti cotan uuilleon uuistom enti spahida enti craft
tiuflun za uuidarstantanne enti arc za piuuisanne
enti dinan uuilleon za gauurchanne“


Aus Elias von Steinmeyer, Die kleineren Althochdeutschen Sprachdenkmäler, Seite 16


Eine Übersetzung:

Das erfragte ich unter Menschen als Wunder größtes:
Daß die Erde nicht war noch der Himmel,
noch Baum, noch Berg nicht war,
nicht irgendein Stern noch die Sonne nicht schien,
noch der Mond nicht leuchtete, noch der glänzende See.

Als da nichts war, nicht Ende noch Anfang,
und da war der eine, allmächtige Gott, der Männer mildester.
Und da waren auch viele mit ihm,
göttliche Geister, und der heilige Gott.

Allmächtiger Gott, du hast Himmel und Erde erschaffen
Und dem Menschen so manches Gut verliehen:
Gib mir in deiner Gnade den rechten Glauben
Und guten Willen, Weisheit und Klugheit und Kraft
, den Teufeln zu widerstehen und das Arge zu meiden
und deinem Willen zu folgen.



Das war die Sprache von Menschen, die lange vor uns auf Erden gelebt haben und mit dem einen oder anderen, heute unter uns Lebenden möglicherweise nahe verwandt waren. Vielleicht war es einer der Vorväter unserer Großväter, der das geschrieben hat?

Dieser Text des Wessobrunner Gebetes ist mir vor vielen Jahren während einer Bahnfahrt aufgefallen. Abgedruckt war das Gebet in einer Zeitschrift die man damals in der Bahn liegen sah. Es stammt, so wird berichtet, aus dem 8. Jahrhundert.

Ich habe diesen Text damals ausgeschnitten und bewahre ihn bis heute auf. Es hat mich sehr begeistert, dass die Althochdeutschen mit ihrer heute schwer verständlichen Sprache, unserer Denkweise nicht fremd waren. Ihre Denkweise ist mir heute zumindest in der Übersetzung sehr gut verständlich. Die wenigen Zeilen des Betenden berichten von einem Schöpfergott und beinhalten viel vom Schöpfungsbericht unserer Bibel. Man wusste also schon damals von einem Schöpfer und seiner vollkommenen Schöpfung. Woher auch immer, nur der Gelehrte dieser Zeit konnte die alten Schriften der Bibel lesen.

Mit modernster Wissenschaft versucht man in unserer Zeit die Entstehung, man nennt es nicht mehr Schöpfung, zu ergründen. Ein Schöpfer scheinbar, hat da keinen Platz mehr. Die Zeit in der wir heute leben, die „Zeit“, auch die vierte Dimension genannt, hat einen Anfang und ein Ende. Versteckt war alles, die Zeit und die Materie, aus der wir auch bestehen, in einem Zündholzkopf großen Gebilde, so will man es in unseren Tagen wissenschaftlich definiert haben. Ohne Zeit gibt es keine Materie und die Materie unterliegt den Gesetzmäßigkeiten der Zeit. Dieser Streichholzkopf wurde zu dem unergründlich großen Universum in dem wir leben, so lautet die These der Wissenschaft. Und wo war dann der kleine Kopf des Zündholzes, auch da muss ein, dem Zündholz umgebender Raum gewesen sein. Denn wie kann man einen Körper, jenen des Zündholzes definieren, wenn ein umgebender Raum nicht da ist? Meine Wenigkeit, versteht nicht viel von der hohen Gelehrsamkeit der Naturwissenschaften, aber es interessiert mich nun doch brennend, wer denn einst das Streichholz angezündet hat, denn es war ja niemand da oder notwendig das zu tun, so die Wissenschaft. Wenn man nun diesen Gedanken vom Zündholz weiterspinnen will, ist es offensichtlich: dieser Streichholzkopf muss die Information aller Naturgesetze beinhaltet haben. Wie kommt das alles da in unseren kleinen Selbstzünder hinein?

Nach meiner Erfahrung hat noch kein Streichholz gebrannt, es sei denn es wurde angezündet. Auch ich als Person, alles Leben und auch die wunderbar sich ineinander einfügenden Naturgesetze würden jenen Informationen aus dem besagten Streichholzkopf entsprechen. Ein Erdenbürger der entwickelt und baut, also schöpft, man nennt das Tun der Menschen auch Wertschöpfung, bedient sich dabei der vorhandenen Schöpfung. Der eigentliche Schöpfer, schöpft aber aus dem Nichts, man könnte auch noch sagen, aus dem absoluten Nichts. Welchen Nutzen hätte es aber das Nichts noch zu steigern.

Johannes der Evangelist schreibt in seinem Evangelium im ersten Satz:

„Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei GOTT, und das Wort war GOTT. Dieses war im Anfang bei GOTT. Alles ward durch dasselbe, und ohne dasselbe ward auch nicht Eines was geworden ist.“

Joh. 1,1

Der Schöpfer schöpft durch das Wort. Also verbirgt sich nun alle Information in dem besagten Wort. Gott spricht und es wird. Gott spricht und es vergeht und wird nirgends mehr gefunden. So schreibt Petrus der Apostel in seinem 2. Brief:

„Es wird aber der Tag des Herrn kommen wie ein Dieb, an welchem die Himmel vergehen werden mit gewaltigem Geräusch, die Elemente aber im Brande werden aufgelöst und die Erde und die Werke auf ihr verbrannt werden“.

2. Petrus 3,10

Auch unsere Wissenschaft ist dieser Meinung, dass das Universum einst wieder zusammenklappt, wann auch immer, wer weiß es – nur der Schöpfer, der da spricht und es wird; und wiederum spricht und es vergeht.

Jener der da als das Wort bezeichnet wird, dass bei Gott war, Jesus Christus spricht:

„Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.“

Joh. 3,16

Der Althochdeutsche spricht von einem „der Männer mildester“, kein anderer ist damit gemeint als Jesus Christus.

Die Althochdeutschen, so fremd ihre Sprache auch in unsern Ohren klingen mag, wussten das alles. Auch wir, die wir in einer sogenannten Epoche der Postmoderne leben (wir sind nicht mal mehr modern), werden uns entscheiden müssen – zum ewigen Leben oder zum ewigen Tode. Auch ich war einer der sagte: niemals werde ich diesen Unsinn glauben. Heute kann ich freien und frohen Geistes mit jenen übereinstimmen, die da als Althochdeutsche bezeichnet werden und auch deren Bitten im letzten Abschnitt mit allen Attributen, kann ich voll zustimmen. Und es wird in der ewigen Welt eine Zeit ohne Materie geben und jene Zeit ist eine andere, sie hat keine Vergänglichkeit, es ist die Ewigkeit, in der auch das Wort wohnt.


  Copyright und Autor: Heinz Bälder
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