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Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 10.12.2018

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Gott zu suchen muss unser Ziel sein!

Denn so spricht der HERR zum Haus Israel: Sucht mich, so werdet ihr leben! Und sucht nicht Bethel auf und geht nicht nach Gilgal und zieht nicht hinüber nach Beerscheba; denn Gilgal wird in die Gefangenschaft wandern und Bethel zum Unheilshaus werden! Sucht den HERRN, so werdet ihr leben!

Amos 5,4-6a

Näher mein Gott zu dir,
näher zu dir.
Drückt mich auch Kummer hier,
drohet man mir,
soll doch trotz Kreuz und Pein,
dies meine Losung sein.
Näher, mein Gott zu dir,
näher zu dir!

Frage: Suchen Sie die Gemeinschaft mit Jesus Christus oder letztlich was anderes?

Tipp: Im heutigen Bibelvers lesen wir worauf es im Leben ankommt: Gott selbst zu suchen! Beachtenswert ist dabei der Hinweis, dass Menschen dazu neigen Wallfahrtsorte und sonstiges „Frommes“ aufzusuchen bzw. Wert zu achten. Auch jeder Gottesdienst muss mit der Absicht besucht werden Jesus Christus näher zu kommen und den Kontakt mit Ihm zu suchen! Im Grunde ist alles Andere Götzendienst, denn wir sollen als oberstes Gebot Gott von ganzem Herzen und allen Kräften lieben und nichts und niemand darf entsprechend diese Position in unserem Herzen einnehmen! Achten Sie dabei auch auf die Warnung: Alles was uns sonst - sogar fromme Orte - wichtig sein sollte: Es wird vergehen und hat keinen Bestand. Darum: Suche Jesus und Sein Licht – alles andere hilft Dir nicht!

Die Geschichte des deutschen Judentums von Konstantin dem Großen bis heute

Inhalt

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Die Geschichte des deutschen Judentums von Konstantin dem Großen bis heute
IV. Der Neuanfang des Judentums in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg und die Verpflichtung Deutschlands für die bleibende Existenz des Staates Israels.



Innerhalb der Grenzen des deutschen Reiches wohnten 1933 525000 Juden. Am 1.4.1953 waren bei den jüdischen Gemeinden der Bundesrepublik und Westberlins 22.484 Mitglieder eingetragen. Glücklicherweise haben über die Hälfte der deutschen Juden noch rechtzeitig fliehen können, aber die Juden bei uns im höheren Westerwald sind nahezu zu 100% ermordet worden.
Von den Juden, die die Vernichtungslager im Osten überlebt hatten, waren 1946 circa 200.000 in Deutschland, sie gehörten nicht den jüdischen Gemeinden an, sondern waren sog. Displaced Persons, die von UNO-Organisationen versorgt wurden. Von diesen wanderten die meisten aus, nach 1948, dem Datum der Gründung des Staates, auch nach Israel. Ab 1949 begann wieder eine Rückwanderung von Juden nach Deutschland, in ihre alte Heimat. In Köln, Düsseldorf und Dortmund bildeten sich bald jüdische Zentren. 1950 wurde der Zentralrat er deutschen Juden, die Dachorganisation der jüdischen Gemeinden und Landesverbände gegründet, heute eine Körperschaft öffentlichen Rechtes, wie die christlichen Kirchen. Später bildete sich noch eine Union progressiver Juden. 1952 wurde das Wiedergutmachungsabkommen zwischen Bundeskanzler Adenauer und dem ersten Ministerpräsidenten Israels David Ben Gurion geschlossen. Bei der Abstimmung im Bundestag war Adenauer auf die Stimmen der SPD angewiesen, die CDU versagte ihm zum Teil die Gefolgschaft. Daran ist zu erkennen, wie tief der Antisemitismus gerade auch bei der christlichen Bevölkerung verankert war und wohl leider auch heute noch ist.
Bis 1990 stieg die Zahl der Juden in Deutschland auf 100.000 an. Jüdisches Leben kehrte nach Deutschland zurück. Alte zerstörte Synagogen wurden wieder aufgebaut, neue Synagogen wurden erbaut. In Berlin-Kreuzberg wurde das großartige jüdische Museum von Libeskind erbaut. Das Holocaust-Mahnmal am Brandenburger Tor, geschaffen von Eisenman, hat schon mehrere Millionen Besucher, vor allem Jugendliche, angezogen. Bei der Abstimmung über das Mahnmal sagte Michael Naumann, ein SPD-Mann, sehr treffend: "Der Angriff Hitlers auf das Volk Israel war ein Angriff auf den einen Gott, den Juden und Christen verehren".

Nach dem Zerfall der Sowjetunion wurden von der BRD Juden als Kontingentflüchtlinge aufgenommen. Inzwischen sind 100.000 solcher Flüchtlinge nach Deutschland gekommen. Diese hohe Zahl von überwiegend nur russisch sprechenden Juden, die auch von ihrem Glauben fast nichts wissen, stellt die jüdischen Gemeinden bei uns vor große Integrations-Probleme.

Einige wichtige und Mut machende Tatsachen über die Verhältnisse Christentum - Judentum und Deutschland - Israel sind noch zu erwähnen: Beide großen Kirchen haben begonnen, die Ersatz-Theologie aufzugeben, die die falsche Theologie lehrt, dass die Kirche das Volk Israel als auserwähltes Volk ersetzt habe. Etwa die knappe Hälfte der Weltchristenheit anerkennt endlich die biblische Wahrheit, dass Israel für immer das auserwählte Volk Gottes bleibt. Viele Tausend Christen besuchen jedes Jahr das Land Israel. Die deutsch - israelische Gesellschaft und christlich - jüdische Arbeitsgemeinschaften bemühen sich schon seit Jahrzehnten um eine Überwindung des durch den Holocaust aufgerissenen tiefen Grabens zwischen Deutschen und Juden. Jedes Jahr gibt es die Woche der Brüderlichkeit. Es gibt deutsch-jüdische Städte-Partnerschaften, wie die zwischen Koblenz und Petach-Tikwa. Zwischen der Bundesrepublik und Israel gibt es einen Jugendaustausch und eine gut funktionierende wirtschaftliche und auch militärische Zusammenarbeit.

Wie wird sich das Verhältnis zwischen Deutschland und Israel in Zukunft entwickeln? Um unseres Glaubens an Jesus willen, der ein Jude ist, und um des Holocaust willen, haben wir Christen die Pflicht, Israel Gutes zu tun. Auch die Verteidigung des Staates Israel gegen islamische Angriffe ist unsere Pflicht. Ich glaube, dass wir als deutsches Volk nur dann eine Zukunft haben, wenn wir allen Antijudaismus völlig! überwinden und uns vorbehaltlos für die Juden sowohl bei uns in Deutschland wie auch im Staat Israel einsetzen.

"Segne Israel, Jeschuah".


Autor: Pfarrer i. R. Hans-Christoph Gensichen


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