Jesus Christus kam als Bote zu uns

Die Bibel

Gottes Botschaft

an die Menschheit

Bibel (Alte u. Neue Testament): Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 21.01.2018

Tagesleitzettel-Feeds RSS-Feed Tagesleitzettel druckenDruck Tagesleitzettel (Bibellese / Kurzandacht) per Newsletterabonnement täglich erhaltenEMail-Abo.
Gott morgens und abends im Gebet aufsuchen

Ich bin das A und das O, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.

Offenbarung 22,13

Lasst uns morgens und abends vor Gott treten,
Ihn mit Hingabe und ganzem Herz anbeten,
Ihn morgens bitten um nötiges Gelingen
und abends ihm dann auch Dank darbringen.

Frage: Beginne und beende ich meinen Tagesablauf, indem ich Jesus Christus im Gebet aufsuche?

Tipp: In Jesaja 26,9 lesen wir: „mit meinem Geist suche ich dich am Morgen.“ Auch weitere Bibelstellen ermutigen uns, Jesus Christus im Gebet morgens und abends aufzusuchen und unseren Tageslauf somit mit Jesus zu „beginnen“ und „abzuschließen“. Das sollte dann auch mit demütigem und aufrichtigem Herzen und nicht mit leerem Geplapper geschehen (siehe Matth. 6,7), zumal wir es mit dem König aller Könige und Herr aller Herren zu tun haben (Off. 19,16)! Interessant ist dabei wie Josef vor einen irdischen König trat: „Er aber ließ sich scheren und wechselte seine Kleider und ging zum Pharao hinein.“ Auch mit unserem Äußeren sollten wir durchaus Gottes Majestät den gebührenden Respekt zollen! Lasst es uns eine feste Gewohnheit sein jeden Tag mit Gebet zu beginnen und abzuschließen!

Die Geschichte des deutschen Judentums von Konstantin dem Großen bis heute

Inhalt

1

2

3

4

(Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des ausgewählten Menüpunktes geblättert werden)

Die Geschichte des deutschen Judentums von Konstantin dem Großen bis heute
IV. Der Neuanfang des Judentums in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg und die Verpflichtung Deutschlands für die bleibende Existenz des Staates Israels.



Innerhalb der Grenzen des deutschen Reiches wohnten 1933 525000 Juden. Am 1.4.1953 waren bei den jüdischen Gemeinden der Bundesrepublik und Westberlins 22.484 Mitglieder eingetragen. Glücklicherweise haben über die Hälfte der deutschen Juden noch rechtzeitig fliehen können, aber die Juden bei uns im höheren Westerwald sind nahezu zu 100% ermordet worden.
Von den Juden, die die Vernichtungslager im Osten überlebt hatten, waren 1946 circa 200.000 in Deutschland, sie gehörten nicht den jüdischen Gemeinden an, sondern waren sog. Displaced Persons, die von UNO-Organisationen versorgt wurden. Von diesen wanderten die meisten aus, nach 1948, dem Datum der Gründung des Staates, auch nach Israel. Ab 1949 begann wieder eine Rückwanderung von Juden nach Deutschland, in ihre alte Heimat. In Köln, Düsseldorf und Dortmund bildeten sich bald jüdische Zentren. 1950 wurde der Zentralrat er deutschen Juden, die Dachorganisation der jüdischen Gemeinden und Landesverbände gegründet, heute eine Körperschaft öffentlichen Rechtes, wie die christlichen Kirchen. Später bildete sich noch eine Union progressiver Juden. 1952 wurde das Wiedergutmachungsabkommen zwischen Bundeskanzler Adenauer und dem ersten Ministerpräsidenten Israels David Ben Gurion geschlossen. Bei der Abstimmung im Bundestag war Adenauer auf die Stimmen der SPD angewiesen, die CDU versagte ihm zum Teil die Gefolgschaft. Daran ist zu erkennen, wie tief der Antisemitismus gerade auch bei der christlichen Bevölkerung verankert war und wohl leider auch heute noch ist.
Bis 1990 stieg die Zahl der Juden in Deutschland auf 100.000 an. Jüdisches Leben kehrte nach Deutschland zurück. Alte zerstörte Synagogen wurden wieder aufgebaut, neue Synagogen wurden erbaut. In Berlin-Kreuzberg wurde das großartige jüdische Museum von Libeskind erbaut. Das Holocaust-Mahnmal am Brandenburger Tor, geschaffen von Eisenman, hat schon mehrere Millionen Besucher, vor allem Jugendliche, angezogen. Bei der Abstimmung über das Mahnmal sagte Michael Naumann, ein SPD-Mann, sehr treffend: "Der Angriff Hitlers auf das Volk Israel war ein Angriff auf den einen Gott, den Juden und Christen verehren".

Nach dem Zerfall der Sowjetunion wurden von der BRD Juden als Kontingentflüchtlinge aufgenommen. Inzwischen sind 100.000 solcher Flüchtlinge nach Deutschland gekommen. Diese hohe Zahl von überwiegend nur russisch sprechenden Juden, die auch von ihrem Glauben fast nichts wissen, stellt die jüdischen Gemeinden bei uns vor große Integrations-Probleme.

Einige wichtige und Mut machende Tatsachen über die Verhältnisse Christentum - Judentum und Deutschland - Israel sind noch zu erwähnen: Beide großen Kirchen haben begonnen, die Ersatz-Theologie aufzugeben, die die falsche Theologie lehrt, dass die Kirche das Volk Israel als auserwähltes Volk ersetzt habe. Etwa die knappe Hälfte der Weltchristenheit anerkennt endlich die biblische Wahrheit, dass Israel für immer das auserwählte Volk Gottes bleibt. Viele Tausend Christen besuchen jedes Jahr das Land Israel. Die deutsch - israelische Gesellschaft und christlich - jüdische Arbeitsgemeinschaften bemühen sich schon seit Jahrzehnten um eine Überwindung des durch den Holocaust aufgerissenen tiefen Grabens zwischen Deutschen und Juden. Jedes Jahr gibt es die Woche der Brüderlichkeit. Es gibt deutsch-jüdische Städte-Partnerschaften, wie die zwischen Koblenz und Petach-Tikwa. Zwischen der Bundesrepublik und Israel gibt es einen Jugendaustausch und eine gut funktionierende wirtschaftliche und auch militärische Zusammenarbeit.

Wie wird sich das Verhältnis zwischen Deutschland und Israel in Zukunft entwickeln? Um unseres Glaubens an Jesus willen, der ein Jude ist, und um des Holocaust willen, haben wir Christen die Pflicht, Israel Gutes zu tun. Auch die Verteidigung des Staates Israel gegen islamische Angriffe ist unsere Pflicht. Ich glaube, dass wir als deutsches Volk nur dann eine Zukunft haben, wenn wir allen Antijudaismus völlig! überwinden und uns vorbehaltlos für die Juden sowohl bei uns in Deutschland wie auch im Staat Israel einsetzen.

"Segne Israel, Jeschuah".


Autor: Pfarrer i. R. Hans-Christoph Gensichen


Suchen Sie seelsorgerliche Hilfe? Unter Seelsorge / christliche Lebenshilfe finden Sie Kontaktadressen
Bei Fragen zur Bibel und zu christlichen Themen können Sie uns gerne unter kontaktieren


Ähnliche / verwandte Artikel auf www.gottesbotschaft.de:
60 Jahre Staat Israel - ein Wunder der Treue Gottes (Themenbereich: Staat Israel)
IV. Israel zwischen Kirche und Islam (Themenbereich: Staat Israel)
V. Die Zunkunft Israels (Themenbereich: Staat Israel)
III. Die deutsch-völkische Bewegung, das Judentum im 3. Reich und der Holocaust (Themenbereich: Judentum)
II. Das Judentum in der Zeit der Emanzipation (1800 - 1933) (Themenbereich: Judentum)
I. Das Judentum im christlichen Mittelalter und in der beginnenden Neuzeit (Themenbereich: Judentum)
III. Die Geschichte Israels nach der Staatsgründung (Themenbereich: Staat Israel)
I. Theologische Grundlegung (Themenbereich: Staat Israel)
Infos, große Linklisten etc. auf www.bibelglaube.de zu weiteren Artikeln, Gedichten, Liedern usw.:
Themenbereich Judentum
Themenbereich Israel



Gottesbotschaft

Bibel & Glauben

Christliche Gedichte und Lieder
Christliche Gedichte & Lieder
Christliche Themen
Christliche Lyrik
Christliche Kinderwebsite mit Kindergedichten und Spielen
Christliche Kinderwebsite
Tagesleitzettel, die tägliche Bibellese
tägliche Bibellese
Web-Verzeichnis zum biblisch-christlichen Glauben
Christliches Web-Verzeichnis

Rettung finden

Jesus Christus ist in die Welt gekommen, Sünder zu erretten!

1. Timotheus 1,15

Buß-Aufruf


www.die10gebotegottes.de

DEINE Wahl!

Darum wacht jederzeit und bittet, dass ihr gewürdigt werdet, diesem allem zu entfliehen, was geschehen soll, und vor dem Sohn des Menschen zu stehen!
(Lukas 21,36)

Wirst Du entfliehen dürfen - oder zurückbleiben müssen?

Topaktuelle Bibelarbeiten

Bibelarbeiten mit Fragen und Antworten zu topaktuellen endzeitlichen Themen:

Das Zeichen des Menschensohn
Das Zeichen des Menschensohns

Offenbarung 12 und der vergangene 23.09.2017

Die 7 Sendschreiben Jesu an die Endzeitgemeinden

Die Bedeutung der Sterne in der Zeit des Endes

Das Gleichnis von den zehn Jungfrauen (Matth. 25,1-13)

Vorbereitung gläubiger Christen auf die Erstlings-Entrückung

Das Preisgericht

Die Hochzeit des Lammes

Das neue Jerusalem

Umfrage

Umfrage

Die Zeichen mehren sich, dass Entrückung, 3 1/2 Jahre Trübsalzeit und 1000-jähriges Reich kurz bevor stehen.
Aber was kommt dann?

Was wissen Sie über die zukünftige ewige Herrlichkeit im Himmel?

Zur Umfrage