Die Bibel

Gottes Botschaft an die Menschheit

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 26.06.2026

TLZ-Smartphone-AppSmartphone-App   Tagesleitzettel (Bibellese / Kurzandacht) per Newsletterabonnement täglich erhaltenEMail-Abo.   Tagesleitzettel druckenDruck

Mitmenschen beschuldigen

Meister, diese Frau ist während der Tat beim Ehebruch ergriffen worden. Im Gesetz aber hat uns Mose geboten, dass solche gesteinigt werden sollen. Was sagst nun du? … Jesus aber bückte sich nieder und schrieb mit dem Finger auf die Erde. Als sie nun fortfuhren, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie! Und er bückte sich wiederum nieder und schrieb auf die Erde. Als sie aber das hörten, gingen sie - von ihrem Gewissen überführt - einer nach dem anderen hinaus

Johannes 8,4-9a

Ist einem der Mitmensch einerlei,
ist man mit Steinewerfen schnell dabei.
Überdies ist man meist auch noch blind,
dass wir doch selbst alle sündig sind!

Frage: Was hatte Jesus in den Sand geschrieben?

Zur Selbstprüfung: Kennen wir das?: Jemand sündigte und wir zeigen (wenn auch nur in Gedanken) mit dem Finger auf die Person. Aber: 3 Finger zeigen dann auf uns selbst zurück! Und noch schlimmer: Der dicke Daumen zeigt hoch zu Gott, welcher die ganze Wahrheit kennt und gerecht richtet und Heuchelei straft!
Könnte Jesus Sünden der Verkläger in den Sand geschrieben haben? Dann hätten die Verkläger ihre eigenen Sünden im Sand gelesen und Jesu Aufforderung zum Steinwurf, falls sie sündlos wären, gehört. Was Sünde ist ließ Jesus in die Bibel schreiben (welche wir hoffentlich alle fleißig studieren). Lasst uns erst Balken aus unserem Augen ziehen, bevor wir uns um Splitter bei Mitmenschen kümmern (Matth. 7,1-5). Zudem: `in Demut achte einer den anderen höher als sich selbst` (Phil. 2,3)!

Selbstprüfung

Inhalt

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

16

17

18

19

20

21

(Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des ausgewählten Menüpunktes geblättert werden)

Arbeitsblatt ohne Antwort
Arbeitsblatt OHNE Antworten
Arbeitsblatt mit Antwort für den Bibelkreisleiter
Arbeitsblatt MIT Antworten

 

7. Bin ich unparteiisch? (Jakobus 3,17)


Fragen & Gesprächsimpulse


Was meint die Bibel mit „unparteiisch sein“?

>> Antwort: Das Wort „unparteiisch“ kommt in der Lutherbibel 1984 lediglich ein einziges Mal (in Jakobus 3,17) vor. Sucht man danach in anderen Übersetzungen, so kommt es auch dort nur selten vor. Der Grund dafür ist vor allem auch, dass das, was ausgesagt werden soll, mit unterschiedlichen Worten beschrieben werden kann. Andere Umschreibungen sind z.B. „ohne Vorurteil“, „nicht begünstigen“, „nicht vorziehen“, „recht richten“ bis hin zu „kein Ansehen der Person“.
Schaut man auf den Zusammenhang, in dem das Wort „unparteiisch“ in den verschiedenen Übersetzungen verwendet wird, findet man fast ausschließlich Gerichts- bzw. Rechtsangelegenheiten, bei denen vor allem von den Richtern ein unparteiisches Richten erwartet wird (Psalm 58,2 + 72,2; Sprüche 24,23; Hesekiel 18,8; 2. Chr. 19,9). So gebot Mose in 5. Mose 1,16-17 den Richtern, dass sie auch jeden anhören müssten und recht richten sollten. Dazu duften sie die Person nicht ansehen und mussten unparteiisch alle gleich behandeln und sich vor niemanden scheuen. Dies betraf den Kleinen wie den Großen, und genauso auch den Einheimische wie den Ausländer.
Eine Ausnahme zu den reinen Rechtsstreitigkeiten finden wir in Römer 12,8. Dort ist von der Armenversorgung die Rede, die ebenfalls gerecht und „unparteiisch“ erfolgen soll. Letztlich kann dies aber auf alles was in der Gemeinde passiert angewandt werden, denn ob es bei Aufgaben- und Ämterverteilungen (Kolosser 1,25 + 4,17), Unterstützungen jeglicher Art wenn jemand in Schwierigkeiten ist (Jakobus 1,27) bis hin zu Krankenbesuchen (Matth. 25,36) geht: Immer muss es unparteiisch und ohne Ansehen der Person geschehen, ganz so wie es Gottes Wille ist!
Wir prüfen uns: Geht es mir bei Beurteilungen alleine um Gottes Willen - oder beeinflussen mich dabei verwandtschaftliche oder freundschaftliche Beziehungen oder sonstige Umstände?

Was erschwert es unparteiisch zu sein?

>> Antwort: Auch wenn man wirklich unparteiisch und gerecht sein will: Ist man persönlich betroffen, so fällt einem derartiges doch recht schwer. Auch in der heutigen Justiz gibt es daher den Begriff der Befangenheit, der bereits schon das Wort „fangen“ enthält und aufzeigt, dass man nicht wirklich frei ist um ohne Ansehen der Person zu urteilen.
In 2. Samuel 14,17 wird ein wichtiger Begriff mit ins Spiel gebracht: Unbestechlichkeit die gefordert wird, um unparteiisch über Recht und Unrecht urteilen zu können. Sind es nicht verwandtschaftliche Bande oder sonstige Dinge, die einen beeinflussen und Zuneigungen, Sympathien wie auch Antipathien erwecken, so können es Geschenke sein, die einen innerlich dazu bewegen, deren Geber eine Wohltat zu erweisen, indem man zu deren Gunsten entscheidet.
Aber auch wenn man gar keine Geschenke nimmt und mit beteiligten Personen keinerlei Verbindungen hatte, so können doch auch eigene Erfahrungen, das Aussehen oder Verhalten, oder gar die Abstammung, das Geschlecht oder sonst etwas sein, dass einen geneigt macht, die eine oder andere Seite zu begünstigen. Paulus ermahnt daher auch die Korinther, weise Brüder „die nichts gelten“, und somit am unparteiischsten sind, als Richter einzusetzen (1. Kor. 6,1-6). Auch in 1. Tim. 5,21 spricht Paulus von unparteiischem Richten ohne Voreingenommenheit noch Begünstigung. Gerade wer „nichts gilt“ wird sicherlich auch weder verwandtschaftlich noch aus anderen Gründen in einer gewissen Abhängigkeit stehen und kann somit am „neutralsten“ etwas beurteilen.
Letztlich kann aber nur Gott als der absolut unparteiische und gerechte Richter (Psalm 9,9 + 75,3 + 98,9; Jesaja 11,4; Römer 2,11; Kolosser 3,25; Epheser 6,9b) wirklich recht richten – und somit auch nur geistliche Christen, die sich durch Gottes Geist auch in Rechtsstreitigkeiten leiten lassen und sich „Weisheit von Oben“ im Gebet holen (Jakobus 3,17)!
Besonders deutlich wird die Notwendigkeit „Weisheit von oben“ zu erhalten bzw. zu nutzen bei der Wahl bzw. Beurteilung eines möglichen Ehepartners: Da Verliebte schon nach dem Volksmund „blind“ sind und aufgrund der „rosaroten Brille“ kaum „unparteiische“ und „realistisch“ urteilen können, kann nur „Weisheit von oben“ weiterhelfen! Wohl dem, der Gottes „unparteiischen“ Willen in dieser wie in anderen wichtigen Dingen sucht!
Einen weiteren Aspekt darf man aber auch nicht außer Acht lassen, der letztlich auch mit „Unparteilichkeit“ zu tun hat: Geht es um geistliche Beurteilungen (1. Thess. 5,21) von Predigten, Büchern, Auslegungen bis hin zu Verhalten und Handlungen von Glaubensgeschwistern (und letztlich auch von einem selbst!) und steht somit kein Urteil zwischen zwei Menschen sondern zwischen Menschen und deren Aussagen etc. und Gott an, so darf ebenfalls nicht Partei für „nette, sympathische Freunde“ bezogen werden und Sünde vernachlässigt werden! Auch hier muss alleine Gottes Wort die Richtschnur sein! Umgekehrt muss man z.B. auch an Abraham (1. Mose 18,25) oder Mose (4. Mose 16,22) denken, die zwischen Mitmenschen und Gott standen und auch Gott an dessen Zusagen und Gerechtigkeit erinnerten. In allen Fällen muss somit letztlich Gottes Wort (die Bibel) der alleinige und „unparteiische“ Maßstab sein!
Wir prüfen uns: Schaue ich alleine auf Gott und sein Wort und suche mir bei Gott Wegweisung und Rat – oder bin ich parteiisch und urteile nach Sympathie?


  Copyright © 2004-2026 by Rainer Jetzschmann, www.gottesbotschaft.de
  Dieser Inhalt darf unter Einhaltung der Copyrightbestimmungen kopiert und weiterverwendet werden


Suchen Sie seelsorgerliche Hilfe? Unter Seelsorge / christliche Lebenshilfe finden Sie Kontaktadressen
Bei Fragen zur Bibel und zu christlichen Themen können Sie uns gerne unter kontaktieren




Friede mit Gott finden

„Lasst euch versöhnen mit Gott!“ (Bibel, 2. Kor. 5,20)"

Dieses kurze Gebet kann Deine Seele retten, wenn Du es aufrichtig meinst:

Lieber Jesus Christus, ich habe viele Fehler gemacht. Bitte vergib mir und nimm Dich meiner an und komm in mein Herz. Werde Du ab jetzt der Herr meines Lebens. Ich will an Dich glauben und Dir treu nachfolgen. Bitte heile mich und leite Du mich in allem. Lass mich durch Dich zu einem neuen Menschen werden und schenke mir Deinen tiefen göttlichen Frieden. Du hast den Tod besiegt und wenn ich an Dich glaube, sind mir alle Sünden vergeben. Dafür danke ich Dir von Herzen, Herr Jesus. Amen

Weitere Infos zu "Christ werden"

Vortrag-Tipp: Eile, rette deine Seele!

Kurzbotschaft "Lass dich versöhnen mit Gott!"

Jahreslosung 2026

Jahreslosung 2026

Gedicht zur
Jahreslosung 2026

Die entscheidende Frage!
Der schmale und der breite Weg
Der schmale und der breite Weg
Wo befindest Du Dich?
Fragen - Antworten

Israel-Iran-Krieg: Was sagt die Bibel zum weiteren Ablauf?

Wie nah sind wir der Entrückung?

Was ist die "Feigenbaum-generation" und die "Wiedergeburt Jerusalems"?

Wer ist die Frau in Offenbarung 12?

Warum bei 7 heilsgeschichtlichen Festen nur drei Wallfahrtanweisungen?

Wie geht Gottes Heilsplan weiter?

Welche endzeitlichen Zeichen gibt es mittlerweile?

Wohin mit meiner Schuld?

Wird Israel auseinanderbrechen?

Wann war Jesu Kreuzigung?

Gibt die Bibel Hinweise auf den zeitlichen Beginn der Trübsalszeit?

Was war der "Stern von Bethlehem"?

Was bedeutet das Fisch-Symbol auf manchen Autos?

Mit welchem Kurzgebet ist ewiges Leben im Himmel erlangbar?

Was bedeutet „in Jesus Namen" bitten?

Gottesbotschaft

Bibel & Glauben

Christliche Gedichte und Lieder
Christliche Gedichte & Lieder
Christliche Themen
Christliche Lyrik
Christliche Kinderwebsite mit Kindergedichten und Spielen
Christliche Kinderwebsite
Tagesleitzettel, die tägliche Bibellese
tägliche Bibellese
Web-Verzeichnis zum biblisch-christlichen Glauben
Christliches Web-Verzeichnis