Die Bibel

Gottes Botschaft an die Menschheit

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 24.10.2021

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Gott schuf Himmel und Erde

Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.

1.Mose 1,1

Der ewige und allmächtige Schöpfergott
macht die Evolutionstheorie zum Spott.
ER ist Planer und kreativer Gestalter.
ER ist und bleibt der rechte Verwalter.
ER zeigt uns zahllose Wunder in Seinem Werk
und weckt Freude bei dem, der das bemerkt.
Evolutionisten preisen auch die schöne Natur,
jedoch nur als Selbstentwickeltes Etwas nur.
Darf ihre Theorie wissenschaftlich verbrämt werden,
die eine Gottesleugnung voranbringt auf Erden?

Frage: Bist Du Dir über Gottes Schöpfungskraft im Klaren?

Nachgedacht: Es gibt leider auch Christen, die die Schöpfung mit der Evolution, ja sogar mit einem sog. Urknall verbinden wollen. Damit sind sie auf dem Holzweg! Vielleicht unbewusst entziehen sie ihrem Gott die alleinige Ehre. Gottes Allmacht braucht keine weltlichen Konstruktionen!

( Link-Tipp zum Thema: downloads.gottesbotschaft.de/traktate/bruderhand/131-0-Widerlegung-D.pdf )

Selbstprüfung

Inhalt

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Arbeitsblatt ohne Antwort
Arbeitsblatt OHNE Antworten
Arbeitsblatt mit Antwort für den Bibelkreisleiter
Arbeitsblatt MIT Antworten

 

7. Bin ich unparteiisch? (Jakobus 3,17)


Fragen & Gesprächsimpulse


Was meint die Bibel mit „unparteiisch sein“?

>> Antwort: Das Wort „unparteiisch“ kommt in der Lutherbibel 1984 lediglich ein einziges Mal (in Jakobus 3,17) vor. Sucht man danach in anderen Übersetzungen, so kommt es auch dort nur selten vor. Der Grund dafür ist vor allem auch, dass das, was ausgesagt werden soll, mit unterschiedlichen Worten beschrieben werden kann. Andere Umschreibungen sind z.B. „ohne Vorurteil“, „nicht begünstigen“, „nicht vorziehen“, „recht richten“ bis hin zu „kein Ansehen der Person“.
Schaut man auf den Zusammenhang, in dem das Wort „unparteiisch“ in den verschiedenen Übersetzungen verwendet wird, findet man fast ausschließlich Gerichts- bzw. Rechtsangelegenheiten, bei denen vor allem von den Richtern ein unparteiisches Richten erwartet wird (Psalm 58,2 + 72,2; Sprüche 24,23; Hesekiel 18,8; 2. Chr. 19,9). So gebot Mose in 5. Mose 1,16-17 den Richtern, dass sie auch jeden anhören müssten und recht richten sollten. Dazu duften sie die Person nicht ansehen und mussten unparteiisch alle gleich behandeln und sich vor niemanden scheuen. Dies betraf den Kleinen wie den Großen, und genauso auch den Einheimische wie den Ausländer.
Eine Ausnahme zu den reinen Rechtsstreitigkeiten finden wir in Römer 12,8. Dort ist von der Armenversorgung die Rede, die ebenfalls gerecht und „unparteiisch“ erfolgen soll. Letztlich kann dies aber auf alles was in der Gemeinde passiert angewandt werden, denn ob es bei Aufgaben- und Ämterverteilungen (Kolosser 1,25 + 4,17), Unterstützungen jeglicher Art wenn jemand in Schwierigkeiten ist (Jakobus 1,27) bis hin zu Krankenbesuchen (Matth. 25,36) geht: Immer muss es unparteiisch und ohne Ansehen der Person geschehen, ganz so wie es Gottes Wille ist!
Wir prüfen uns: Geht es mir bei Beurteilungen alleine um Gottes Willen - oder beeinflussen mich dabei verwandtschaftliche oder freundschaftliche Beziehungen oder sonstige Umstände?

Was erschwert es unparteiisch zu sein?

>> Antwort: Auch wenn man wirklich unparteiisch und gerecht sein will: Ist man persönlich betroffen, so fällt einem derartiges doch recht schwer. Auch in der heutigen Justiz gibt es daher den Begriff der Befangenheit, der bereits schon das Wort „fangen“ enthält und aufzeigt, dass man nicht wirklich frei ist um ohne Ansehen der Person zu urteilen.
In 2. Samuel 14,17 wird ein wichtiger Begriff mit ins Spiel gebracht: Unbestechlichkeit die gefordert wird, um unparteiisch über Recht und Unrecht urteilen zu können. Sind es nicht verwandtschaftliche Bande oder sonstige Dinge, die einen beeinflussen und Zuneigungen, Sympathien wie auch Antipathien erwecken, so können es Geschenke sein, die einen innerlich dazu bewegen, deren Geber eine Wohltat zu erweisen, indem man zu deren Gunsten entscheidet.
Aber auch wenn man gar keine Geschenke nimmt und mit beteiligten Personen keinerlei Verbindungen hatte, so können doch auch eigene Erfahrungen, das Aussehen oder Verhalten, oder gar die Abstammung, das Geschlecht oder sonst etwas sein, dass einen geneigt macht, die eine oder andere Seite zu begünstigen. Paulus ermahnt daher auch die Korinther, weise Brüder „die nichts gelten“, und somit am unparteiischsten sind, als Richter einzusetzen (1. Kor. 6,1-6). Auch in 1. Tim. 5,21 spricht Paulus von unparteiischem Richten ohne Voreingenommenheit noch Begünstigung. Gerade wer „nichts gilt“ wird sicherlich auch weder verwandtschaftlich noch aus anderen Gründen in einer gewissen Abhängigkeit stehen und kann somit am „neutralsten“ etwas beurteilen.
Letztlich kann aber nur Gott als der absolut unparteiische und gerechte Richter (Psalm 9,9 + 75,3 + 98,9; Jesaja 11,4; Römer 2,11; Kolosser 3,25; Epheser 6,9b) wirklich recht richten – und somit auch nur geistliche Christen, die sich durch Gottes Geist auch in Rechtsstreitigkeiten leiten lassen und sich „Weisheit von Oben“ im Gebet holen (Jakobus 3,17)!
Besonders deutlich wird die Notwendigkeit „Weisheit von oben“ zu erhalten bzw. zu nutzen bei der Wahl bzw. Beurteilung eines möglichen Ehepartners: Da Verliebte schon nach dem Volksmund „blind“ sind und aufgrund der „rosaroten Brille“ kaum „unparteiische“ und „realistisch“ urteilen können, kann nur „Weisheit von oben“ weiterhelfen! Wohl dem, der Gottes „unparteiischen“ Willen in dieser wie in anderen wichtigen Dingen sucht!
Einen weiteren Aspekt darf man aber auch nicht außer Acht lassen, der letztlich auch mit „Unparteilichkeit“ zu tun hat: Geht es um geistliche Beurteilungen (1. Thess. 5,21) von Predigten, Büchern, Auslegungen bis hin zu Verhalten und Handlungen von Glaubensgeschwistern (und letztlich auch von einem selbst!) und steht somit kein Urteil zwischen zwei Menschen sondern zwischen Menschen und deren Aussagen etc. und Gott an, so darf ebenfalls nicht Partei für „nette, sympathische Freunde“ bezogen werden und Sünde vernachlässigt werden! Auch hier muss alleine Gottes Wort die Richtschnur sein! Umgekehrt muss man z.B. auch an Abraham (1. Mose 18,25) oder Mose (4. Mose 16,22) denken, die zwischen Mitmenschen und Gott standen und auch Gott an dessen Zusagen und Gerechtigkeit erinnerten. In allen Fällen muss somit letztlich Gottes Wort (die Bibel) der alleinige und „unparteiische“ Maßstab sein!
Wir prüfen uns: Schaue ich alleine auf Gott und sein Wort und suche mir bei Gott Wegweisung und Rat – oder bin ich parteiisch und urteile nach Sympathie?


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