Jesus Christus kam als Bote zu uns

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Bibel (Alte u. Neue Testament): Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 19.02.2017

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Haben wir Jesus wirklich lieb? Können wir es mit der Tat beweisen?

Und Jesus sah ihn an und gewann ihn lieb und sprach zu ihm: Eines fehlt dir. Geh hin und verkaufe alles was du hast, und gib`s den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben, und komm und folge mir nach.

Markus 10,21

Es ist wichtig Gott zu trauen,
nur auf ihn, den Herrn zu schauen,
seinem Wort Gehorsam üben,
und als Erstes ihn zu lieben.

Frage: Woran sieht man in unserm Leben, dass Gott und Jesus den ersten Platz bei uns hat?

Vorschlagl: Jesus sagt in Johannes 14,15: Liebt ihr mich, so werdet ihr meine Gebote halten. Jesu Gebote sind nicht schwer. Wenn wir seinem Wort nachleben, spricht er ein wunderbares Segenswort über uns aus, Johannes 14, 27: Den Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht gebe ich euch wie die Welt gibt. Euer Herz erschrecke nicht und fürchte sich nicht.

Grundkenntnisse über die Bibel

Inhalt

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Bibelkritik





Als bibeltreue Christen glauben wir, dass die Bibel göttlich inspiriert, das heißt durch den Geist Gottes "eingehaucht" ist.

Das wird jedoch nicht überall so gesehen. Dazu wäre zuerst zu klären, was man unter "Kritik" versteht.


Das Wort "Kritik" wird oftmals im Sinne von "Tadeln" verstanden. Es gibt "Kritik" aber auch im Sinne von "Beurteilen", "Bewerten", "Würdigen", "Einschätzen". So hört man manchmal, dass eine künstlerische Leistung durchweg "positive Kritiken" erhielt.
Das Wort "Kritik" kommt aus dem Griechischen und bedeutet "unterscheiden, "trennen".
Der Begriff "Bibelkritik" ist deshalb wertfrei und nicht negativ zu verstehen, wie das die Bezeichnung "Kritik" zunächst vermuten lässt.

Unterschieden wird bei der Bibel in
1) "niedere Kritik"
2) "höhere Kritik"


Die niederen Kritik:

Das ist, kurz gesagt, die "Textkritik". Sie beschäftigt sich mit der Festlegung der richtigen Worte des ursprünglichen Bibeltextes. Das ist von Nutzen weil es dabei nur darum geht, Fehler zu finden, die sich irgendwann eingeschlichen haben.


Die höhere Kritik:

Diese wird auch als Bibelkritik im engeren Sinne bezeichnet. Hier geht es um Fragen der Glaubwürdigkeit, der Echtheit, der Integrität und der Aussagekraft der unterschiedlichen literarischen Formen in den verschiedenen Schriften, welche die Bibel bilden.

Diese Form der Kritik kann objektiv sein, sofern es um offensichtliche Fehler geht, Zusammenhänge erkannt und erklärt werden sollen, ohne dass dabei die göttliche Inspiration der Bibel angezweifelt wird. Dabei kann die Bibelkritik, in Gestalt der historisch-kritischen Methode hilfreich sein, wenn es um einen Abgleich mit historischen Daten oder archäologischen Funden geht, um die Hintergründe aufzuhellen, in denen ein Text niedergeschrieben wurde, um so den Sinn einer Aussage besser zu verstehen und einordnen zu können.
So wurde z.B. erkannt, dass die Aussage "Auge um Auge, Zahn um Zahn", keine Rache impliziert, sondern zur Mäßigung aufruft, in dem man es dem Gegner nicht doppelt und dreifach zurückzahlt.

Die historisch-kritische Methode wird aber zu einer Gratwanderung, wenn versucht wird, die Entstehungsgeschichte eines Texte zu erklären, weil man hier auf reine Spekulationen angewiesen ist, insbesondere wenn versucht wird, die derzeitig bekannten Texte als das Ergebnis einer Vermischung ursprünglicher Grundtexte, denen eine menschliche Urheberschaft zugrunde liegt, zu deuten.
Dabei ist es wichtig zu erkennen, dass das Zweifeln und Herumdeuteln an der Bibel keine Erfindung "gottloser Theologen" unserer Zeit ist, sondern eine lange Tradition hat.

Bereits Martin Luther kritisierte den Jakobusbrief in dem er ihn als eine "stroherne Epistel" bezeichnete, mit der er nicht ganz einig ging, ohne dass Luther deshalb aber an der Bibel,
als dem Wort Gottes, gezweifelt hätte. Durch seine Haltung könnte aber der Eindruck entstehen, dass er den Jakobusbrief weniger als Wort Gottes sondern mehr als Produkt des Jakobus ansah.

1520 bestritt, bereits zu Lebzeiten Luthers, ein Theologe namens Karlstadt, die Verfasserschaft des Mose für die fünf Bücher Mose (Pentateuch).

Dem folgte 1574 ein A. Masius, der zum ersten Mal behauptete, dass die Bücher der Bibel aus unterschiedlichen Vorlagen zusammengestellt und redigiert, das heißt in eine passende Fassung gebracht worden sein könnten.
Das müsste aber nicht unbedingt gegen eine göttliche Inspiration sprechen, weil ein Redaktor auch unter der Leitung des Heiligen Geistes gestanden haben kann.

Später wird dann versucht, in biblischen Texten Parallelen zu heidnischen Kulturen und Religionen herzustellen. So wird z. B. behauptet, dass die Jungfrauengeburt aus der heidnischen Sagenwelt übernommen wurde, wo Helden von Göttern, im Verbund mit Erdenfrauen, gezeugt wurden. Für biblische Wunderberichte werden Analogien in heidnischen Überlieferungen und Mythen gesucht um dann zu behaupten, dass diese von den Autoren der Bibel übernommen und in den Text eingebaut wurden um z.B. den Schöpfungsbericht und die Urgeschichte zu erklären oder die Bedeutung von
Jesus besonders hervorzuheben.

In der Folge solcher Überlegungen wurde dann die göttliche Inspiration der Bibel verworfen und die Bibel als literarisches Produkt menschlicher Schreiber angesehen.
Hier ist die Quellenscheidungstheorie zu nennen. Diese hebt darauf ab, dass die uns bekannten heutigen Bibeltexte aus den Überlieferungen unterschiedlicher Autoren zusammengestellt wurden, also so etwas wie "Mixturen" sind, bei denen Sätze und Passagen aus ursprünglichen Texten herausgenommen und zu einem neuen Text zusammengestellt wurden.

Der Erste, der hier diesbezügliche Ideen entwickelte war H.B. Witter, 1711, der in 1. Mose 1- 3 zwei Quellen zu erkennen glaubte. Ein J. Astruc meinte sogar 3 Quellen zu erkennen.

Der Begriff "höhere Kritik" wurde erstmals von einem J.G. Eichhorn, 1780-83 gebraucht, der auch als "Vater der alttestamentlichen Kritik" bezeichnet wird. Danach unterteilt er die Autoren des 1. Mosebuch in die Jahwisten (J) und die Elohisten (E). Zu dieser Vorstellung kommt er, weil Gott einmal als Jahwe und einmal Elohim bezeichnet wird. Aus den Schriften der Jahwisten und denen der Elohisten wurde demnach das 1. Buch Mose zusammengemixt.
Wir können allerdings davon ausgehen, dass hier nicht zwei Schreiber vermengt wurden, die unterschiedliche Gottesnamen gebrauchten, sondern dass Gott, hinsichtlich seines jeweiligen Wirkens, mit unterschiedlichen Namen belegt wurde, zumal es für Gott in der Bibel noch eine Reihe anderer Namen, wie "Herr Zebaoth", "Der Ewige", "Herr", "El Schaddai", gibt.
Als Jahwe wird Gott, als der Gott Israels und mit Elohim als der Schöpfergott bezeichnet. Wenn es also darum geht, Gott als Schöpfer zu beschreiben wird "Elohim" verwendet, geht es hingegen um Gott als den Bundesgott Israels wird "Jahwe" verwendet.

Die Quellenscheidungstheorie, wurde dann immer weiter ergänzt in eine "Fragmententheorie", die unzählige Quellen im 1. Mosebuch entdeckte, dann durch eine "Ergänzungstheorie" und anschließend durch eine "Kristallisationstheorie".

Es würde jetzt zu weit gehen, die Inhalte der einzelnen Theorien und was sie jeweils verwerfen, darzustellen. Im Endergebnis führt das aber dazu, dass die Mosebücher so zerlegt werden, das bald für jeden Satz eine andere Quelle infrage kommt, was dazu führt, dass man endlos darüber streiten kann, was aus welcher Quelle stammt und wer wann was wo für wen geschrieben hat.
Hier ist zu fragen, was es hier für den Glauben zu gewinnen gibt, der auf das Wort Gottes vertraut und wo es eigentlich nebensächlich ist, wer wann was wo und für wen geschrieben hat, weil dies für die Auffassung dass die Bibel Gottes inspirierte Wort und damit die Wahrheit ist, ohne Belang ist.

Diesen spitzfindigen theoretischen Betrachtungen, die überhaupt nicht weiterführen, sind vielleicht dadurch erklärbar, dass man herausfinden möchte, wie die Bibel entstanden ist. Tatsächlich ist darüber, wie die Schreiber der Bibel, insbesondere des AT, zu ihren Aussagen gekommen sind, überhaupt nichts bekannt. Die Aussage, dass die Schrift vom Geist Gottes inspiriert wurde und dass dieser Gottes Offenbarung zugrunde liegt, reicht nicht aus, wenn man "wissenschaftlich" an die Bibel herangeht. Da möchte man wissen, wie es nun, ganz genau, zu den einzelnen Texten kam.
Theologie, die sich als Wissenschaft versteht, muss Gott dabei als "unwissenschaftlich" ausklammern und kann sich nur am Sichtbaren, und das sind lediglich die Schwarzen Buchstaben auf Weißem Grund, festhalten um darin Erklärungen zu finden.

Mittlerweile ist die historisch-kritische Methode die Grundlage der universitären Theologie, die mit Glauben an sich nichts zu tun hat.

Die historisch-kritische Methode ist im Übrigen eine Methode, die nicht nur bei der Bibel, sondern bei allen historischen Texten angewandt wird und wo es darum geht, verschiedene Texte miteinander zu vergleichen um zu den ursprünglichen Grundaussagen zu kommen.
So etwas kann sinnvoll sein. wenn eine bestimmte Geschichte von verschiedenen Autoren überliefert wurde, wobei es im Laufe der Zeit zu Veränderungen kam. Hier muss man herausfinden, was ursprünglich zuerst festgehalten wurde und damit die wahrscheinliche Wahrheit ist. Man erkennt, dass sich hier jede Menge Fallstricke ergeben. Wenn man nun Bibeltexte kunstvoll mit sich und in sich selbst vergleicht, sind Fehleinschätzungen vorprogrammiert.

Woran sich die Bibelkritik entzündet, sind so genannte Widersprüche, Anachronismen, Ungereimtheiten, vermeintliche Duplikate und Parallelgeschichten, Unterschiede in Thema, Stil und Wortwahl.
So geht man von zwei unterschiedlichen Schöpfungsberichten aus, die "widersprüchlich" sind; der Berg Sinai wird an anderer Stelle als Horeb bezeichnet; wenn im 5. Buch Mose von Mose Tod die Rede sei, könne Mose nicht der Verfasser sein; die doppelte Flucht Hagars, Mose 16 und Mose 21 und vieles andere gibt zu Fragen und Zweifeln Anlass, wobei sich, aus dem Glauben heraus, aber durchaus auch plausible Erklärungen finden ließen.
Wir wollen uns deshalb mit den Einwänden gegen die Anwendung der historisch-kritischen Methode auf die Bibel, befassen.

Es ist zu beanstanden, dass die Bibelkritiker oftmals nur an den Texten der Bibel herummanipulieren, ohne vergleichbare hebräische Literatur aus der Zeit der Bibel heranzuziehen, um sich ein Bild über bestimmte Formulierungen und deren Sinninhalt zu machen. Stattdessen meint man den Grundtext "verbessern" zu können, indem man seltsame oder ungebräuchliche Worte, die nicht begriffen werden, durch bekannte Worte ersetzt.

Für die Quellenscheidungstheorie gibt es nicht den geringsten Beweis. Hier wird willkürlich auf unterschiedliche Quellen geschlossen, die sich scheinbar aus dem Gebrauch unterschiedlicher Worte oder unterschiedlicher Schreibstile ergeben.

Bei antiken Texten geht man üblicherweise von einer inneren Harmonie aus. Scheinbare Widersprüche versucht man aus dem Textzusammenhang zu erklären. Wenn man aber unbedingt Widersprüche finden will und mit der entsprechenden Voreinstellung danach sucht, lassen sich in jedem Text Widersprüche finden.
Wer unbedingt an unterschiedliche Quellen glauben will, kann sich ohne weiteres verschiedene Quellen ausdenken. Fehler und Widersprüche, die dabei auftauchen, wirft man dem Redaktor, der die Bibel zusammengestellt hat bzw. späteren Schriftgelehrten vor, die angeblich am Text herumgepfuscht haben.


Kritik am Neuen Testament:

Im Großen und Ganzen wird hier die gleiche Linie, wie im Alten Testament verfolgt, in dem die Bibel nicht als göttliche Inspiration sondern als literarisches Werk von Menschen angesehen wird. Deshalb wird auch hier gerne versucht, Zusammenhänge mit heidnischen Kulturen und religiösen Riten herzustellen.
Bekanntes Beispiel hierfür ist, wie bereits erwähnt, die Zeugung durch den Heiligen Geist und die Jungfrauengeburt, wo man Parallelen zu heidnischen Sagen und Glaubensinhalten zu finden meint. In der griechischen Mythologie gab es die Halbgötter, die einer Verbindung zwischen Göttern und Menschenfrauen entstammten.
Solche bibelkritischen Gedanken sind auch bezüglich des NT kein Produkt unserer Zeit, sondern nahmen bereits um 1670 ihren Anfang. 1695 unterschied ein J. Locke zwischen der wesentlichen Lehre Jesu und der nichtwesentlichen Lehre (Briefe der Apostel). Heute sagt man: Die Bibel ist nicht das Wort Gottes, sondern enthält - neben Menschenwort - auch das Wort Gottes. Aber wie unterscheidet man beides?

Im 18. Jahrhundert kam es durch die Aufklärung zu einer weiteren Steigerung. Ein H.S. Reimarus, 1778, leugnete die biblischen Wunder und erklärte Jesus für einen idealistischen Juden ohne Zukunftschancen. Seine Jünger bezeichnete er als "unmoralisch", weil sie Jesu Leichnam gestohlen hätten um später die Auferstehung verkündigen zu können.

Es gibt auch hier eine fast unüberschaubare Fülle von Theorien mittels derer die Entstehung des Neuen Testaments aus unterschiedlichen Quellen und Mixturen erklärt werden soll.

Ein "Problem" macht auch der "historische Jesus". So wurde, bereits 1836, behauptet dass die Evangelien, die erst nach dem Tode Jesu entstanden, das Leben Jesu nicht zutreffend wiedergeben, sondern dass es sich hier um mystische Überhöhungen und Erfindungen der Schreiber handelt, bei denen dann auch die "Messias-Idee" aufkam. Ebenso sei versucht worden, Ereignisse im Leben Jesu als Erfüllung alttestamentlicher Prophetie hinzubiegen.

Kurzum, alles das, was uns Jesus, als Sohn Gottes, lieb und teuer macht und zu unserem Herrn, Heiland und Erlöser werden lässt, wird als Produkt der Apostel und späteren Gemeinden hingestellte, von dem Jesus selbst nicht die geringste Ahnung hatte.
Folgt man diesen Vorstellungen, bleibt vom Neuen Testament nichts mehr übrig. Es ist dann so, wie das zum Teil dargestellt wird, dass wer Jesus wirklich war und das was er getan hat, überhaupt nicht bekannt ist, sondern das Neue Testament das Produkt einer überschäumenden Phantasie ist. Danach hat der Mensch Jesus auf seine Zeitgenossen einen so großen Eindruck gemacht, dass um sein Leben und Wirken zahlreiche Sagen und Mythen gerankt wurden, die dann im Neuen Testament ihren Niederschlag fanden.
Welches Geschehen den einzelnen Berichten in den Evangelien tatsächlich zugrunde lag, ist danach nicht bekannt, weil das, was wir in den Evangelien lesen, die Ergebnisse immer weiter ausgeschmückten Berichte ist, die dann irgendwann in der Form, die sie zu diesem Zeitpunkt erreicht hatten, niedergeschrieben wurden. Was wirklich geschehen ist, lässt sich aus dem Gemisch aus möglichen Fakten, Phantasie, Legenden und Dichtung, nicht mehr herausfiltern.
Dabei wird auch gesagt wird, dass die Orientalen zu blumigen, phantasievollen Schilderungen neigen, die man nicht alle wörtlich nehmen kann.

Es spricht allerdings eine gewisse Wahrscheinlichkeit dafür, dass Zahlenangaben nicht immer wörtlich genommen werden dürfen, sondern tatsächlich auch symbolisch gemeint sind. Hier kann die Forschung allenfalls versuchen herauszufinden, was damit tatsächlich gesagt wurde. Auch sprichwörtliche Aussagen müssen als solche erkannt werden. Auch wir kennen ja den symbolischen Gebrauch von Zahlen: Niemand wird die Aussage, "sei mir gegrüßt, viel tausend Mal" oder das Sprichwort "der Spatz in der Hand ist besser als die Taube auf dem Dach" wortwörtlich nehmen.

Es entsteht allerdings der Eindruck, dass weite Kreise der Theologie nur damit beschäftigt sind, durch alle möglichen willkürlichen Wortklaubereien und Textanalysen die unterschiedlichen Theorien gegeneinander abzuwägen um mit ständig neuen Erfindungen aufzuwarten.
Für keine der Theorien gibt es auch nur den geringsten Beweis.


Fazit:

Das Grundproblem der Bibelkritik ist, dass man dem Wort nicht glaubt, sondern in der Bibel ein Produkt menschlicher Schreiber sieht, wobei man versucht herauszufinden, was die Schreiber dazu bewogen hat, den Bericht gerade so und nicht anders abzufassen.

Bei der Beschäftigung mit der Bibelkritik, die sehr ermüdend sein kann, entsteht der Eindruck, dass es sich bei der Bibelkritik um ein in weiten Teilen überflüssiges, nutzloses und unfruchtbares Tun handelt, das in keiner Weise weiterbringt.

In letzter Konsequenz geht es auch hier um den Glauben. Glaube ich dem Wort Gottes vorbehaltlos oder glaube ich nicht? Auf der Ebene des Zweifelns und Beweisenwollens kommt man nur weiter weg vom Ziel. Auch hier gilt: Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.

Wer seine Verkündigung auf solcherart "wissenschaftlich-theologischen Grundlagen" aufbaut, kann praktisch nur nichtssagend und unverbindlich predigen und hat im Grunde nichts zu sagen, weil er seine Aussagen immer nur vorbehaltlich "neuer Forschungsergebnisse" und "gegensätzlicher Theorien" machen kann. Er kann im Grunde nur so wie ein Arzt reden, der sich hinsichtlich seiner Prognosen auch nie verbindlich festlegen kann, sondern alle Möglichkeiten offen lassen muss.

Und was hätte ein Jesus von dem es nur Mythen gibt, auch zu sagen? Dem Prediger käme hier die Aufgabe zu, im Mythos irgendeinen moralischen Kern zu finden, den er seinen Hörern nahe bringen kann und das wäre dann allenfalls Philosophische Betrachtungen mit christlichem Anstrich, die man annehmen oder auch "vergessen" kann. Um eine echte Entscheidung könnte es, mangels klarer und eindeutiger Vorgaben, dabei nie gehen.


Zusammengestellt unter Verwendung des Buches "So entstand die Bibel", Verlag und Schriftenmission der Evangelischen Gesellschaft für Deutschland, Wuppertal, bzw. CLV - Christliche Literaturverbreitung, Bielefeld, 1992, ISBN 3-87857-238-7 (EGFD) oder 3-89397-203-X (CLV)


  Copyright und Autor: Jörgen Bauer
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