Bibel und christlicher Glaube

gottesbotschaft.de - 15.07.2024
URL: www.gottesbotschaft.de?pg=3735

Weihnachtsgruss 2022

zurück zum
Beitrag

Weihnachtsgruss 2022



"Nun redete Jesus wieder zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern er wird das Licht des Lebens haben." (Joh. 8,12)

Adventskranz Liebe Freunde und Besucher unserer Webseite,

sicher kennt Sie den Kinderreim:

„Advent, Advent,
ein Lichtlein brennt.
Erst ein, dann zwei, dann drei, dann vier,
dann steht das Christkind vor der Tür!“

Ähnlich wie hierzulande traditionell jede Woche eine Adventskerze mehr entzündet wird, so wird auch beim jüdischen Lichter- und Tempelweihfest Chanukka täglich ein weiteres Licht entzündet, bis am Ende 9 Lichter brennen. Dieses Jahr fallen Chanukka und Weihnachten zusammen und mit dem letzten Weihnachtsfeiertag endet diesmal auch das jüdische Chanukka-Fest. Nach Johannes 10,22 ging Jesus Christus, welcher „das Licht der Welt“ ist (Joh. 8,12) und gleichzeitig der wahre „Tempel“ (Joh. 2,21) bei diesem Lichter- und Tempelweihfest in den Tempel in Jerusalem um zu lehren. Man kann nur staunen, wie in sich stimmig die Heilige Schrift ist und in der Tat absolut göttlichen Ursprungs und alles geistlich zueinander passt!!!

Chanukka Auch wenn Chanukka nicht zu den 7 alttestamentlich vorgeschriebenen Jahresfesten gehört, so hat es bis heute eine Bedeutung. Schauen wir kurz, wie es damals war: Im Buch der Makkabäer wird berichtet, dass in Israel „frevelhafte Leute“ auftraten, die das Volk zur Anpassung an die gottlose Welt aufforderten und somit dem „Antichristvorläufer“ den „Weg bereiteten“! Dieser brauchte den Abfall letztlich nur noch zu „vollenden“, indem er den Tempel entweihte (wie in Daniel 11,31 vorhergesagt – und wie es sich laut Daniel 7,27 in unserer Endzeit erneut ereignen wird)! Sehen wir nicht ähnliches in der heutigen Christenheit: Nahezu durchweg verachten „Geistliche Führer“ Gottes Wort und passen sich der Welt an. Laut 2. Thess. 2,3 wird der große Abfall dem Auftreten des kommenden Antichristen vorausgehen. Vor einigen Wochen sprach ich mit einer Pastorin, die die Existenz von Dämonen leugnet. Bibelkritik und Verachtung von Gottes heiligem Wort, hat wie ein Krebsgeschwür die Christenheit durchdrungen! Der Antichrist wird es also nicht schwer haben sein Werk zu vollbringen, zumal, wenn die Brautgemeinde mit den bibeltreuen Christen zuvor entrückt sein wird!

Damals war es Antiochus IV. Epiphanes (griechisch: „der erscheinende Gott“), welcher den Tempel entweihte und daher zurecht als Antichrist-Vorläufer gesehen wird. Doch Gott schenkte Gnade, dass unter dem kühnen Anführer Judas Makkabäus, der einer Priesterfamilie entstammte, Israel befreit und der Tempel wieder eingeweiht wurde. Das benötigte Öl für die Menora reichte aber nur für einen Tag – aber die Leuchter brannten durch ein Wunder 8 Tage, bis neues rituell reines Öl hergestellt worden war!

Licht und Öl spielen geistlich eine sehr wichtige Rolle: Öl lässt die Menora-Lampen brenne. Öl steht aber auch für den Heiligen Geist, welcher Jesus, das Licht der Welt, verherrlicht. Weihnachten ist eigentlich kein biblisches Fest, aber wir gedenken Jesu Kommen, weil er rettendes Licht in diese finstere Welt brachte. Und hier wird Chanukka wieder bedeutsam: Heute leben wir in der Zeit des großen Abfalls, welcher dem Antichristen den Weg bereitet - aber am Ende wird Jesus als Licht der Welt in Macht und Herrlichkeit in Erscheinung treten und wieder alles herstellen! Wie herrlich! Wenn es also auch immer finsterer um uns herum wird, so dürfen wir doch wissen, dass Jesu Licht bald kommen und die Finsternis vertreiben wird! Nach dem „Great Reset“, der großen Trübsal, wird Jesus in Seinem Friedensreich für 1000 Jahre hier auf Erden herrschen!

Lasst uns somit Weihnachten mit Blick auf Jesus Christus, dem Licht der Welt, feiern und auf Ihn und nicht auf die Finsternis schauen! JESUS CHRISTUS hat das letzte Wort und kann Wunder tun. Laut Matth. 5,14 sollen auch wir Licht in der Welt sein – und das durch den Heiligen Geist (Öl). So wie damals bei Chanukka ein kleiner Rest Öl ausreichte um viel Licht zu geben, so kann Gott auch uns Gnade geben, dass wir in aller Schwachheit Licht in dieser Welt sein dürfen! Lasst uns dem Heiligen Geist entsprechend viel Raum im Leben geben und Jesus Christus von ganzem Herzen und brennender Liebe nachfolgen und Sein Kommen (als wahre Gotteskinder zur Entrückung seiner Brautgemeinde) erwarten!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein reichlich gesegnetes Weihnachtsfest!

Mit ganz herzlichen Segensgrüßen
Rainer Jetzschmann (FCDI-Leiter)





  Dieser Inhalt darf unter Einhaltung der Copyrightbestimmungen kopiert und weiterverwendet werden