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Eine Tür war geöffnet im Himmel; und die erste Stimme, die ich gleich einer Posaune mit mir reden gehört hatte, sprach: Komm hier herauf, und ich will dir zeigen, was nach diesem geschehen muss! Und sogleich war ich im Geist; und siehe, ein Thron stand im Himmel, und auf dem Thron saß einer. Und der darauf saß, war in seinem Aussehen einem Jaspis- und einem Sardisstein gleich; und ein Regenbogen war rings um den Thron, der glich in seinem Aussehen einem Smaragd.
Offenbarung 4,1-3
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Laßt mich gehn, laßt mich gehn,
daß ich Jesum möge sehn!
Meine Seel ist voll Verlangen,
Ihn auf ewig zu umfangen
und vor seinem Thron zu stehn.
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Frage:
Haben Sie auch die für Gotteskinder natürliche tiefe Sehnsucht, endlich den HERRN der Herrlichkeit zu schauen und entrückt zu werden, wie es Johannes damals erlebte?
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Aufruf: Nach der Gemeindezeit-Vorschau mit den Sendschreiben nun dies: Johannes erlebt die Entrückung in den Himmel, sieht die mit Jesu Blut erkaufte Brautgemeinde aus allen Nationen, welche Jesus Christus als dem Lamm Gottes die Würdigkeit des Siegelbrechens zu singt (Off. 5,9) und erlebt dann das Siegelbrechen mit den dann beginnenden Zorngerichten Gottes vom Himmel her mit.
Wir stehen nun sichtbar am Ende der Gemeindezeit und die Entrückung kann jederzeit erfolgen. Gestern wurde hier bereits auf die Zeichen und Weltereignisse, welche die Entrückung ankündigen hingewiesen und passend dazu gab es auch gestern einen schweren Nahost-Angriff und die Lage spitzt sich zu. Laut Bibel ist ein totaler Nahost-Krieg mit Entrückung und Gerichtstagsbeginn verknüpft. Daher: Komm JETZT zu Jesus, denn morgen könnte es bereits zu spät sein! |
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Und ich hörte die Stimme des Herrn, daß er sprach: Wen soll ich senden? Wer will unser Bote sein? Ich aber sprach: Hier bin ich; sende mich! Jesaja 6,8 (Luther 1912) |
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Als sie erwacht, durchströmt Gertrude ein Glücksgefühl.
Sie faltet die Hände und fragt: "Lieber Gott, was hast du heute mit mir vor?" "Stah up!" fährt es ihr durch den Sinn.
"Na", denkt die junge Frau: "sei mal still, ich muss erst in Ruhe mit Gott reden." Gertrude hält in Gedanken immer Zwiesprache, das ist nichts besonderes. Die junge Frau fängt von vorne an: "Sag, was hast du heute für mich zu tun?" Sie betet immer auf hochdeutsch zu Gott. Eigentlich komisch, weil ihre Muttersprache Plattdeutsch ist.
"Seh to, dat du ut dien Bett ruutkummst!" schießt es ihr auf plattdeutsch durch die Glieder.
Lachend erhebt sie sich und geht zu ihrem Mann ins Wohnzimmer. "Ich glaube, Gott hat mich aus dem Bett geschmissen", grinst sie ihren Liebsten an: "mal sehn, was der mit mir vorhat," und verschwindet ins Bad.
Beim Haare waschen geht es ihr durch den Kopf: "Ruf Anita an!" Was soll das denn schon wieder? "Ruf sofort Anita an!" wird die Stimme in ihr schon herrischer.
"Ich werde mir doch wohl noch die Haare abtrocknen dürfen, oder?" antwortet sie schnippisch. Wieder diese Stimme: "Kannst du nicht einfach tun, was ich dir sage? Das musst du noch lernen!" Der die Worte zu ihr spricht, ist jetzt richtig ärgerlich. Und Gertrude auch!
Sie schielt ihre Zahnbürste an, wagt aber nicht, sie in die Hand zu nehmen.
Ein starker innerer Drang treibt sie zum Telefon. "Anita wird mich auslachen," denkt sie: "Die Frau hat ja noch fast nie ein persönliches Wort mit mir gewechselt. Was soll das bloß alles?"
"Hallo Anita, hier ist Gertrude Reneberg, Sag mal, ist alles in Ordnung bei dir? Ich hab so´n komisches Gefühl, als wenn ich dich anrufen muss."
Kurze Zeit Stille, dann eine verzagte dünne Stimme:
"Nein, es geht mir gar nicht gut. Bitte komm! Ich halte es nicht mehr aus.
Auf Knien habe ich Jesus gerade angefleht, er soll mir jemand schicken, der mir beisteht. Ich kann nicht mehr! Bitte komm, sonst..."
Die junge Frau legt den Hörer auf. Tränen laufen ihr über die Wangen. So war es doch Gott, der mit ihr redete und sie hat sich schon insgeheim eine Närrin gescholten. So schnell sie kann, macht sie sich auf den Weg.
Anita sagt, es sei eine Gebetserhörung gewesen. Niemals wäre ihr in den Sinn gekommen, das Gott ausgerechnet Gertrude schickt, mit der sie ja privat überhaupt keinen Kontakt hat. Beide Frauen sind ergriffen über Gottes wunderbare Führung. Lange sitzen sie zusammen und reden.
Bevor Gertrude nach Hause geht, nimmt Anita sie herzlich in den Arm und sagt:
"Du hast mir viel Kraft gegeben. Ich danke dir."
Die so Angesprochene weiß sehr wohl, von wem diese Kraft kommt. Gott hat durch sie gewirkt!
Was wäre gewesen, hätte sie nicht auf Gottes Stimme gehört?
Hätte Anita ihrem Leid ein Ende gemacht?
Eine verpasste Gelegenheit, nie wieder gut zu machen.
O, das wir seine Stimme hören und folgen seinen Weisungen. Amen.
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