Bibel und christlicher Glaube

gottesbotschaft.de - 21.10.2019
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Prüft die Geister!

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Prüft die Geister!



Ihr Lieben, glaubt nicht einem jeden Geist, sondern prüft die Geister, ob sie von Gott sind; denn es sind viele falsche Propheten ausgegangen in die Welt.

1. Johannes 4, 1


Und hier gleich ein praktischer Fall zur Prüfung der Geister:

"Die Evangelische Kirche wird mit einem eigenen Wagen am Christopher Street Day am 22.07.2017 in Berlin teilnehmen. Dort wird sie Kondome mit Sprüchen wie „Für Huren und Heilige. Trau Dich!“ verteilen und gegen Rechts werben.

(Nachzulesen im Internet - pro Christliches Medienmagazin)

Ich will mir hier natürlich kein Urteil darüber erlauben, ob der Geist, der hinter der obigen Absicht steht, von Gott ist, orientiere mich dafür aber an zuverlässigen biblischen Aussagen wie Epheser 5, Vers 5, von denen ich gewiss weiß, dass sie Wort Gottes sind:

"Denn das sollt ihr wissen, dass kein Unzüchtiger oder Unreiner oder Habsüchtiger - das sind Götzendiener - ein Erbteil hat am Reich Christi und Gottes."

Das Wort Gottes spricht sich an zahlreichen Stellen gegen Unzüchtige und Unreine aus, wobei oftmals ein unmittelbarer Bezug zum Fehlverhalten auf sexuellem Gebiet hergestellt wird, was Gott missfällt und von ihm trennt.

Von Natur aus hat der Mensch ein natürliches Schamgefühl, das vermutlich eine Schutzfunktion hat, die dazu führt, dass jeder seine Intimität bewahrt was ihn daran hindert, sich vor Fremden zu entblößen. Sich hier zu öffnen setzt eine enge Beziehung zu einem Menschen des anderen Geschlechts voraus.

Jemanden nackt vorzuführen ist eine schwere Erniedrigung. Aus gutem Grund gibt es die Delikte des "sexuellen Missbrauchs" und der "sexuellen Belästigung", für den Fall dass jemand gegen seinen Willen, verbal oder tätlich sexuell angegangen wird.

Der Mensch ist Ebenbild Gottes weshalb er sich diszipliniert, keusch und züchtig verhalten soll, auch wenn diese Begriffe aus der Mode gekommen sind und man irrigerweise glaubt, dass Zuchtlosigkeit und Hemmungslosigkeit ein Zeichen von Freiheit sind.

Aufgrund dieses Irrtums degeneriert der Mensch, als Ebenbild Gottes, zu einer erbärmlichen Karikatur seiner selbst, wenn er sich an den Umzügen zum Christopher Street Day beteiligt.

Und genau das trifft damit auch auf die zu, die an solchen Veranstaltungen mit einem "eigenen Wagen" teilnehmen und Kondome für Huren und Heilige verteilen.

Aber die "Hauptsache" für die Kirchenfunktionäre ist wohl die "Werbung gegen Rechts" und damit gegen diejenigen, die an den überkommenen und bewährten christlichen Werten festhalten.

Wir können hier eigentlich nur beten, dass Gott den epidemisch um sich greifenden Verirrungen wehrt und unser Land nicht vollends an die Wand fahren lässt.

Wo die "Kirche" entgleist und versagt, müssen die bekennenden Christen um so mehr in die Bresche springen und den ursprünglichen christlichen Glauben und seine Wertvorstellungen bezeugen.


Jörgen Bauer




Kommt her, des Königs Aufgebot,
die seine Fahne fassen,
dass freudig wir in Drang und Not
sein Lob erschallen lassen!
Er hat uns seiner Wahrheit Schatz
zu wahren anvertrauet.
Für ihn wir treten auf den Platz,
und wo’s dem Herzen grauet
zum König aufgeschauet!

Ob auch der Feind mit großem Trutz
und mancher List will stürmen,
wir haben Ruh und sichern Schutz
durch seines Armes Schirmen.
Wie Gott zu unsern Vätern trat
auf ihr Gebet und Klagen,
wird er, zu Spott dem feigen Rat,
uns durch die Fluten tragen.
Mit ihm wir wollen´s wagen.

Er mache uns im Glauben kühn
und in der Liebe reine.
Er lasse Herz und Zunge glühn,
zu wecken die Gemeine.
Und ob auch unser Auge nicht
in seinen Plan mag dringen:
Er führt durch Dunkel uns zum Licht,
lässt Schloss und Riegel springen.
Des wolln wir fröhlich singen!


(Lied ' Kommt her, des Königs Aufgebot ', Friedrich Spitta (1852 - 1924) )




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