Bibel und christlicher Glaube

gottesbotschaft.de - 22.02.2020
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Der Auferstandene ist gegenwärtig!

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Der Auferstandene ist gegenwärtig!



Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe Neues ist geworden.

2. Korinther 5, 17


Mame, ist der Name des jungen Mannes von dem im Informationsblatt der DMG international, Nr. 2/2017 berichtet wird.

Er wurde in eine muslimische Famile in Mosambik hineingeboren. Sein Onkel war Leiter der örtlichen Moschee und sorgte dafür, dass der Junge schon sehr früh mit dem Koran bekannt gemacht wurde, und so besuchte er eine Koranschule und lernte eifrig Koransuren auswendig. Von Anfang an wollte er Allah dienen und ihn dazu genau kennenlernen.

Eines Tages schenkten ihm Christen in der Stadt eine Bibel. Er las immer wieder darin, was ihn sichtlich beunruhigte. Er suchte nach einer Antwort auf die brennende Frage, wer denn der wahre Gott sei. Zunächst studierte er zur Begeisterung des Onkels Koranwissenschaften.

Doch nachts quälte Mame die Frage, was wohl nach seinem Tod sein wird. Konnte er vor Allah bestehen?

In einem Traum sah er den Himmel offen und sich selbst an der Tür stehen, doch er fand keinen Einlass. Seine guten Werke konnten nicht bestehen. Gleichzeitig träumte er immer wieder von einem Engel, der ihn klar aufforderte, an Jesus Christus zu glauben. Der Engel sagte: "Jesus ist auch dein Erlöser. Er will, dass du zu ihm kommst."

In der Bibel fand Mame die gleichen Aussagen. Eines Nachts weinte er und flehte Jesus an, ihn zu erlösen. Er wollte endlich Gewissheit haben, ob er eines Tages in den Himmel und in Gottes Gegenwart kommen würde.

Ab dieser Nacht war Mame ein wiedergeborener Christ.

Als sein Onkel und die Familie von seinem Wandel erfuhren, wurde er ausgestoßen und verlor seine gesamte Familie. In allen Anfechtungen blieb er Jesu treu und studiert jetzt Theologie. Sein Ziel ist, anderen Muslimen den Weg zu Jesus zu zeigen.

Bis dahin die ermutigende und aufbauende Geschichte von Mame, an der wir erkennen dürfen, dass der auferstandene Jesus Christus ein lebendiger allgegenwärtiger und weiterhin wirksamer Herr ist.

Erkennbar ist auch die lebensverändernde Kraft, die von der Bibel, als dem lebendigen Wort Gottes ausgeht. Kein Wunder, dass die Gegner des Christentums die Bibel fürchten, "so wie der Teufel (sprichwörtlich) das Weihwasser fürchtet".

Weil viele Muslime, im Gegensatz zu unseren Landsleuten, religiös interessiert sind und sich Gedanken über die Ewigkeit machen, sind sie für das Evangelium durchaus ansprechbar. Wenn Gott hier Türen auftut, gilt es, diese Chancen zu nutzen. Christen versündigen sich, wenn sie, aus falsch verstandener Toleranz, keine Wegweiser auf den wahrhaftig Auferstandenen sind.


Jörgen Bauer




Such, wer da will,
ein ander Ziel,
die Seligkeit zu finden;
mein Herz allein
bedacht soll sein,
auf Christum sich zu gründen.
Sein Wort ist wahr,
sein Werk sind klar;
sein heilger Mund
hat Kraft und Grund,
all Feind zu überwinden.

Such, wer da will,
Nothelfer viel,
die uns doch nichts erworben;
hier ist der Mann,
der helfen kann,
bei dem nie was verdorben.
Uns wird das Heil
durch ihn zuteil;
uns macht gerecht
der treue Knecht,
der für uns ist gestorben.

Ach sucht doch den,
lasst alles stehn,
die ihr das Heil begehret!
Er ist der Herr,
und keiner mehr,
der euch das Heil gewähret.
Sucht ihn all Stund
von Herzens Grund,
sucht ihn allein;
denn wohl wird sein
dem, der ihn herzlich ehret.

Meins Herzens Kron,
mein Freudensonn
sollst du, Herr Jesu, bleiben;
lass mich doch nicht
von deinem Licht
durch Eitelkeit vertreiben.
Bleib du mein Preis,
dein Wort mich speis;
bleib du mein Ehr,
dein Wort mich lehr,
an dich stets fest zu glauben.

Wend von mir nicht
dein Angesicht,
lass mich im Kreuz nicht zagen;
weich nicht von mir,
mein höchste Zier,
hilf mir mein Leiden tragen.
Hilf mir zur Freud
nach diesem Leid;
hilf, dass ich mag
nach dieser Klag
dort ewig dir Lob sagen.


(Lied ' Such, wer da will, ein ander Ziel ', Georg Weissel (1590 – 1635) )




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