Bibel und christlicher Glaube

gottesbotschaft.de - 23.02.2020
URL: www.gottesbotschaft.de?pg=3507

Eine klare Ansage!

zurück zum
Beitrag

Eine klare Ansage!



Ist aber Christus nicht auferstanden, so ist unsere Predigt vergeblich, so ist auch euer Glaube vergeblich.

1. Korinther 15, 14


Diese Aussage muss man voll auf sich wirken lassen!

Sie sagt ganz klar und eindeutig: Nur dann, wenn Christus tatsächlich leibhaftig auferstanden ist, das Grab also leer war, hat unser Glaube überhaupt einen Wert. Andernfalls wäre er völlig nutz- und sinnlos.

Und alles Predigen und Verkünden wäre vergeblich, also ebenfalls sinnlos.

Die leibhaftige Auferstehung wird von manchen Theologen bestritten. Von dem Theologen Bultmann stammt die Auffassung, dass Jesus Christus in die Gemeinde hinein auferstanden ist. Also nicht leibhaftig, gewissermaßen zum Anfassen, so wie es uns das Neue Testament eindringlich bezeugt, sondern dergestalt, dass das was er gelehrt hat bis heute geblieben ist und die Menschen nach wie vor beeindruckt.

Damit im Zusammenhang stehen dann Aussagen, wonach Jesus Christus als Mensch gescheitert ist und Gott dadurch, dass Jesu Lehre weiterlebt, gezeigt hat, dass mit einem Scheitern nicht alles aus sein muss, sondern es einen Neuanfang geben kann.

Das hört sich sehr fromm an, ist in diesem Fall aber eine halbe Wahrheit und damit eine ganze Lüge.

Denn wenn Jesus Christus nicht wahrhaftig auferstanden ist, dann sind alle noch so schönen, gehaltvollen und erbaulichen Predigten, Sonntags-, Morgen- und Abendgedanken vergeblich und die Theologen überflüssig. Und da würde auch völlig umsonst missioniert.

Paulus schreibt treffend, dass unser Glaube, ohne die Auferstehung Christi nichtig ist, wir also Narren wären.

Nun aber ist Christus wahrhaftig auferstanden.

Machen wir uns bewusst, dass dies, nach der Erschaffung der Welt, das wirklich größte und bedeutendste Ereignis ist, mit dem Gott sichtbar in unsere Welt eingegriffen hat.

Seit der Auferstehung Christi ist alles anders. Damit begann die Neuschöpfung Gottes. Die Osterbotschaft von der Auferstehung Christi und seines Sieges über den Tod und die Mächte der Finsternis, ist die Mitte des Christlichen Glaubens.

Die Christen, die diese Botschaft weitersagen, sind dadurch Salz und Licht für die Welt und werden zu Wegweisern auf Jesus Christus, als dem einzigen Weg zum lebendigen Gott.

Und dafür müssen die Christen entschieden eintreten, auch wenn sie in unserer Zeit, in der alles relativiert wird, deshalb als "intolerant" gelten. Christen sind aber nicht intolerant, weil sie niemanden zu etwas zwingen oder unter Druck setzen, wenn jemand das anders sieht. Sie müssen aber den Weg zum Leben zeigen.

Wir loben, preisen und danken Gott, dass er uns seinen Sohn gesandt hat und wir durch ihn das Leben haben. Wir bitten Gott, dass er uns von aller Menschenfurcht befreit und wir uns mutig zur Auferstehung Christi bekennen.


In diesem Sinne Ihnen allen ein frohes und gesegnetes Osterfest.

Es grüßt
Jörgen Bauer




Jesus lebt, mit ihm auch ich!
Tod, wo sind nun deine Schrecken?
Er, er lebt und wird auch mich
von den Toten auferwecken.
Er verklärt mich in sein Licht;
dies ist meine Zuversicht.

Jesus lebt! Ihm ist das Reich
über alle Welt gegeben;
mit ihm werd auch ich zugleich
ewig herrschen, ewig leben.
Gott erfüllt, was er verspricht;
dies ist meine Zuversicht.

Jesus lebt! Wer nun verzagt,
lästert ihn und Gottes Ehre.
Gnade hat er zugesagt,
dass der Sünder sich bekehre.
Gott verstößt in Christus nicht;
dies ist meine Zuversicht.

Jesus lebt! Sein Heil ist mein,
sein sei auch mein ganzes Leben;
reines Herzens will ich sein,
bösen Lüsten widerstreben.
Er verlässt den Schwachen nicht;
dies ist meine Zuversicht.

Jesus lebt! Ich bin gewiss
nichts soll mich von Jesus scheiden,
keine Macht der Finsternis,
keine Herrlichkeit, kein Leiden.
Seine Treue wanket nicht;
dies ist meine Zuversicht.

Jesus lebt! Nun ist der Tod
mir der Eingang in das Leben.
Welchen Trost in Todesnot
wird er meiner Seele geben,
wenn sie gläubig zu ihm spricht:
"Herr, Herr, meine Zuversicht!"


(Lied ' Jesus lebt, mit ihm auch ich! ', Christian Fürchtegott Gellert (1715-1769) )




  Copyright und Autor: Jörgen Bauer
  Dieser Inhalt darf unter Einhaltung der Copyrightbestimmungen kopiert und weiterverwendet werden