Bibel und christlicher Glaube

gottesbotschaft.de - 28.09.2020
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Jesus der Allherrscher

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Jesus der Allherrscher



Er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor aller Schöpfung. Denn in ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare..., es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen. Und er ist vor allem, und es besteht alles in ihm.

Kolosser 1, 15 - 17


Bei der Besichtigung einer Kirche kamen wir mit einer Dame ins Gespräch, die am Eingang der Kirche einen kleinen Obolus kassierte. Ich sagte, dass unser Land christlich geprägt ist. Überall gibt es prachtvolle Kirchen, Dome, Kathedralen usw. und dass Moscheen nicht so gut dazu passen.

Mit einer solchen Aussage outete ich mich allerdings als ein islamophober und intoleranter Mensch. Natürlich bin ich für Religionsfreiheit. Die Moscheen können mir deshalb nicht gefallen, weil sie Zentren einer antichristlichen Religion und islamischer Machtentfaltung sind, die einen Herrschaftsanspruch auf das Land erheben, auf dem sie stehen, auch wenn das nur wenigen bewusst ist.

Die Dame brachte dann die bekannten Argumente, wonach auch die Christen böse Dinge gemacht hätten und dass ja Jesus auch als großer Prophet im Koran erwähnt wird, der Islam also nicht so schlimm sein könne.

Und damit komme ich auf den Punkt.

Denn was ist Jesus nicht alles? Guter Mensch, Lehrer, Religionsstifter, Revolutionär, Vorbild und eben auch Prophet. Aber das alles ist er eben nicht, sondern das, was in den heutigen Versen ausgesagt wird und eben das wird im Koran ganz energisch bestritten und jedem, der etwas anderes sagt die schlimmsten Höllenstrafen in Aussicht gestellt und der Tod angedroht.

Alle noch so gewundene Wortakrobatik führt nicht daran vorbei, dass Islam und Christentum unvereinbar und alle Verschwisterungsversuche vergebliche Liebesmühe sind.

Ikonen sind gemalte Predigten. Auf einer Ikone waren neun dicke Punkte zu sehen, die so erklärt wurden: Vier ist die Zahl der Welt, acht die Zahl des Kosmos und neun geht über den Kosmos hinaus, und das ist hier auf Christus bezogen.

Die Christen aller Zeiten wussten, dass Jesus Christus der Sohn Gottes und damit Teil des trinitarischen Gottes ist. Jesus Christus ist die dem Menschen zugewandte Seite Gottes. Christus ist der Mittler, der uns mit Gott versöhnt und ohne den niemand zu Gott kommt.

Wer sich an Christus hält und ihn in sein Leben lässt, macht die Erfahrung, dass alles neu und sein Leben mit Friede und Freude erfüllt wird, denen auch schwere Zeiten nichts anhaben können. Das kann keine der sonstigen Religionen und Weltanschauung bieten.

Da gibt es nichts zu "beweisen" sondern nur etwas als ganz real zu erfahren.

Leider wird auch seitens der Theologie immer wieder versucht, die Bedeutung Jesu Christi zu schmälern und ihn als einen Menschen hinzustellen, der auf Umwegen zum "Sohn Gottes" wurde.

Die Leugner der Trinität, wie z.B. die Zeugen Jehovas, betrachten Jesus als das erste Geschöpf Gottes und tauschen in ihrer "Neuen-Welt-Übersetzung" im obigen Vers das Wort "Erstgeborener" gegen "zuerst Geschaffener" aus.

Wer die Gottessohnschaft, wonach Christus aus Gott hervorgegangen und das fleischgewordene Wort Gottes ist, leugnet, stellt sich auf die Seite des Antichristen (2. Johannes 7).

Deshalb können wir uns immer nur an Christus halten und allen Versuchungen uns von Christus zu trennen widerstehen und allen Menschen bezeugen, dass Jesus Christus der Herr ist.




"Mir nach!", spricht Christus, unser Held,
"mir nach, ihr Christen alle!
Verleugnet euch, verlasst die Welt,
folgt meinem Ruf und Schalle,
nehmt euer Kreuz und Ungemach
auf euch, folgt meinem Wandel nach!

Ich bin das Licht, ich leucht euch für
mit heilgem Tugendleben.
Wer zu mir kommt und folget mir,
darf nicht im Finstern schweben.
Ich bin der Weg, ich weise wohl,
wie man wahrhaftig wandeln soll.

Ich zeig euch das, was schädlich ist,
zu fliehen und zu meiden
und euer Herz von arger List
zu rein´gen und zu scheiden.
Ich bin der Seelen Fels und Hort
und führ euch zu der Himmelspfort.

Fällt´s euch zu schwer? Ich geh voran,
ich steh euch an der Seite,
ich kämpfe selbst, ich brech die Bahn,
bin alles in dem Streite.
Ein böser Knecht, der still mag stehn,
sieht er voran den Feldherrn gehn.

Wer seine Seel zu finden meint,
wird sie ohn mich verlieren;
wer sie um mich verlieren scheint,
wird sie nach Hause führen.
Wer nicht sein Kreuz nimmt und folgt mir,
ist mein nicht wert und meiner Zier."

So lasst uns denn dem lieben Herrn
mit unserm Kreuz nachgehen
und wohlgemut, getrost und gern
in allem Leiden stehen!
Wer nicht gekämpft, trägt auch die Kron
des ewgen Lebens nicht davon.


(Lied ' Mir nach, spricht Christus, unser Held ', Johann Scheffler (1624 - 1677) )




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