Bibel und christlicher Glaube

gottesbotschaft.de - 22.02.2020
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Es gibt Hoffnung: Christus ist tatsächlich auferstanden!

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Es gibt Hoffnung: Christus ist tatsächlich auferstanden!




Aber der Engel antwortete und sprach zu den Weibern: Fürchtet euch nicht! Ich weiß, daß ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht. Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her und seht die Stätte, da der HERR gelegen hat.

Matthäus 28,5 - 6 (Luther 1912)


Hierzulande dürfte jeder die Berichte über die Auferstehung Christi kennen, die in allen vier Evangelien bezeugt wird, und wer sich näher mit dem Wort Gottes befasst, dem wird klar, dass die Auferstehung Christi das zentrale Geschehen ist, auf welches das Wirken Jesu auf der Erde hinauslief.

Damit ist Ostern das größte Fest der Christenheit, und in der Orthodoxen Christenheit nimmt Ostern deshalb die Stelle ein, die bei uns Weihnachten hat. Es ist DAS Fest, bei dem die ganze Familie zusammenkommt und ausgiebig gefeiert wird.

Die Auferstehung Christi ist das am besten bezeugte Ereignis der Antike, und Paulus schreibt im 1. Korintherbrief, dass unser Glaube vergeblich wäre und wir als Christen die elendesten Menschen und die Betrogenen wären, wenn Christus nicht wirklich und wahrhaftig und leibhaftig auferstanden wäre.

„Natürlich“ widerspricht die Auferstehung „wissenschaftlicher Erkenntnis“? Aber stimmt das wirklich? Tatsächlich kann die Auferstehung „wissenschaftlicher Erkenntnis“ überhaupt nicht widersprechen, weil die Auferstehung völlig außerhalb dessen liegt, was überhaupt Gegenstand wissenschaftlicher Forschung sein kann!

Dass für uns unerklärlich ist, wie eine Auferstehung „funktioniert“, beweist nämlich überhaupt nichts! Dass Menschen, die dem Glauben fern stehen, mit der Auferstehung Probleme haben, ist allerdings verständlich und entschuldbar. Überhaupt nicht verständlich ist für mich allerdings das Herumgeeiere in Gemeindeblättern, in denen, wohlgemerkt Pfarrer! – darüber diskutieren ob „das Grab leer war“, die Auferstehung also tatsächlich stattgefunden hat, wobei die einen dafür und die anderen dagegen sprechen.

Es ist eine Schande für unsere „Kirche“, dass es kaum noch einen Theologieprofessor gibt, der glaubt, dass Christus wirklich auferstanden ist, und mancher Pfarrer fühlt sich von einem Evangelium, das die Auferstehung Christi bezeugt, peinlich berührt, weshalb er „diese Geschichte seiner Gemeinde nicht zumuten will, weil doch jeder weiß, wie unmöglich das Ganze ist“.

Ein Pfarrer, der sich des Evangeliums schämt, hat seinen Beruf verfehlt. Auch das muss klar und deutlich gesagt werden und kann nicht unter den Teppich wohlfeiler „Liebe“ und „Toleranz“ gekehrt werden, mit der man das Leugnen der Auferstehung, als eine mögliche und akzeptable Sichtweise, und damit als eine unter vielen, „so stehen lässt“.

Die Auferstehung ist, nach der Schöpfung, das bedeutendste Ereignis für die Welt, das eigentlich jeden „vom Stuhl hauen“ müsste, weil damit klar ist, dass der Tod, den alle fürchten, nicht mehr das letzte Wort hat. Und das muss klar verkündet werden! Und nicht nur an Ostern!

Und was bleibt, wenn die Auferstehung Christi geleugnet und statt dessen ein hingebogenes Evangelium verkündet wird, in welchem die Auferstehung kunstvoll als eine Art „Gleichnis“ dargestellt wird? Ein solches „Evangelium“ ist als absolute Nullnummer völlig nutzlos! Welchen Trost und welche Hoffnung gibt es dann noch?

Am Ostersonntag, als dem Tag der Auferstehung unseres Herrn, die den Beginn der Neuschöpfung Gottes einläutet, wollen wir Gott danken, dass Christus zu unserer Rechtfertigung auferstanden ist und der Tod damit auch über uns keine Macht mehr hat und IHN bitten, dass er uns die Fülle seines Geistes schenkt, damit wir Lügen und Irrlehren widerstehen und die Auferstehung Christi mutig bezeugen können.




Gelobt sei Gott im höchsten Thron
samt seinem eingebornen Sohn,
der für uns hat genug getan.
Halleluja, Halleluja, Halleluja.

Des Morgens früh am dritten Tag,
da noch der Stein am Grabe lag,
erstand er frei ohn alle Klag.
Halleluja, Halleluja, Halleluja.

Der Engel sprach: Nun fürcht´ euch nicht;
denn ich weiß wohl, was euch gebricht.
Ihr sucht Jesus, den find´t ihr nicht.
Halleluja, Halleluja, Halleluja.

Er ist erstanden von dem Tod,
hat überwunden alle Not;
kommt, seht, wo er gelegen hat.
Halleluja, Halleluja, Halleluja.

Nun bitten wir Dich, Jesu Christ,
weil Du vom Tod erstanden bist,
verleihe, was uns selig ist.
Halleluja, Halleluja, Halleluja.

O mache unser Herz bereit,
damit von Sünden wir befreit
dir mögen singen allezeit:
Halleluja, Halleluja, Halleluja.


(Lied ' Gelobt sei Gott im höchsten Thron ', Michael Weiße 1531 )




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