Jesus Christus kam als Bote zu uns

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Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 24.01.2017

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Es ist Gottes Werk, dass wir, die wir an Jesus glauben, mit reinem Gewissen und frei von Schuld zu Gott kommen dürfen.

Denn Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit ihm selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung.

2. Korinther 5,19

Er sprach zu seinem lieben Sohn:
"Die Zeit ist hier zu erbarmen;
fahr hin meins Herzens werte Kron,
und sei das Heil dem Armen
und hilf ihm aus der Sünden Not,
erwürg für ihn den bittern Tod
und lass ihn mit dir leben."

Frage: Was mag Gott wohl bewogen haben, uns sündige Menschen mit sich selber zu versöhnen?

Vorschlag: Gott ist heilig! Kein lebender Mensch hat ihn gesehen, aber die Heilige Schrift, die Bibel, sein unfehlbares Wort, beschreibt ihn uns. Er ist unaussprechlich herrlich, gnädig, geduldig, barmherzig und voll Erbarmen. Die Menschen, seine Geschöpfe, haben sich gegen ihn erhoben, sind in die Sünde gefallen und wären eigentlich alle dem Straf - urteil des gerechten Gottes verfallen. Aber Gott ist ein Erbarmer, darum sandte er uns seinen Sohn als Opfer für unsere Sünden, damit alle, die an ihn (Jesus) glauben nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Johannes 3, 16.

Das Gebet

Inhalt

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Arbeitsblatt ohne Antwort
Arbeitsblatt OHNE Antworten
Arbeitsblatt mit Antwort für den Bibelkreisleiter
Arbeitsblatt MIT Antworten

 

2. Inhalt des Gebets


Fragen & Gesprächsimpulse


Welche Elemente gehören zum Gebet?

>> Antwort: Aus Philipper 4,6 und 1. Tim. 2,1 sehen wir, dass das Gebet aus mehreren Elementen besteht: Anbetung Gottes (z.B. Psalm 95,6), Lob und Dank (z.B. 103,1ff), Fürbitte (z.B. Kolosser 1,9) und persönliche Bitten (z.B. Psalm 102,1ff).

Warum wird in 1. Tim. 2,1 neben Fürbitte und Danksagung das Gebet erwähnt, als wäre dies etwas anderes?

>> Antwort: Als Jesus nach dem rechten Beten gefragt wurde, lehrte er das bekannte „Vater unser“. Darin finden wir vor allem Anbetung Gottes sowie Ausräumung / Vermeidung von trennender Sünde (um mit Gott auch Gemeinschaft haben zu können) darin. Im „eigentlichen“ Gebet steht man vor Gott und sieht nur „Gott allein“ (siehe auch Markus 9,8) und sehnt sich nach „persönlicher“ Gemeinschaft mit Ihm. Daher weist Jesus auch auf das „stille Kämmerlein“ zum Gebet hin (Matth. 6,6), um alleine vor Gott zu treten, was auch wiederum an Intimitäten im Eheleben erinnert (siehe biblischer Begriff „Erkennen“)! So wie bei Intimitäten in der Ehe nicht z.B. Einkaufslisten besprochen werden, sondern man sich dem anderen ganz hingibt, so soll auch das Gebet eine anbetende, völlige Hingabe mit ganzem Herzen an Gott sein. Daher finden wir im „Vater unser“ weder persönliche Danksagung oder Bitten (außer für das aktuell lebensnotwenige Essen) noch Fürbitten (die aber von der Art her gut für das gemeinschaftliche Gebet geeignet sind). Aus diesen Gründen wird das „intime/persönliche“ Gebet separat zu Fürbitte, Dank und persönlicher Bitte aufgeführt.

Gibt es eine Vorgabe der Reihenfolge von Fürbitte, Bitte, Dank und Anbetung im Gebet?

>> Antwort: In Phil. 4,6 steht im griech. Wortlaut: „Nichts sorgt, sondern in allem im Gebet und im Flehen mit Danksagung eure Bitten soll kundgetan werden vor Gott“. Hier wird in inbrünstige Gebete eingebettet das Bitten erwähnt, wobei Danksagung untrennbar zur Bitte gehört (auch im Zwischenmenschlichen ist es „guter Anstand“, nicht nur zu Fordern sondern sich auch erstmal zu bedanken. Wie viel mehr trifft dies gegenüber unserem Schöpfergott zu!). In 1 Tim. 2,1 ist von „zuerst“ bzw. „vor allen Dingen“ die Rede die sich auf den Bereich Bitten, Gebete, Fürbitten, Danksagung bezieht. In Vers 9 wird dann zum nächsten Bereich übergegangen: „Ebenso …“. Eine Reihenfolge von erst „Bitten“, dann „Gebet“ usw. ist somit nicht gemeint. Sowenig in eine Ehe Reihenfolgenrituale festzulegen gehört, so sollte auch das Gebet insgesamt situationsbezogen und von den „Beteiligten“ jeweils abhängig sein. So kann sich das Gebet bei akuter Not auf die Bitte beschränken und bei Gebetserhörungen auf Dank und Anbetung. Wenn auch im „Vater unser“ Gott und sein Reich an erster Stelle kommt und dies durchaus „in der Regel“ in unsere Gebetsreihenfolge einfließen sollte, so sollte doch das Gebet unter der Leitung des Heiligen Geistes erfolgen und ER Reihenfolge und Inhalt bestimmen.

Was ist 'Anbetung Gottes'?

>> Antwort: Anbetung ist Unterwerfung unter Gottes Hoheit, die sich auch äußerlich durch zu Bodenwerfung zeigen kann (z.B. 2. Chr. 7,3 und 20,18; Off. 7,11) und beinhaltet auch Lob (2. Chr. 29,30; Neh. 8,6). In Off. 4,11 lesen wir folgende Anbetungsworte: „Herr, unser Gott, du bist würdig, zu nehmen Preis und Ehre und Kraft; denn du hast alle Dinge geschaffen, und durch deinen Willen waren sie und wurden sie geschaffen.“ und in Off 7,12: „Amen, Lob und Ehre und Weisheit und Dank und Preis und Kraft und Stärke sei unserm Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.“ Die Unterwerfung kommt besonders in Off. 4,10 zum Ausdruck, wo die 24 Ältesten vor Gottes Thron niederfallen und ihre Kronen als Zeichen ihrer Macht vor Gott niederlegten. Wahre Anbetung bedeutet somit letztlich, alles was man ist und hat Gott zu Füßen zu legen und quasi wegzugeben („HERR, DEIN Wille geschehe“, Lukas 22,42b), sich Gott total zu unterwerfen und Gott aus ganzem Herzen zu loben und zu preisen.

Welche Bedeutung hat der Dank?

>> Antwort: In Psalm 50,15 verheißt uns Gott Hilfe, wenn wir ihn anrufen – aber Gott zeigt auch auf, dass er Dankbarkeit erwartet bzw. dass wir Ihn auch dafür preisen (und alle Menschen haben Gründe, warum sie Gott danken sollten – was somit unser aller Pflicht ist; siehe auch Kolosser 4.2)! Im Vers davor wird „Dank“ als Opfer angesehen, verbunden mit Erfüllung von Gelübden, also Taten! Auch 3. Mose 23,19 spricht von Schafen die man als Dankopfer hingibt – es kostet einen also etwas! Dank kann somit in der Form eines Rühmens Gottes im stillen Gebet wie auch in Gegenwart anderen Menschen erfolgen, als auch in einem Opfer an Zeit, Geld etc. Somit erschöpft sich der Dank nicht alleine in einem Gebet im stillen Kämmerlein, sondern geht noch weiter, und ist daher auch in 1. Tim. 2,1 separat zum eigentlichen Gebet erwähnt. Neben der „Pflicht“ Gott zu danken beinhaltet dieser Dank aber auch einen doppelten Segen: Gott wird dies segnen, aber Dank lehrt auch auf das Positive, welches uns Gott schenkt, ganz bewusst zu schauen (sowie auf den Geber der Gaben: Gott selbst), und dadurch wird man selbst innerlich aufgebaut – gerade auch in Nöten. So wie Petrus im See zu sinken anfing, weil er nicht auf Jesus sah sondern auf die Wellen (Probleme), so werden wir auch innerlich aufgebaut, wenn wir auf Gott dankbar aufblicken und auch alle Wohltaten Gottes erkennen – als nur auf die Nöte (und ggf. Prüfungen die Gott zulässt) zu schauen.

Welche generelle Bedeutung hat die Fürbitte?

>> Antwort: Neben der Liebe mit ganzem Herzen zu Gott gehört zum obersten Gebot auch die Nächstenliebe. Wir sollen den Nächsten so lieben wie uns selbst (Markus 12,31). Damit sollte uns auch die Not von Angehörigen und vor allem Glaubensgeschwistern genauso in das Bittgebet treiben wie wenn wir selbst die Nöte durchleiden müssten (siehe auch Galater 6,2). Hier sollte sich ein jeder prüfen, ob es da einen Unterschied gibt, oder Fürbitten genauso einen Raum in unseren Gebeten einnehmen wie persönliche Bitten für uns selbst! In Hiob 42,10 sehen wir, wie wichtig Gott die Fürbitte ist: Gott wandte erst Hiobs Geschick zum Guten, als er für die Freunde, die ihm mit ihren ungerechtfertigten Vorwürfen Weh getan hatten, Fürbitte geleistet hatte! Wir finden vielfach Fürbitten in der Bibel, um Gottes Zorn zurück zu halten und Umkehr und Buße zu bewirken. Somit ist die Fürbitte auch ein priesterlicher Dienst (1.Petrus 2,9).

In wieweit sind Gläubige bezüglich 'geistlicher Nachkommen' (Bekehrungen) mit einbezogen?

>> Antwort: Früchte (geistlich wie natürlich) haben den Samen in sich 'Nachkommenschaft' zu erwecken. Als Jünger Jesu ist es unsere Bestimmung(!), „bleibende“ Früchte zu bringen (Joh. 15,16)! Dies ist aber NUR in der engen Verbindung mit Jesus Christus (dem Gebet) möglich (siehe Bild: Weinstock – Rebe; Joh. 15,4-5)! Nachkommen werden (wegen der Sünde) nur unter Schmerzen ausgetragen und geboren (1. Mose 3,16) – und zwar geistlich wie natürlich! Auch hier gilt das Bild Bräutigam (Jesus) und Braut (Gemeinde) (Jesaja 62,5), weil wir als die „Braut“ nur im aller engsten(!) Kontakt mit dem „Bräutigam“ geistliche Nachkommenschaft hervorbringen – was aber dann „Geburtskampf“ und große Schmerzen kostet! Sind wir bereit den Preis zu zahlen und uns darauf einzulassen? Oder sagen wir: „Christ sein“ und Kontakt mit Jesus ja (die „schöne Seite“), aber bitte keine „Leibesfrucht“ (die schwere Seite mit Geburtswehen, Geburtsschmerzen und nach der Geburt schlaflose Nächte, totale Umstellung incl. Verlust gewisser Freiheiten wegen Fürsorgepflicht und Erziehung, etc.) bzw. geistlichen (Gebets-)Kämpfe, Ermahnungen, Anleitungen etc.?

Warum ist Gebet um Seelenerrettungen so wichtig?

>> Antwort: Jesus gab uns den Missionsauftrag (Matth. 24,19-20), Menschen zu Jesu Jüngern zu machen. Gleichzeitig kann aber nur Gott wahre Sündenerkenntnis bewirken und Herzen öffnen (Joh. 16,8; Apg. 16,14). Da aber Gott absolut heilig ist (1. Sam. 2,2; Off. 15,4), kann er mit Sünde und somit auch Sündern keine Gemeinschaft haben (Jes. 59,2). Hier sind Gotteskinder gefragt, Fürbitte zu tun. Vergleich: Absalom (2. Sam. 13) war wegen schwerer Sünden vom Vater David verstoßen – nicht aber Joab. Dieser konnte (erfolgreich) Fürbitte tun. Gotteskinder sollen somit in den „Riss“(Hes. 13,5 + 22,30) der zwischen Gott und den Menschen besteht, treten und Fürbitte tun („Priester“ bedeutet „Brückenbauer“; 1. Petrus 2,9).

Warum führt Gebet um Seelenerrettungen zu „Gebetskämpfen“?

>> Antwort: Neben den Kämpfen gegen das eigene Fleisch (Bequemlichkeit, aber auch Kränkungen die Fürbitte bei diesen Personen erschweren) gibt es vor allem die geistlichen Kämpfe. Satan ist nach Off. 12,10 der Verkläger der „Tag und Nacht“ die Menschen vor dem gerechten(!) Gott verklagt. Sind Anschuldigungen legitim, hat Satan „Anrechte“ an Menschen, die er als „Fürst der Welt“ (Joh. 14,30) auch nutzt (daher auch „Besessenheiten“). „Erlöste“ Gotteskinder ohne bewusste Sünde im Leben (sonst sind sie selbst legal verklagbar), haben aber durch die Gotteskindschaft Rechte (sogar nach Matth. 18,18 „Bindungen“ Satans zu lösen und nach Joh. 20,23 Sünden zu erlassen) und können als Fürbitter auftreten und in den Riss treten (z.B. Mose in 2. Mose 32,20-32; Sacharja 3,1-7). Der Ankläger Satan wird sich das aber nicht einfach bieten lassen, was zu geistlichen Kämpfen und Anfechtungen führt (Eph. 6,12). Sogar Engel sind in die Kämpfe gegen Finsternismächte mit eingebunden (siehe Daniel 10,20), wobei wir das genaue Ausmaß nur erahnen können. Wir spüren meist nur die Härte und Belastung der Kämpfe – ähnlich Jesus, der lediglich merkte, dass eine Kraft von ihm ausgegangen war (Lukas 8,46) – ohne die Ursache mit den „leiblichen Augen“ zu sehen.

Welche Bedeutung hat die 'Vergebungs-Fürbitte'?

>> Antwort: Jesus bat am Kreuz: „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun!“ (Lukas 23,34). Abraham flehte Gott an ganz Sodom zu vergeben, falls dort eine gewisse Anzahl Gerechter leben würde (1. Mose 33,24-26)! Auch Mose stellte sich vor das Volk Israel und bat Gott, ihnen die Sünden zu vergeben (2. Mose 32,32), wobei er sogar sein eigenes ewiges(!) Leben als „Freikaufmittel“ anbot! Und auch Hiob brachte regelmäßig Gott Brandopfer für seine Söhne aus Sorge dar, sie könnten möglicherweise(!) gegen Gott gesündigt haben (Hiob 1,5). In Psalm 79,9 wird kollektiv um Sündenvergebung gebeten: Vergib „uns“. Auch Daniel bat um Vergebung für eigene sowie des Volk Israels Sünden(Daniel 9,20). Gleiches lehrte Jesus im „Vater unser“: Vergib „uns“ unsere Schuld (Matth. 6,12). Es gibt aber auch das Gebet Jeremias, in welchem er Gott bat den Verfolgern die ihn töten wollten NICHT zu vergeben (Jeremia 18,23). Hier waren es aber „verstockte“ Menschen, für die Jeremia AUCH zuerst Fürbitte tat (Jeremia 18,20), die sich aber trotzdem für den Ungehorsam entschieden hatten. Ähnlich war es beim Pharao der trotz Wundern etc. nicht auf Mose hören WOLLTE und sich damit selbst(!) das Verdammungsurteil sprach! Jesu begründete hingegen seine Fürbitte mit: „Sie wissen nicht was sie tun“, also geistlicher Blindheit. Wir sind also aufgerufen für „geistlich blinde Mitmenschen“ Gott um Vergebung zu bitten – nicht aber für Menschen die sich bewusst und wider besseren Wissen und aller Gnadenzeit die sie ggf. sogar durch anfängliche Fürbitte bekamen, GEGEN Gott entschieden haben (wo die Grenze ist muss Gottes Geist dem Beter zeigen, siehe auch Jeremia 7,16; 11,14; 41,11, wo Gott Fürbitte verbietet). Wie enorm wichtig dieses „Vergeben erwirken“ ist, zeigt sich auch im „Vater unser“ sowie in dessen Nachsatz Jesu (Matth. 6,12+14), dass wir selbst auch Mitmenschen vergeben MÜSSEN(!)

Dürfen wir für alle persönlichen Anliegen beten?

>> Antwort: In Galater 5,24 lesen wir: „Die aber Christus Jesus angehören, die haben ihr Fleisch gekreuzigt samt den Leidenschaften und Begierden.“ Selbstsüchtiges, fleischliches gehört somit nicht in das Bittgebet (Jakobus 4,3). Wahrer Glaube hat hingegen mit der tiefen Liebe zu Gott und dem „trachten zuerst nach Gottes Reich“ (Matth. 6,33) zu tun. Wer diese innere Ausrichtung hat, wird darauf schauen, was weniger ihm als vielmehr Gottes Reich nützt, vor allem aber nur Bitten vorbringen, die im Einklang mit Gottes Willen stehen. Ein solches Gebet eines angesehenen Gläubigen um persönliche Anliegen finden wir z.B. in 1. Chronik 4,10 (was auch von Gott erhört wurde). Auch von Jakob wird uns berichtet, dass er mit Gott um eine Segnung „rang“, was auch erhört wurde (1. Mose 32,27).

Was ist ein Beten 'im Geist und in der Wahrheit' (Joh. 4,24)?

>> Antwort: Wahres Beten ist kein Monolog der Lippen sondern ein Gespräch: Geist des Menschen mit Gottes Geist. Der wiedergeborene Mensch hat Gottes Geist empfangen der ihn u. A. auch regelrecht zur Anbetung „im Geist“ treibt (Römer 8,14-16) und uns sogar im rechten Beten mit „unaussprechlichem Seufzen vertritt“ (Römer 8,26). Wahre Anbetung Gottes entspringt somit einer Lebensgemeinschaft mit Gott und ist ein von Liebe durchdrungenes „Seufzen des Herzens“ das rückhaltlos und ehrlich alles Sehnen des Herzens „in der Wahrheit“ offen vor Gott legt. Reine Lippenbekenntnisse ohne dass das Herz dahinter steht, ist hingegen Heuchelei, wovor Gott in Jesaja 29,13 warnt. Die tiefe Liebe zu Gott sollte unser ganzes Sein und Leben durchdringen und führt entsprechend zu einem fortwährenden „Beten ohne Unterlass“ (1. Thess. 5,17; Römer 12,12).

Was ist eine 'Gebetslast'?

>> Antwort: Wenn trennende Sünde weggeräumt ist und eine wahre Hingabe an Jesus erfolgte, reifen geistliche Früchte. Die größte Frucht ist dabei die Liebe, welche sich auch im Rettersinn äußert und das Gotteskind zum Zeugnis / Einladung zu Jesus sowie in die Fürbitte, die Herzen zu öffnen, führt (Römer 9,3) und bildet somit eine „Last auf dem Herzen“ wegen der „verloren gehenden Mitmenschen“. Neben dieser „Last“ kann Gott aber einem Gotteskind auch spezielle Dinge schwer aufs Herz legen bzw. drängt es regelrecht auf die Knie (Römer 8,14), für gewisse Personen oder Dinge zu beten (z.B. Jesaja 62,6-7). Als Beispiel kann man hier Mose sehen, der für alle sichtbar solange und ohne aufhören beten musste, bis das Volk Israel über seine Feinde gesiegt hatte (2. Mose 17,8-13). Dabei wurden Mose die „Hände schwer“ und schmerzten, so dass er Hilfe beim Beten brauchte. Auch Daniel wurde auf die Knie gedrückt um Gottes Erbarmen nach siebzig Jahren Verbannung zu „erflehen unter Fasten in Sack und Asche“ und die Befreiung zu erwirken (Daniel 9). Die Bibel kennt aber auch Gebete um Erweckung (Jesaja 63,19b-64,11). Bei Gebetslasten erlebt der Beter zum einen wunderbare innere Erquickungen durch die Nähe Gottes sowie Gebetserhörungen. Gleichzeitig kann es aber auch ein solch intensives Ringen (Kol. 4,12) und Flehen (2. Chr. 6,35; Psalm 55,2) sein, dass Tränen fließen (Psalm 39,13; Psalm 126,5; Hebr. 5,7) und man zu Schwitzen anfängt (Lukas 22,44).


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