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Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 22.05.2017

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Unser wunderbarer Gott, der schon diese Welt so herrlich erschaffen hat, wird einst einen noch viel schöneren neuen Himmel und eine neue Erde  bilden. Unser Entzücken darob wird unbeschreiblich sein.

Denn siehe, ich will einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen, dass man der vorigen nicht mehr gedenken und sie nicht mehr zu Herzen nehmen wird.

Jesaja 65,17

Schon diese Erde ist so wunderbar,
von dem der ist, der sein wird und der war,
die Wunder seiner Schöpfung überragend sind,
Preist Gott - für mich ist`s - und ich bin sein Kind!
Doch einst schafft er die Erde und den Himmel neu,
ich bete an und rühme ihn für seine Treu!
Wie wird das sein, so herrlich, unbeschreiblich, hehr,
der ersten Erd` gedenkt man gar nicht mehr.

Frage: Gott verspricht in seinem heiligen Wort: Ich will einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen. Dies wird der Ort sein, wo Gott mitten unter seinem Volk wohnen wird in Ewigkeit. Was gebietet er den Menschen, die jetzt noch leben, einzuhalten?

Vorschlag: Micha 6,8: Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott! Sind die Zehn Gebote Gottes aus 2. Mose 20 für uns massgebend? Ebenso Matthäus 22, 37+ 39: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt und deinen Nächsten wie dich selbst! Wer sich so auf die Seite Gottes stellt, darf sicher ruhen im Glauben an Jesus Christus, dem Heiland der Welt und seine Blicke stets auf diesen neuen Himmel und die neue Erde gerichtet halten.

Charles T. Studd
Kein Opfer zu groß!




Er war ein Spitzensportler, der zudem aus reichem Hause kam. Die Zukunft gesichert, Ruhm und Ehre als Sportler, was will man mehr? Charles T. Studd hatte für sein Leben ausgesorgt ...


Doch es kam ganz anders. Charles T. Studd erlebte eine echte Bekehrung zum lebendigen Gott. Der Sport wurde zur Nebensache und christliches Leben in der Hingabe an den Herrn zur Hauptsache.
Eine Frage brannte in seinem Herzen: "Herr zeige mir, was ich tun soll!"


Sich nicht abbringen lassen ...

Im Gegensatz zu vielen Christen war seine Fragestellung aufrichtig und sein Leben konsequent: Als Gott Charles T. Studd in die Mission rief ließ er sich weder von christlichen Predigern noch von einer Opposition in der eigenen Verwandtschaft abhalten Gott treu zu folgen!
Er erlebte es:

Des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein

Matth. 10,36

Unbeirrt ging Charles T. Studd seinen Weg, ja selbst als ihm gezeigt wurde:

Verkaufe, was du hast, und gib es den Armen

Lukas 18,22

tat er genau dieses im Gehorsam zu Gott!
Wundert es, daß Gott diese Leben einmal überreich segnen sollte?

Für Charles T. Studd gab es bei allen Problemen nur ein Motto:

"Wenn Jesus Christus Gott ist und für mich starb, kann mir kein Opfer zu groß sein, um es ihm darzubringen!"

Es folgten mehrere Jahre Missionsdienst in China und Indien. Doch das sollte nicht alles sein: Die Krone seiner Tätigkeit sollte die Mission im Herzen Afrikas werden.
Sein unzerbrüchlicher Glaube, auch ohne jede menschliche Hilfe alleine auf Gottes Geheiß hin loszuziehen, wird dabei in einem Schreiben deutlich, daß er bei seiner Ausreise schrieb:
"Das Komitee, unter dem ich arbeite, ist ein kleines, aber aktionsfähiges, ein reiches und äußerst großzügiges Komitee, das dauernd Sitzungen hält: Das Komitee des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Wir haben einen Multimillionär auf unserer Seite, den reichsten Mann weit und breit..."

Mit einer brennenden Leidenschaft, das Evangelium von Jesus Christus den Unerreichten zu predigen, reiste der 52-jähriger Charles T. Studd zu seinem dritten großen Evangelisationszug im Januar 1913 nach Afrika. Selbst vor Kannibalenstämmen macht er nicht halt und trotzte viele Gefahren. Doch immer wieder durfte er Gottes Hilfe erfahren, ja Gott machte das scheinbar unmögliche wahr: Innerhalb von nur zwei Jahren hatte Charles T. Studd, dessen Gesundheit mittlerweile zerrüttet war, das Innere Afrikas erschlossen. Viele Missionare sollten ihm ins Herzen Afrikas folgen.
Sein letztes geschriebenes Wort war "Halleluja" - und sein letztes gesprochenes Wort war ebenfalls "Halleluja". Bei seiner Beerdigung standen ehrfurchtsvoll über 1500 Afrikaner, darunter auch viele Häuptlinge, an seinem Grab und gaben ihm die letzte Ehrenbezeugung.

Was für Frucht trug die Arbeit von Charles T. Studd?

Dieses Werk das Charles T. Studd tat, sollte nicht nur dem Herzen Afrikas gelten, sondern der gesamten, unerreichten Welt!

Allem Gerede zum Trotz, das ihn als einen fanatischen Verrückten hinstellte, erwuchs aus bescheidenen Anfängen eine große Missionsarbeit für Jesus Christus rund um die ganze Welt. Heute arbeiten weit über 1000 Mitarbeiter in über 70 Ländern in diesem Missionswerk (WEC = Weltweiter Einsatz für Christus) und verkündigen die frohe Botschaft von Jesus Christus!

Wieviele Menschen würde alleine bis heute noch in der Sklaverei Satans zubringen, wäre dieser EINE Mann nicht - gegen alle Opposition und Entmutigungen - losgezogen???

Wie viele Menschen werden wohl am Tage des Gerichtes vor dem Thron Gottes stehen, Zeugnis ablegen und den Ausruf von Jesus Christus unterstreichen:

Ei du frommer und getreuer Knecht, du bist über wenigem getreu gewesen, ich will dich über viel setzen. Gehe ein zu deines Herrn Freude!

Matth. 25,23

Wie viele Menschen werden dies einmal über uns sagen?!? Was wird einmal über unser Leben gesagt werden? Können wir uns auch in die Reihe der Menschen, die sich Gott GANZ zur Verfügung stellten und brauchbare Gefäße für ihn waren, einreihen?

EIN Mann ... und was Gott durch ihn ausrichten konnte

Man könnte nun fragen:
Wie viele Diener werden benötigt um großes im Reich Gottes zu bewirken?

Das Leben des Charles T. Studd zeigt, was Gott durch EINEN Menschen, der in ganzer Hingabe Jesus Christus dient, ausrichten kann: Viele Tausende Menschen durften Frieden mit Gott finden, ja sogar eines der größten Missionswerke entstand aufgrund seines treuen Einsatzes für Jesus Christus!

Auch die Bibel kennt viele solcher Beispiele. Man denke nur an Paulus. Kein Schiffbruch, keine Verfolgung, kein Hunger und kein Durst, auch keine Anfeindung von "falschen Brüdern" schreckten ihn ab, das Evangelium zu verkündigen - und veränderte dadurch große Teile des Mittelmeerraumes!

Hätten wir wie Charles T. Studd, ohne Sicherheiten, nur im Vertrauen auf Gottes Fürsorge, uns auf den Weg in ein fernes Land gemacht? Hätten wir - selbst bei Opposition aus den eigenen christlichen Reihen - trotzdem solch ein Vorhaben angepackt?
Charles T. Studd erlebte es:

Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht

Joh 12,24

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