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Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 17.11.2017

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Der richtige Blick und die richtige Richtung sind sehr wichtig in unserm Leben!

Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.

Psalm 121,1-2

Wie ein Kind so will ich glauben,
nur auf meinen Gott vertraun,
wenn der Feind mir das will rauben,
brauch` ich nur auf Jesus schaun.

Frage: Welches ist dann die richtige Blickrichtung in unserem Leben, dass wir das richtige Ziel nicht verpassen?

Vorschlag: Die Bibel sagt: Alle Augen schauen auf dich. Der lebendige Gott ist allein derjenige, der uns wahrhaft helfen kann. Er ist voll Liebe und Leidenschaft für uns, seine Geschöpfe. Er hat uns so lieb, dass er seinen einzigen Sohn dahingab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben (Johannes 3,16).

Erfahrungsberichte von erhörten Gebeten

Hier werden einige Berichte aufgeführt, die aufzeigen was das Gebet bewirkt hatte. Damit ist aber nichts über den geistlichen aktuellen Stand der betreffenden Organisationen gesagt, der mir nicht ausreichend bekannt ist. Gewöhnlich verliert das Feuer leider mit der Zeit seine Intensität, wie es das alte Testament mit dem geistlichem Auf und Ab des Volkes Gottes aufzeigt.

Mit einer Gebetskette fing alles an ...

1951 in Los Angeles: Bill und Vonette Bright liegt es auf dem Herzen Studenten für Jesus zu gewinnen. Zusammen mit Gemeindegliedern verschiedener Kirchen initiieren sie eine 24stündige Gebetskette. Sie beten dafür, daß Gott etwas Ungewöhnliches an der Universität tut. Innerhalb der nächsten Monate kommen 250 Studenten zum Glauben, unter ihnen einige Spitzensportler, der Redakteur der größten Studentenzeitung und der Sprecher der Studentenschaft. Es ist der Start einer inzwischen internationalen Bewegung "Campus für Christus" mit heute weltweit über 10.000 Mitarbeitern in 150 Ländern.

Erweckungsgebete führten zur Aussendung von 300 Missionaren und vielem mehr

1722 siedelten sich verfolgte Christen aus Böhmen und Mähren auf dem Gut des Grafen Nikolaus von Zinsendorf, einem frommen Adligen, an. Bis Anfang 1727 war die Gemeinde der dreihundert Menschen von Zwietracht und Gezänk über Glaubenslehren zerrüttet. Trotzdem gelobten Zinsendorf und andere, um eine Erweckung zu beten und darauf hin zu arbeiten. Am 12. Mai 1727 brach bereits neues geistliches Leben auf, die Zwietracht verschwand und ungläubige bekehrten sich. Von da herrschte in der Gemeinde ein starker Gebetsgeist. Am 27. August jenes Jahres gelobten 24 Männer und 24 Frauen täglich eine Stunde im Gebet zu verbringen. Bald meldeten sich auch andere für die stündliche Fürbitte. Über hundert Jahre lang nahmen alle Mitglieder der Herrnhuter Brüdergemeinde an der 24stündigen Gebetskette teil. Sechs Monate nach dem Beginn der Gebetskette meldeten sich 26 Geschwister für die Weltmission. 65 Jahre später hatte die kleine Herrnhuter Gemeinde schon 300 Missionare bis an die Enden der Erde ausgesandt!

Zwei Jahre Gebetskampf führte zu einer Erweckungsbewegung und vielem mehr

Der Pfarrer der evangelischen Landeskirche in Möttingen/Schwarzwald, Johann Christoph Blumhard (1857-1880), erlebte die Realität dämonischer Mächte an seinem Gemeindemitglied Gottliebin Dittus. Von 1840 bis 1842 kämpfte er mit anhaltendem Gebet und zeitweisem Fasten um ihre Befreiung. Als der Sieg errungen war, brach im Ort eine umfassende Buß- und Erweckungsbewegung auf. Von diesem Zeitpunkt an ereigneten sich in Blumhardts Dienst zahlreiche Krankenheilungen. Es entstand ein eigenes Heilungszentrum in Bad Boll.

Mit Gebet für Erweckung fing es an ...

Der deutschstämmige Südafrikanische Missionar Erlo Stegen arbeitete viele Jahre unter dem Volksstamm der Zulus. Von Anfang betete er um den Segen Gottes für seine Arbeit, jedoch war kein Aufbruch abzusehen. Dann kam das Jahr 1966. Er und seine Gemeinde in Mapumulo wurden in eine tiefe Sündenerkenntnis geführt. Nachdem er und die Gemeinde wahren Frieden mit Gott hatten kam es zu einer ungewöhnlichen Situation: Eine erst vor kurzem Bekehrte junge Frau stoppte den Gottesdienst und bat darum beten zu dürfen. Das Gebet war ein schlichtes, aber inbrünstiges Gebet um Erweckung ... und die Erweckung kam. Heiden - unter ihnen auch Zauberer - kamen durch das Treiben des Geistes Gottes zur Mission, bekannten ihre Sünden und bekehrten sich. Auch gab es Heilungen. Heute hat die Mission ca. 140 Außenstationen und einen Radiosender.

Gebet nach Erweckung führte zu einem Seminar und einer Kommunität

Mit 55 Jahren kam Dr. Otto Riecker 1950 als neuer Pfarrer in die dörfliche Kirchengemeinde in Adelshofen. Bei seinem Einzug ins Pfarrhaus kniete er mit seiner Frau im Wohnzimmer nieder und betete: "Herr, dies ist unsere letzte Pfarrstelle, schenke und doch hier eine Erweckung!"
Fünf Jahre Später, im Februar 1955 sollte das Gebet erhört werden: Der Pfarrer, Evangelist und spätere Gründer des "Geistlichen Rüstzentrum Krelingen" Heinrich Kemner hielt eine Evangelisation, durch die eine große Anzahl der Dorfbewohner zum lebendigen Glauben an Jesus Christus kamen. Pfarrer Dr. Riecker sagte rückblickend über diese Zeit: "Das Ganze kam uns wie ein großes Wunder vor - wir glaubten zu träumen! Gott hatte vom Himmel her eingegriffen und das Leben von Menschen total verändert" 1958 gründete er die Bibelschule, heute: Theologisches Seminar Adelshofen. 1962 kam es dann noch zur Stiftung einer Kommunität Adelshofen. Ohne finanzielle Rücklagen entstand am Ortsrand unter viel Gebet im alleinigen Vertrauen auf Gott mehrere Häuser.

Das Gebet einer älteren Dame führte zu einem Missionswerk mit heute 4000 Mitarbeitern

Als Dorothy Clapp, eine ältere Dame in New Jersey (USA), in den 1940er Jahren begann, für die Schüler an der in der Nachbarschaft gelegenen Highschool zu beten, hätte sie sich nie träumen lassen, welche großen Folgen ihre Gebete haben würden. Sie schickte einem eher rebellischen Schüler, George Verwer, ein Johannesevangelium und begann konkret für ihn zu beten. Auf einer evangelistischen Veranstaltung mit Billy Graham in New York bekehrte sich der 16 jährige. Gleich musste er den Mitschülern davon weitersagen - und innerhalb eines Jahres fanden 200 Mitschüler zum persönlichen Glauben an Jesus Christus. Doch das war nicht alles, im Sommer zog er mit Studienkollegen los um 10.000 Johannesevangelien in Mexiko zu verteilen. In der Folge entstanden sieben christliche Buchläden in Mexiko zwischen 1958 und 1960. Aber damit war nicht Schluss. Immer mehr Länder wurden bereist und das Evangelium von Jesus Christus verkündig, indem junge Menschen in den Ferien zu Evangelisationen aufbrachen: Das Missionswerk "Operation Mobilisation" war geboren.
Heute ist Operation Mobilisation mit über 4000 Mitarbeitern in rund 100 Ländern tätig.


Man könnte die Reihe der erhörten Gebete noch weiter fortsetzen, an dieser Stelle muss aber auch eine deutliche Warnung ausgesprochen werden!
Zum einen ist Gebetserhörung IMMER eine Gnade Gottes, und wir haben keinen Grund stolz zu werden. Das Ziel darf niemals verschoben werden! Es muss IMMER darum gehen, daß Gott groß gemacht wird, NIEMALS darum selbst etwas Großes im Reich Gottes dar zu stellen!
Schriftgemäße Erweckungen sind beispielsweise IMMER eine Rückbesinnung auf das Wort Gottes, ein Erkennen der eigenen Sündhaftigkeit und ein eifriges Leben nach Gottes Plan und Willen. Dabei darf es NIEMALS um eventuell geschenkte Wunder gehen, sondern immer um den, der die Wunder schafft! Allzu schnell werden die Proportionen verschoben.
Auch muss darauf hin gewiesen werden, daß Gebet um Erweckung und Bekehrungen zwangsläufig ein Gebet um Widerstand und Verfolgung ist. Wenn Gottes Reich gebaut wird, wird Satan wohl kaum schlafen! Sind wir bereit den Preis zu zahlen? Wissen wir überhaupt immer, um was wir wirklich beten? Jesus warnte, daß wir zuerst einmal die Kosten überschlagen sollen (Lukas 14,28)!


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